Die Open World Seuche – Die omnipräsenz von Füllinhalten und Skinnerbox?

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    • Die Open World Seuche – Die omnipräsenz von Füllinhalten und Skinnerbox?

      In Bezug auf meinen Beitrag in Firewatch habe ich mich mal ein wenig umgeschaut, ob es nicht auch Anderen geht so wie mir und genervt sind von Spielen, die große Teile ihrer Spielzeit mit stumpfen Füllinhalten künstlich strecken. Ich wurde fündig: pcgames.de/Rise-of-the-Tomb-Ra…kheit-Sammelwahn-1185052/ Im meiner Meinung nach sehr lesenswerten Artikel, geht es darum, dass auch das neue Rise of the Tomb Raider teilweise typische Sammelinhalte einfügt nur um der offenen Welt etwas mehr Sinn zu verleihen und die Spielzeit, bis die Spieler sagen dürfen, dass sie 100% erreicht haben, künstlich zu strecken. In der Variante ist das noch recht harmlos, da es optional bleibt und man das auch ignorieren konnte.

      In anderen Titeln scheint der Druck, solche Inhalte wahrzunehmen, schon etwas größer. In Far Cry 3 beispielsweise fühlte ich mich schon sehr genötigt Tiere zu jagen und Pflanzen zu sammeln, einfach weil der größere Rücksack und die Tränke (oder waren es Salben?) doch irgendwie nötig waren, wenn man sich mit den Gegnern herum schlug. Zumindest waren die Erleichterungen schon recht groß. Spaß hat mir der Part aber überhaupt nicht gemacht, da es sich letztlich nur um sehr stumpfsinnige und repetitive Tätigkeiten handelte, die überwiegend aus Klicks im Interface bestand.

      Ein anderes Beispiel ist Skyrim. Zwar gibt es hier die viele Franchise typischen skurrile und spielenswerte Nebenquests, aber eben auch eine neue Sorte, die nur generiert wird. Zum einen das Sammeln der Tu'um Sprüche, die zufällig verteilt waren und als generische Quests vergeben wurden. Zum anderen die Kopfgelder, die auf ebenfalls vollkommen generierte Gegner ausgesetzt und von den Jarlen in endlosen Massen vergeben wurden. Aber muss so etwas wirklich sein? Hat ein Spiel wie Skyrim nicht auch ohne solche generierten Inhalte genug zu bieten? Ich persönlich habe die generierten Kopfgelder Quests später ignoriert und die Tu'um Sprüche einfach immer so nebenbei gefunden, wenn ich Lust hatte das Verlies zu erkunden, das da so einladend am Wegesrand stand. Trotzdem habe ich mich über die Kopfgelderquests doch geärgert, weil ich die anfangs nicht als generiert wahrgenommen hatte und hoffte damit eine längere Questreihe anzustoßen. Erst nach der dritten fiel mir dann auf, dass das nur stumpfe Zufallsquests sind. :ugly:

      Klar, oft bleiben diese Inhalte optional, manchmal wird man aber auch mit sanftem Druck in deren Richtung getrieben. Doch müssen solche Müll… pardon Füllinhalte wirklich sein? Habt ihr auch das Gefühl, dass sie in den letzten Jahren immer präsenter in Spielen geworden sind? :thinking: