Elden Ring

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    • Am meisten Souls hat bei mir bisher Malenia mit 574000 eingebacht (wohlgemerkt hab die golden Skarabäus ausgerüstet gehabt.

      Arrggghhh


      2x hintereinander hatte ich jetzt den Boss runter auf 2% Health und bin jeweils gestorben ... argghh, sowas tut so wh - ich glaub ich brauch net Pause. Na immerhin funktioniert das Ausweichen immer besser und mein Biuld scheint gar nich sooooo schelcht zu sein dafür. Wenn ich eine gute Pattern bekommen, dann hab ich ihn beim nächsten Mal. ^^
      it's not easy when it's icy
    • Geschafft - hab meine Talismane/Rüstung auf HolyDamage Negotiation getrimmt. Damit hat mein Mimic Tear viel länger überlebt.

      So - und nun?

      Irgendwann bestimmt mal einen neus Spiel mit komplett anderem Build, aber erstmal Pause!

      Fürs Protokoll: Level 169, 74h ingame Zeit
      it's not easy when it's icy
    • Herzliche Gratuläuse! :tada:

      NG+ reizt mich nicht so (außerdem war ich mir nicht sicher, ob ich mich dann noch von Nexan summonen lassen könnte, wenn ich mit dem Charakter ins NG+ gehe), aber ich muss gestehen, dass ich mir doch einen zweiten Charakter erstellt habe, die Pause hat also nicht so lange vorgehalten :ugly: Ein Level-1-Wretch mit nix am Leib außer ner Keule, mit dem ich jetzt durchs Startgebiet stromere. Ich hab auf reddit einen chronologischen NPC-Guide gefunden, in dem alle möglichen Begegnungen mit NPCs aufgelistet sind, da hangel ich mich gerade entlang. Gebiete habe ich nämlich wirklich fast alle erwischt beim ersten Durchlauf, aber bei den NPCs hab ich viel verpasst oder nur halb abgeschlossen oder eben nicht in der richtigen Reihenfolge gemacht – da merkt man leider auch, dass die FromSoft-Spiele questtechnisch ziemlich schwach auf der Brust sind, wenn die erste Interaktion mit einem neuen NPC aus „Hier, ich hab das Item für dich, das du wolltest!“ – „Oh danke, jetzt kann ich meine Bestimmung erfüllen!“ besteht, weil man die Quest unbewusst schon abgeschlossen hatte, bevor man überhaupt was darüber gehört hatte :ugly:

      Beim zweiten Anlauf fühlt sich alles deutlich entspannter an. Und man spürt die Lernkurve deutlich, trotz schlechterer Stats und Waffe prügelt es sich recht entspannt durch die Welt, auch die (Mini-)Bosse fallen sehr viel schneller. Ich glaube, mehr als zwei oder drei Versuche hab ich noch für keinen Gegner gebraucht – der klassische Dark-Souls-Effekt, wenn man erst mal weiß, was man tut, kann man das Spiel theoretisch auch als Level-1-No-Hit-Run spielen :ugly: Das ist wohl auch die größte Stärke der Soulsborne-Reihe, das immer wieder hinzukriegen, dass sich die Welt und die Kämpfe so überwältigend und herausfordernd anfühlen, aber nie irgendwie künstlich/unfair schwer gestaltet sind.

      Einen richtigen Plan für den neuen Charakter hab ich nicht, hab mir aber vorgenommen, es sehr langsam angehen zu lassen, alle NPCs und Händler abzuklappern, auch jeden Händler leerzukaufen, den ich finde, und einfach mehr Waffen/Rüstungen/Magie durchzutesten. Bei Waffen wahrscheinlich schwierig, weil man sie irgendwann ja doch aufleveln muss, aber schauen wir mal. Zumindest jetzt am Anfang kann man noch ganz gut durchtauschen. Ich hab jetzt auf jeden Fall schon mehr unterschiedliche Waffen benutzt als in den ersten 100 Stunden mit dem ersten Charakter :zipper_mouth: Abgesehen von den NPCs habe ich bis jetzt auch schon zwei neue Höhlen/Katakomben gefunden, die mir beim ersten Durchlauf entgangen sind, und einen ziemlichen coolen Gegner direkt im Startgebiet, der schon ein paar Entwicklungen des Mid-Games andeutet – schöne Sache :hugging:
      Das Original aus dem Untertitelgrund.
    • Ich habe mittlerweile auch stolze 7 Stunden auf der Ingame Uhr :ugly: . Dass es nicht mehr sind, liegt aber ausdrücklich nicht am Spiel, sondern nur an meinem Mangel an verfügbarer Zeit zum Spielen. Mein erster Eindruck ist dennoch sehr positiv und ich hätte nicht gedacht, dass ich mich für das Spiel so begeistern kann. Ich hatte befürchtet, ich würde es frustriert liegen lassen, sobald ich bei irgendeinem Boss das X-te Mal gescheitert bin. Prinzipiell kann ich alle vorgenannten Punkte schon jetzt unterschreiben bzw. erahnen, dass ich ihnen zustimmen werde. Aber der Reihe nach:
      Was mir bisher sehr gut gefällt:
      • Limgrave: Das Startgebiet ist einfach toll. Es gibt so viel zu entdecken und es wirkt so angenehm geheimnisvoll und mysteriös.
      • Bosskämpfe: Nachdem ich meine Steuerungsprobleme überwunden habe bin ich besser darin Bosse zu legen. Aber trotzdem nicht besonders gut. :ugly: Dennoch motivieren sie, weil sie nie unfair erscheinen und man jederzeit das Gefühl hat eine echte Chance zu haben. Zumindest kann ich immer recht genau sagen, warum ich gerade darauf gegangen bin. Meisten war ich einfach zu langsam oder hab mich mit der Angriffsreihenfolge des Gegners vertan etc. Dadurch bleibt es transparent und man kann gezielt üben.
      • Zugänglicher Schwierigkeitsgrad: Ich kenne keine anderen From Software Spiele, aber dem Hörensagen nach sind sie nicht die einfachsten Spiele und vor allem aufgrund ihres linearen Aufbaus vermutlich teilweise frustrierend, wenn man an der entscheidenden Stelle nicht weiterkommt.
        Elden Ring schafft es hier durch die offene Welt den weniger versierten Spielern entgegenzukommen, ohne die eingefleischten Profis zu verprellen. Erstere, zu denen ich mich auch zähle, machen einfach irgendwas anderes und leveln kräftig auf, wenn sie einen Boss nicht schaffen und kehren dann später zurück. Die eingefleischten Profis können hingegen als nackter Bettler starten und dennoch quasi jeden Boss auf Anhieb schlagen, einfach aufgrund ihres Könnens.
        Ich finde da ist From Software echt ein gutes Kunststück gelungen, das man so nicht oft findet. Meistens sind die Spiele viel zu leicht oder viel zu schwer oder irgendwelche künstlich einstellbaren Schwierigkeitsgrade versuchen das zu umschiffen.
      • Es ist schwer: In den meisten Open World Spielen heutzutage kann man relativ früh als quasi unbesiegbarer Halbgott durch die Landschaft wandeln. Das nimmt aber auch ein bisschen das Gefühl für die Gefahr und setzt den Wert von Entdeckungen etwas herab, wenn man so will. Bei Elden Ring begleitet einen dieses ungute Gefühl ständig, dass hinter der nächsten Ecke oder dem nächsten Baum der Tod auf einen wartet. Dadurch geht man viel bedächtiger durch die Welt und freut sich auch mehr, wenn man dann etwas Tolles entdeckt hat, das weit vom letzten Ort der Gnade entfernt liegt. :smile:
      Was mir teilweise nicht so gefällt:
      • Kryptische Benutzeroberfläche: Insbesondere Statussymbole tauchen ja ab und an auf und man hat keine wirkliche Möglichkeit herauszufinden was, die jeweils bedeuten sollen. Da hat man dann im Menü plötzlich eine komische Hand mit Pfeil, eine Karte mit rotem X, einen äh, lila Hundehaufen oder weiß der Teufel, was das sein soll und man weiß nicht wirklich, was das mit einem macht.
      • Handwerk: Das erschließt sich mir noch nicht so richtig. Bis auf die Aufwertung einer Waffe habe ich noch nichts gemacht. Dabei sind meine Taschen voll mit irgendeinem Kram. :ugly:
      • Quests: Die Welt ist super feindselig und bis auf ein paar merkwürdige Gestalten, habe ich noch nicht viel getroffen, die einen nicht umbringen wollen. Entsprechend habe ich auch noch keine Aufgaben erledigt, außer denen, die man sich quasi selbst stellt. Da fehlt mir persönlich manchmal etwas Erzählung, damit die Immersion in dieser merkwürdigen Welt stärker wird.
    • Stone schrieb:

      Nerdus schrieb:

      Ich hab auf reddit einen chronologischen NPC-Guide gefunden
      Link bitte :heart_eyes: :heart_eyes: :heart_eyes: :heart_eyes:
      Biddeschön: reddit.com/r/Eldenring/comment…teractions_in_elden_ring/

      Wirklich alle sind es wahrscheinlich nicht (zumindest wird regelmäßig noch Neues nachgetragen), aber schon deutlich mehr, als ich alleine mitbekommen habe :ugly:


      Nexan schrieb:

      Quests: Die Welt ist super feindselig und bis auf ein paar merkwürdige Gestalten, habe ich noch nicht viel getroffen, die einen nicht umbringen wollen. Entsprechend habe ich auch noch keine Aufgaben erledigt, außer denen, die man sich quasi selbst stellt. Da fehlt mir persönlich manchmal etwas Erzählung, damit die Immersion in dieser merkwürdigen Welt stärker wird.
      Das ist für mich auch der größte Kritikpunkt an Elden Ring. Einerseits die komplette Feindseligkeit, die sich für ein Open-World-Spiel nicht so ideal eignet, und andererseits das Questsystem, das für so eine große Welt nicht gut funktioniert und das auch einfach nicht so robust ist, wie ich es gerne hätte. Nachdem ich jetzt ein paar Stunden mit Guide gespielt habe, merkt man das noch mal deutlicher. Manchmal hakt’s schon an Kleinigkeiten, zum Beispiel einen Weg von Norden nach Süden statt von Süden nach Norden entlangzugehen – was in einer Open World halt schon mal passiert :ugly: Geht man in die richtige Richtung, trifft man mehrfach auf den gleichen NPC. Geht man in die falsche Richtung, triggert man nur ein Treffen und danach müsste man umdrehen und in die andere Richtung zurückgehen, wofür man aber keinen Grund hat. Gerade dieses „man hat aber keinen Grund dafür“ ist öfter mal das Problem. Es gibt schon einiges an Dialogen/Interaktionen, die man bekommt, wenn man zu bestimmten Zeitpunkten zu bestimmten NPCs/Orten zurückkehrt … nur gibt’s halt nichts, was einen dazu motiviert. Und dafür, alle naselang auf Verdacht alle NPCs abzuklappern, ist das Spiel viel zu groß (und Spaß machen würde es wohl auch nicht).
      Das Original aus dem Untertitelgrund.
    • Ich bin immer noch bei und noch immer motiviert. Ich bin auch zufällig über eine Quest gestolpert (oder zumindest wirkt sie so) und habe mich auch schon an zweimal aus Limgrave herausgewagt. :grinning:
      Der Titel motiviert dabei vor allem durch seine Herausforderung weiter, was auch Entdeckungen interessanter macht. Eine gefundene goldene Saat, ein Speicherstein und ein paar Schmiedesteine machen da viel aus (bei einem Noob). :ugly: Dadurch knacke ich auch immer schwerere Gegner und kann mir größere Teile der Welt erschließen.
      Lediglich scheint mir die Welt manchmal doch etwas leer. Mehr als Materialien und Runen gibt es dann oft doch nicht zu entdecken, wenn man sich mal abseits der Pfade treiben lässt. Hier hat Zelda Breath of the Wild dann doch noch etwas mehr Abwechslung zu bieten und fühlt sich noch etwas runder an, wenn es um das Erkunden der Welt geht und wie das mit der Spielmechanik verzahnt ist. Ich habe zumindest bisher bei Elden Ring sehr das Gefühl, dass die Bosse, Dungeons und anderen Attraktionen dann doch immer nahe am Wegesrand liegen. Aber vielleicht ist das auch Absicht, weil noch alles nah am Startgebiet. :thinking:
    • Das mit dem »nahe am Wegesrand« wird sich noch legen :ugly: Das Gefühl der Leere kann ich aber grundsätzlich nachvollziehen. BotW ist halt einfach … bevölkerter und ist irgendwie klarer strukturiert, während Elden Ring seine Geschichte(n) zum größten Teil durch die Gestaltung der Umgebung und in den Beschreibungen der Items versteckt erzählt. (Das ist überhaupt ein guter Tipp, bei allem, was man findet, die Beschreibung zu lesen.)

      Wie weit bist du denn inzwischen? :nerd:
      Das Original aus dem Untertitelgrund.
    • Nerdus schrieb:

      Das mit dem »nahe am Wegesrand« wird sich noch legen :ugly: Das Gefühl der Leere kann ich aber grundsätzlich nachvollziehen. BotW ist halt einfach … bevölkerter und ist irgendwie klarer strukturiert, während Elden Ring seine Geschichte(n) zum größten Teil durch die Gestaltung der Umgebung und in den Beschreibungen der Items versteckt erzählt. (Das ist überhaupt ein guter Tipp, bei allem, was man findet, die Beschreibung zu lesen.)

      Wie weit bist du denn inzwischen? :nerd:
      Stunde 15 steht mittlerweile auf der Uhr. Ich bin im Moment auf der Halbinsel der Tränen unterwegs, also noch irgendwie in Limgrave und irgendwie noch immer im Startgebiet. :sweat_smile: Da gibt es aber noch so viel zu erkunden. Einen wirklichen Zugang zur Story habe ich aber noch nicht so richtig gefunden, obwohl ich die Item-Beschreibungen immer sehr aufmerksam lese. Allerdings habe ich vermutlich auch noch nicht so viele »einschlägige« Items entdeckt. So langsam muss ich mir wohl auch mal Gedanken zur Verteilung der Punkte, Rüstungen und Bewaffnung machen usw. :thinking: Beim Leveln stecke ich derzeit alles in Geist und Weisheit und beballer alles überwiegend mit Schmimmersteinkieseln. :ugly: Das funktioniert recht gut, selbst bei Bossen. Solange ich nicht getroffen werde und das Ausweichen gut hinbekomme. Werde ich einmal getroffen, bin ich weiterhin meistens direkt tot. :ugly: