They Are Billions

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    • They Are Billions

      Nach Nerdus’ Hinweis Videospiele für Schnäppchenjäger Thema hatte ich mal zugeschlagen und mittlerweile ein paar Partien hinter mir. Ein paar sehr erfolglose Partien wohlgemerkt, denn das Spiel ist wirklich ziemlich unerbittlich. :ugly: Die kleinste Lücke in der Verteidigung, die auch nur 1-2 Zombies durchlässt kann die Kolonie in den Abgrund reißen. Und da kennt das Spiel keine Nachsicht: Hat man verloren, wird der Spielstand gnadenlos vernichtet. :fearful:

      Ziel des Spiels ist es eine Kolonie an Überlebenden zu verwalten und auszubauen in einer postapokalyptischen Steampunk Welt, die von Zombies beherrscht wird. Zombies die in periodischen Wellen an gigantischen Horden auch die junge Kolonie zu vernichten drohen. Dabei reicht schon ein einzelner Zombie aus, um die Bewohner zu infizieren und alles zu zerstören, was man mühevoll aufgebaut hat.

      Trotzdem oder gerade deswegen macht das Spiel sehr viel Spaß. Es gibt keinen zweiten Versuch keine Möglichkeit zu experimentieren, sondern man baut und wirtschaftet immer vor dem Hintergrund des nahenden Untergangs. Das Verleiht dem gesamten Basenbau eine erfrischend neue Würze, auch wenn der Aufbaupart an sich recht konservativ ist. Mir hat es jedenfalls sehr viel Freude bereitet. :grin:

      Das einzige was mir persönlich noch fehlen würde ist eine Art endlos Modus. Bisher ist nämlich die erfolgreiche Partie (man ist dann erfolgreich wenn man einen vorher definierten Zeitraum überlebt) auch danach zu Ende und der Spielstand wird gelöscht. Denkbar wäre aber auch, dass man nach dem Erfolg einfach weiter spielen kann und dann periodisch immer stärkere Wellen an Zombies kommen. So könnte man gucken wie lange man es über das Ziel hinaus schaffen würde. Aber das Spiel ist auch noch in aktiver Entwicklung, sodass ein derartiger Modus vielleicht ja noch kommt. :slight_smile:

      Von mir jedenfalls eine klare Kaufempfehlung an alle, die mal ein etwas anderes Aufbauspiel suchen. :thumbsup: :slight_smile:
    • Ich hab nach ein bisschen Hin und Her dann auch selbst zugeschlagen, obwohl’s im Sale ja nicht so wirklich viel günstiger wurde :sweat_smile:


      Nexan schrieb:

      Trotzdem oder gerade deswegen macht das Spiel sehr viel Spaß. Es gibt keinen zweiten Versuch keine Möglichkeit zu experimentieren, sondern man baut und wirtschaftet immer vor dem Hintergrund des nahenden Untergangs. Das Verleiht dem gesamten Basenbau eine erfrischend neue Würze, auch wenn der Aufbaupart an sich recht konservativ ist. Mir hat es jedenfalls sehr viel Freude bereitet.
      Ich finde das auch sehr spannend, mir gefällt auch (obwohl ich vermute, dass das durch den Kampagnenmodus noch nachgereicht wird), dass es kein Tutorial und keine Übersicht über alle verfügbaren Gebäude/Einheiten/Mechaniken gibt. Um was herauszufinden, muss man’s halt bauen, freischalten und ausprobieren, wie gut das funktioniert und was man dadurch für Vor- und Nachteile bekommt. Da der Bauteil an sich ja eigentlich recht simpel gehalten ist, kommt so doch noch eine ganz ordentliche Lernkurve dazu – gerade, weil man eben auch nur dazu kommt, neue Technologien und Einheiten freizuschalten, wenn man die Kolonie lange genug am Leben erhalten kann. Sonst muss man eben von vorne anfangen :ugly:

      Ich muss sagen, mir gefällt das Spielprinzip und die Optik sehr, ein bisschen ungewohnt ist das Erweitern der Baufläche durch die Tesla-Türme. Das zusammen mit den zufällig generierten Maps macht es schon ein bisschen schwierig, effiziente und vor allem sichere Kolonie aufzubauen. Das wäre vielleicht auch mein einziger Kritikpunkt am Gameplay im Moment: Wenn ein Zombie erst mal durchgebrochen ist, kann man kaum noch was machen. Die Gebäude fallen sehr, sehr schnell und produzieren dadurch immer mehr Zombies, die die Kolonie fluten. Das hat natürlich auch seinen Reiz, aber ein bisschen langsamer dürfte es schon sein.

      Aber vielleicht bin ich auch einfach noch zu schlecht, ich hab auch erst ein paar Partien gespielt und es nicht über 40 Tage hinausgeschafft (Ziel waren 120 Tage bei niedriger Zombiepopulation, also weit entfernt von der höchsten Schwierigkeitsstufe :sweat_smile: ). Das Ressourcenmanagment fällt mir noch ein bisschen schwer und der Spagat zwischen »mehr Baufläche erschließen« und »Kolonie doppelt und dreifach absichern« ist auch nicht so einfach … aber das wird bestimmt noch.

      Auf jeden Fall ein sehr lustiges und sehr anderes Spiel und für den Preis kann man wirklich bedenkenlos zuschlagen :slight_smile:
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    • Nerdus schrieb:

      Ich muss sagen, mir gefällt das Spielprinzip und die Optik sehr, ein bisschen ungewohnt ist das Erweitern der Baufläche durch die Tesla-Türme. Das zusammen mit den zufällig generierten Maps macht es schon ein bisschen schwierig, effiziente und vor allem sichere Kolonie aufzubauen. Das wäre vielleicht auch mein einziger Kritikpunkt am Gameplay im Moment: Wenn ein Zombie erst mal durchgebrochen ist, kann man kaum noch was machen. Die Gebäude fallen sehr, sehr schnell und produzieren dadurch immer mehr Zombies, die die Kolonie fluten. Das hat natürlich auch seinen Reiz, aber ein bisschen langsamer dürfte es schon sein.
      Ja, das hat mir am Anfang auch das ein oder andere Mal den Kopf gekostet. Mittlerweile baue ich recht schnell eine erste Verteidigungsline aus Mauern und Türmen auf und künftige Erweiterungen der Kolonie bekommen dann ihre eigenen Mauern ohne, dass die alten abgerissen werden. Das kostet zwar wertvolle Baufläche, sorgt aber bei einem Durchbruch dafür, dass die Kolonie nur teilweise zerstört wird. Vor allem liegen dann mehrere Verteidigungslinien zwischen dem Hauptquartier und der Wildnis. :sweat_smile:
      Mittlerweile habe ich auf die Weise eine 150 Tage Partie gewonnen auf niedriger Population und versuche nun 150 Tage bei mittlerer. :grin: Für weniger als 150 Tage bin ich aber zu langsam im Planen und Bauen. die 120er Partien waren auch immer recht schnell vorbei, da die Abstände zwischen den Wellen dann entsprechend auch kleiner sind.

      Nerdus schrieb:

      Aber vielleicht bin ich auch einfach noch zu schlecht, ich hab auch erst ein paar Partien gespielt und es nicht über 40 Tage hinausgeschafft (Ziel waren 120 Tage bei niedriger Zombiepopulation, also weit entfernt von der höchsten Schwierigkeitsstufe ). Das Ressourcenmanagment fällt mir noch ein bisschen schwer und der Spagat zwischen »mehr Baufläche erschließen« und »Kolonie doppelt und dreifach absichern« ist auch nicht so einfach … aber das wird bestimmt noch.
      Das ist auch gar nicht so einfach, vor allem wenn mitten in der Phase der Erweiterung eine Horde direkt in die frische Fläche maschiert. Dann hat man schnell einen Berg an Ressourcen für nichts verfeuert. :cold_sweat: Auch auf die Tesla-Verteiler sollte man Acht geben. Mir wurde bei einem eigentlich kontrollierbaren Durchbruch einer zerstört, der aber eine wichtige Verbindung zu zwei anderen war. Ohne den Strom fielen dann plötzlich drei Executor Geschütztürme und aus dem kleinen Durchbruch wurde eine Katastrophe. :sob:
    • Nach ein paar sehr erfolglosen Anläufen und viel Herumprobieren mit unterschiedlichen Build Orders, hat jetzt zum ersten Mal eine Kolonie einigermaßen erfolgsversprechend überlebt. Hier ist Tag 27:



      Man sieht einen mutigen Vorposten oben im Nordosten (ein Konzept, das sich nicht bewährt hat :ugly: ), viele Häuser und zur Verteidigung hauptsächlich Holzwälle und Ballisten. Zu dem Zeitpunkt war ich noch sehr hoffnungsvoll – alles abgeschlossen, an jedem Wall mindestens einen Verteidigungsturm, noch viel Platz innerhalb der Mauern und keine großen Verluste. Naja, das war Tag 27 :ugly:

      Hier dann Tag 53:


      Wie wir sehen, sehen wir nicht viel :ugly: Nach dem Bau von Warenhaus und Stone Workshop ist die ganze Kolonie stagniert. Der nordöstliche Posten ist gefallen und konnte auch nicht mehr zurückerobert werden, durch die Entwicklung und den Bau eines Kraftwerks habe ich mir außerdem meinen Steinvorrat erschöpft und ohne Stein gibt’s keine Steinwälle, Steinhäuser und Schocktürme. Im Süden sieht man deshalb hier schon den Vorstoß in ziemlich zombie-dichtes Gebiet, um ein bisschen zusätzlichen Stein abzugraben. Durch das langsame Vorziehen von L-förmigen Wällen mit Ballisten und Teslatürmen dahinter, ist das irgendwann auch geglückt. Die ersten paar Versuche mit anderen Methoden sind kläglich gescheitert :ugly:

      Jetzt bin ich mal gespannt, ob ich das noch über die Zeit retten kann oder ob die viele verschwendete Zeit mir doch noch das Genick brechen wird. Rohstofftechnisch sieht es gar nicht soo gut aus, Eisen baue ich noch gar nicht ab, Öl hab ich noch nicht mal gefunden :ugly: Wahrscheinlich wäre es mit einem Marktplatz besser gelaufen, aber den habe ich wohl irgendwie … vergessen.
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    • Nerdus schrieb:

      zur Verteidigung hauptsächlich Holzwälle und Balliste
      Davon bin ich persönlich abgegangen, da die Balliste einfach zu früh zu viele Ressourcen und Worker binden und, nunja, eben unbeweglich sind. Stattdessen Verteile ich die Verteidigungstürme alle 4 Felder entlang der Mauer und baue so früh es geht eine kleine Truppe aus Bogenschützen oder Soldaten auf.
      Die kann man dann je nach dem wo die nächste Horde her kommt in die Türme setzen. Ist gerade keine Horde unterwegs wird die Truppe benutzt um verseuchte Gebiete für die Expansion der Kolonie zu reinigen.
      Das Prinzip hat in der letzten Partie die Kolonie zumindest bis zum Tag 123 (von 150) durchgebracht. :ugly:

      Nerdus schrieb:

      Im Süden sieht man deshalb hier schon den Vorstoß in ziemlich zombie-dichtes Gebiet, um ein bisschen zusätzlichen Stein abzugraben
      In einer Partie ohne direkten Zugang zu wichtigen Ressourcen baue ich gerne auch mal waghalsig komplett ohne Verteidigung eine Linie aus Teslatürmen zum Vorkommen und pflanze ebenso ungeschützt den Betrieb dahin. Ein paar Scouts verteidigen das dann und kommt eine Horde dort entlang wird es halt so lange aufgegeben, bis sie vorbei ist.
      Ressourcen scheinen mir tatsächlich wesentlich in der Endphase zu sein. Die ersten beiden Drittel der Partie merkt man die Folgen zu langer Stagnation noch nicht so stark aber im letzten Drittel fällt einem das dann auf die Füße. Insbesondere ohne Thanatos oder Lucifer Einheiten ist der letzte »They are billions« Ansturm kaum zu machen. Selbst schon auf dem niedrigeren Schwierigkeitsgrad.

      Nerdus schrieb:

      Wahrscheinlich wäre es mit einem Marktplatz besser gelaufen, aber den habe ich wohl irgendwie … vergessen.
      Hast du da aber nicht einen auf den Bildern? Oder kam der zu spät? :thinking:

      Ich habe mittlerweile die Lowlands freigeschaltet und direkt in der ersten Partie dort einen Traumstartplatz bekommen, sodass sich die Kolonie bisher in Rekordgeschwindigkeit entwickelt. Schon am Tag 18 baue ich Holzhütten, Farmen und eine Produktionskette für Soldaten:


      Jetzt bei Tag 37 fange ich sogar schon an, die äußeren Verteidigungen mit Ballisten zu verstärken. Etwas, dass sich sonst erst viel später begonnen habe:


      Ebenso habe ich bereits einen großen Soldatentrupp inklusive Scharfschützen aufgestellt, der dabei ist ein verseuchtes Dorf im Norden auszuheben. Die Taktik ist dabei die Scharfschützen auf die Gebäude schießen zu lassen und die Soldaten die herausströmenden Zombies niedermähen zu lassen. Dabei braucht es natürlich Geduld, da diese Taktik nur Haus für Haus funktioniert und auch der Beschuss der Häuser immer mal wieder pausiert werden muss. Sonst übermannen die Horden den Trupp schnell.
      Hält man sich aber daran kann man die Nester plätten und zu gehörig Druck von den Verteidigungsmauern nehmen sowie die Kolonie vergrößern. Ressourcen von den kaputten Gebäuden gibt es als Bonus noch oben drauf. :grinning:

      Bis jetzt sieht also alles danach aus, dass ich diese Partie sehr gut gewinnen werde. Sollte kein größerer Durchbruch oder ein Ressourcen Engpass stattfinden, sollte ich da locker durchmarschieren. Allerdings gibt das auch nur den Score-Factor 26%. Um den nächsten Kartentyp freizuschalten brauche ich aber 60%. Das hatte ich mich noch nicht getraut. :sweat_smile:
    • Nexan schrieb:

      Sollte kein größerer Durchbruch oder ein Ressourcen Engpass stattfinden, sollte ich da locker durchmarschieren.
      Tja, zu früh gefreut. :cry: Die Lowlands sind offenbar deutlich schwerer zu verteidigen als das Moor, da es weniger natürliche Hindernisse gibt und somit viel mehr Angriffsfläche zu verteidigen ist. So konzentrieren sich die Horden am Ende nicht in einer Schlucht oder an einem Engpass eines Sees, sondern kommen wirklich von allen Seiten. Meine Strategie bestand jedoch darin möglichst viele Türme zu bemannen und mithilfe von 2 kleineren Armeen alles zu verteidigen. Bessere wäre es wohl aber gewesen die Truppen, insbesondere die Thanatos Einheiten, zu verteilen. Ebenfalls fatal erwies sich meine Einschätzung, dass aus dem Osten weniger Gefahr droht, da dort ein See eine natürliche Barriere bildete …

      So überlebte meine Kolonie den letzten Ansturm leider nicht. Schade zwar, aber richtig niedergeschlagen bin ich auch nicht. Zu gewinnen hatte ich nämlich auch nicht viel. Der Score-Factor war zu gering, um eine neuen Landschaftstyp freizuschalten und andere Ziele gibt es (noch) nicht, wenn man von Steam Errungenschaften absieht. Bei mir ist dadurch jetzt auch irgendwie die Luft raus, ein neues Spiel zu beginnen. Wenn ich bei derart guten Startbedingungen kurz vor Ende versage, wie soll es dann erst bei schwierigeren sein? Oder gar einer höheren Zombiepopulation? Hier braucht der Titel einfach noch etwas mehr Anreize, als den puren Masochismus des Spielers. :ugly: Aber das könnte ja noch kommen. So lange werde ich den Titel wohl erst mal ruhen lassen.

      Anbei aber ein paar Bilder des finalen Gemetzels :imp:
      Bilder
      • They are billions (12).jpg

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    • Nexan schrieb:

      Hast du da aber nicht einen auf den Bildern? Oder kam der zu spät?
      … den hab ich tatsächlich gebaut und dann vergessen und erst wieder gefunden, als ich nach langem Sparen und viel Frust einen weiteren bauen wollte :ugly: Da hätte ich mir viel Ärger erspart, wenn ich mir einfach ein paar Steine gekauft hätte :unamused:

      Nexan schrieb:

      In einer Partie ohne direkten Zugang zu wichtigen Ressourcen baue ich gerne auch mal waghalsig komplett ohne Verteidigung eine Linie aus Teslatürmen zum Vorkommen und pflanze ebenso ungeschützt den Betrieb dahin. Ein paar Scouts verteidigen das dann und kommt eine Horde dort entlang wird es halt so lange aufgegeben, bis sie vorbei ist.
      Das hat bei mir nicht geklappt, die Teslatürme fallen wahnsinnig schnell :pensive: Leider hatte ich auch noch so ein Zombiedorf ums Eck, wo immer mal wieder Läufer und Fettwänste herausgeströmt kamen. In Kombination mit ein bisschen Wall und einem Ballistenturm ging es dann aber und bis jetzt lebt die Kolonie auch noch :slight_smile: Eisenvorräte sind inzwischen auch aufgefüllt und das Gebiet ordentlich vergrößert, mal schauen, ob ich es diesmal bis zum Ende schaffe …


      Nexan schrieb:

      Davon bin ich persönlich abgegangen, da die Balliste einfach zu früh zu viele Ressourcen und Worker binden und, nunja, eben unbeweglich sind. Stattdessen Verteile ich die Verteidigungstürme alle 4 Felder entlang der Mauer und baue so früh es geht eine kleine Truppe aus Bogenschützen oder Soldaten auf.
      Hmm, ich geh inzwischen kaum noch auf Militär, zumindest nicht am Anfang :thinking: Ich benutz den Soldaten zur Absicherung von frischen Gebäuden und die Ranger als Scouts/um neue Gebiete zu säubern und baue dann so schnell wie möglich Wälle und Ballisten. Gefühlt halten die besser stand als Ranger in Türmen und für Soldaten/Sniper bräuchte man ja schon Eisen.


      Nexan schrieb:

      Ebenso habe ich bereits einen großen Soldatentrupp inklusive Scharfschützen aufgestellt, der dabei ist ein verseuchtes Dorf im Norden auszuheben. Die Taktik ist dabei die Scharfschützen auf die Gebäude schießen zu lassen und die Soldaten die herausströmenden Zombies niedermähen zu lassen. Dabei braucht es natürlich Geduld, da diese Taktik nur Haus für Haus funktioniert und auch der Beschuss der Häuser immer mal wieder pausiert werden muss. Sonst übermannen die Horden den Trupp schnell.
      Das werd ich jetzt auch mal probieren. Ich hab ein bisschen die Befürchtung, dass das das Ende meiner Kolonie sein könnte :ugly:
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    • Nexan schrieb:

      Hier braucht der Titel einfach noch etwas mehr Anreize, als den puren Masochismus des Spielers. Aber das könnte ja noch kommen
      Ich denke, der Kampagnenmodus wird da passender sein. Mich stört am Survival-Modus auch ein bisschen diese große Varianz bei der Mapgeneration, teilweise kann man richtig Glück haben und teilweise richtig verkackt haben :ugly: Für mich liegt die Herausforderung (und der Reiz) des Spiels aber gerade in der Perfektionierung von Build Order, Macro- und Micro-Managment. Bis jetzt ist da bei mir auch noch viel Luft nach oben :ugly:

      … entsprechend ist meine Kolonie dann auch bei Tag 77 baden gegangen :neutral_face: Alles nur wegen einer »Infected Harpy«, die es irgendwie über meine Verteidigung geschafft und zügig einen Tesla-Turm nach dem anderen ausgeschaltet hat. Und meine Sniper und Soldaten und Ranger leider auch noch :unamused: Letzteres schiebe ich auf die etwas nervige KI der Einheiten, die stur laufen anstatt direkt anzugreifen, wenn ein Gegner in Reichweite wäre. Dann laufen sie halt leider auch gerne mal direkt in ihren Untergang und sind weg, bevor sie überhaupt einen Schuß abgegeben haben.

      Als dann noch eine Gegnerwelle kam, war nichts mehr zu machen. Dabei war ich so kurz davor, ein riesiges neues Gebiet zu erschließen :sweat:


      Nexan schrieb:

      Meine Strategie bestand jedoch darin möglichst viele Türme zu bemannen und mithilfe von 2 kleineren Armeen alles zu verteidigen. Bessere wäre es wohl aber gewesen die Truppen, insbesondere die Thanatos Einheiten, zu verteilen. Ebenfalls fatal erwies sich meine Einschätzung, dass aus dem Osten weniger Gefahr droht, da dort ein See eine natürliche Barriere bildete …
      :thinking:
      Ich denke ja immer noch, dass kleine vorgelagerte Außenposten eine gute Idee wären. Die könnten ein paar Einheiten auffangen und es ist nicht tragisch, wenn sie fallen, weil kaum neue Zombies entstehen. Richtig den Bach runter geht’s ja eigentlich immer erst, wenn die ersten Häuser fallen.

      Und wo ich die Bilder gerade sehe: Nützen die Stake Traps eigentlich was? Hatte vorhin ein paar gebaut, aber zu spät, um einen Unterschied zu sehen :ugly:
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    • Nerdus schrieb:

      Ich denke ja immer noch, dass kleine vorgelagerte Außenposten eine gute Idee wären. Die könnten ein paar Einheiten auffangen und es ist nicht tragisch, wenn sie fallen, weil kaum neue Zombies entstehen. Richtig den Bach runter geht’s ja eigentlich immer erst, wenn die ersten Häuser fallen.
      Hhm ja, werde ich vielleicht auch mal ausprobieren.

      Nerdus schrieb:

      Und wo ich die Bilder gerade sehe: Nützen die Stake Traps eigentlich was? Hatte vorhin ein paar gebaut, aber zu spät, um einen Unterschied zu sehen
      Geht so: Die aus Holz sind schnell kaputt aber die aus Eisen sind recht nützlich. Allerdings eher in 2er oder 3er Reihen und nicht nur einer. Dann verschaffen sie wertvolle Sekunden.

      Nerdus schrieb:

      Für mich liegt die Herausforderung (und der Reiz) des Spiels aber gerade in der Perfektionierung von Build Order, Macro- und Micro-Managment. Bis jetzt ist da bei mir auch noch viel Luft nach oben
      Mich hat es jetzt auch noch mal gepackt und ich habe ein Spiel mit Score-Factor 60% in den peaceful lowlands angefangen. Mehr als verlieren kann man ja nicht. :ugly:
    • Nexan schrieb:

      Geht so: Die aus Holz sind schnell kaputt aber die aus Eisen sind recht nützlich. Allerdings eher in 2er oder 3er Reihen und nicht nur einer. Dann verschaffen sie wertvolle Sekunden.
      Ich baue die inzwischen ziemlich inflationär an allen Wällen entlang auf :ugly: Bei kleinen Wellen scheint es mir eher Verschwendung zu sein, weil sie wirklich schnell kaputt sind, aber insgesamt scheint mir das schon ziemlich gut zu funktionieren, gerade in großen Mengen. Teilweise erreichen die Zombies meine aktive Verteidigungslinie gar nicht mehr (und sie sind so schnell zu bauen, dass man sie auch nach der Ankündigung einer Welle noch setzen kann und sie trotzdem rechtzeitig fertig werden). Im Moment bin ich also ganz klar pro Fallen :thumbsup:


      Nexan schrieb:

      Hhm ja, werde ich vielleicht auch mal ausprobieren.
      Ich hab das jetzt zum ersten Mal gegen eine größere Welle (Tag 78) testen können und bin sehr angetan. Es zieht viel Agressivität von den Hauptwällen weg und wenn der Posten doch fällt (ganz oder teilweise) ist nicht viel verloren. Der Testlauf sah bei mir so aus:


      (Die zweite Reihe Steinwall ist gerade im Bau, als die Welle kam, hatte ich nur eine Reihe plus Fallen außenrum.) Das Prinzip ist noch ausbaufähig, mit einer Balliste und einem Shock Tower ist die Feuerkraft noch nicht gerade ausgereizt :ugly: Aber den Executor hab ich noch nicht entwickelt und Ressourcen waren allgemein ein bisschen knapp gerade. Dafür haben sich die zwei Tore bezahlt gemacht, da kann man eine ganze Menge Einheiten durchschleusen (oder drin lassen, um bei der Verteidigung zu helfen).
      Drin sind also dann ein Tesla Tower (als Zentrum), daneben ein Lookout Tower, in der Mitte ein Durchgang zwischen den Toren und links und rechts jeweils ein Angriffsturm. Geht auch kompakter mit einem Angriffsturm, einem Tesla Tower und ohne Lookout und Tore, wobei ich es schon sehr nützlich fand, die Einheiten da zwischenparken zu können :thinking:
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    • Ich glaube das werde ich mal übernehmen, wenn es meine Ressourcen hergeben. Derzeit knabbere ich gerade an der Beschaffenheit der Lowlands. Ohne die natürlichen Barrieren des Dark Moorlands muss man doch einiges mehr an Wällen und Türmen bauen, inklusive Balliste usw.
      Die dann alle auch auf Stein aufzurüsten bzw. überhaupt entsprechend zu schließen scheint fast unmöglich. Derzeit geht mir jedenfalls das Geld aus und es ist kein mehr an Einkommen in Sicht. Neue Wohngebiete zu erschließen ist nur mittelfristig möglich, bringt dann aber gleich auch wieder neue Wälle,Türme, Balliste und Verteidigungstruppen mit sich, die wiederum kosten…
      Dabei tickt natürlich die Uhr unaufhaltsam. Da ich diesmal 120 Tage als Ziel gewählt habe, ist nur noch wenig Zeit. Zu wenig fürchte ich. Die letzte Welle führte schon fast zum Durchbruch in den Kernbereich der Kolonie und machte zudem eine größere Fläche eines Erweiterungsvorhabens platt. :thinking: Die Lowlands hätten an sich auf jeden Fall einen höheren Score-Factor verdient. Ich finde sie jedenfalls deutlich schwieriger zu spielen als die Moorlands. :disappointed_relieved:
    • Ich wünschte, ich würde es mal bis Tag 120 schaffen :ugly: Meinem letzten Versuch ging bei Tag 87 die Luft aus – die Verteidigung war an einer Stelle leider zu dünn und dann schlug der Zombie-Fluch zu … kaum war das erste Haus gefallen, war’s nicht mehr aufzuhalten. Kurioserweise hat meine Siedlung die Sache sogar überlebt, aber nur auf dem Papier. Command Center, ein Titan und ein Ranger stehen noch, der Rest ist komplett der Zombiehorde zum Opfer gefallen. Neuaufbau ist so natürlich nicht mehr möglich (schon gar nicht ~30 Tage vor Schluss). Wirklich ärgerlich, weil theoretisch schon viel Umland erschlossen war, ressourcentechnisch sah es gerade auch gut aus und im Großen und Ganzen war ich mit der Befestigung und Verteidigung auch zufrieden – aber natürlich haben sich die Zombies gerade den einen Flaschenhals ausgesucht, wo nach zwei Reihen Steinwall direkt der Weg zu den Häusern und dem Command Center frei war, statt irgendeine andere Ecke, wo überall noch Pufferzonen gewesen wären :sweat:

      Trotzdem hab ich im Moment zumindest das Gefühl, das noch Lerneffekt da ist und entsprechend ist auch die Motivation, es beim nächsten Mal besser zu machen, noch vorhanden. Hier also der frischeste Anlauf, Tag 14 und 23:


      Startbedingungen waren sehr durchwachsen, zwar relativ leicht zu sichernde Zugänge, aber insgesamt wenig Ressourcen rund ums Command Center. Ein bisschen Holz, kein Wasser, kaum Raum für Farmen, Plätze für Jagdhütten sind schon ausgereizt … Aber die kritische Anfangsphase ist überstanden, inzwischen ist rundherum doppelt mit Wällen, Toren und Türmen gesichert und jeder Eingang mit Soldaten oder Rangern besetzt. Außerdem laufen zweimal fünf Ranger draußen herum und jagen Zombies (und hoffentlich sind es bald vier Fünfergruppen, die ein bisschen Platz schaffen und leveln können). Dann kann ich hoffentlich bald ein stein-/eisenreiches Gebiet erschließen, Steinwälle und Shock Tower bauen und … keine Ahnung, dann vielleicht mal bis zum Ende überleben :ugly:

      Gefühlt hab ich die Balance zwischen Macro und Micro inzwischen aber schon besser im Griff und fühle mich beim Platzieren von Gebäuden und Wällen nicht mehr ganz so ahnungslos wie am Anfang. Diesmal sogar daran gedacht, bei den Häusern Platz für Marktplatz (und später Bank) zu lassen, Freiräume für die Farmen zu lassen, genug Platz für doppelte Wälle zu haben und so weiter … inzwischen bin ich auch nicht mehr so zimperlich damit, Gebäude und Wälle noch mal abzureißen und neu zu platzieren, wenn es sein muss.

      Aber an Tag 23 ist es natürlich auch noch einfach, große Töne zu spucken :ugly: Mal schauen, wie es um Tag 80 herum aussieht, falls die Siedlung überhaupt so lange steht …
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    • … jetzt hat mich die Frustkeule übrigens doch erwischt. Nachdem meine Siedlung (die wirklich gut lief :disappointed: ) an Tag 39 von einem einzelnen Zombie gekillt wurde. Trotz doppelten Wällen an allen Eingängen … der Zombie hat sich gemütlich durch die Wälle geknuspert und leider gab es keine entsprechende Meldung vom Spiel – die kam erst, als schon die Hälfte der Häuser gefallen war und Zombies die ganze Siedlung geflutet hatten. Da hätte ich sie auch nicht mehr gebraucht.

      Also so ein paar Kinderkrankheiten hat das Spiel noch, gerade beim Micromanagment der Einheiten und bei solchen Geschichten, wo die Dinge einfach nicht so laufen, wie man sich das wünschen/erwarten würde. Zumindest hab ich daraus gelernt, jetzt doch von Anfang an wieder überall Ballisten aufzustellen, die erledigen so was zuverlässig und man bekommt einen eindeutigen Radius angezeigt, den sie abdecken. Bei losen Einheiten und Wachtürmen hab ich zu oft das Problem, das Zombies, die ein paar Pixel zu weit entfernt sind, einfach ignoriert werden.
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    • Nerdus schrieb:

      … jetzt hat mich die Frustkeule übrigens doch erwischt. Nachdem meine Siedlung (die wirklich gut lief ) an Tag 39 von einem einzelnen Zombie gekillt wurde. Trotz doppelten Wällen an allen Eingängen … der Zombie hat sich gemütlich durch die Wälle geknuspert und leider gab es keine entsprechende Meldung vom Spiel – die kam erst, als schon die Hälfte der Häuser gefallen war und Zombies die ganze Siedlung geflutet hatten. Da hätte ich sie auch nicht mehr gebraucht.
      Ich bin mittlerweile auch raus. Ich habe noch mal ein Spiel in den Dark Moorlands begonnen und es lief auch alles ganz gut, bis plötzlich aus dem Osten eine riesige Horde in die Kolonie rannte. Es gab keinerlei Ankündigung oder Countdown wie sonst üblich sodass meine Armee auf der anderen Seite stand und folglich verspätet eintraf um gerade noch rechtzeitig Zombiefutter zu werden. :sweat:

      Ich warte jetzt bis zum nächsten größeren Update :innocent: