Muss ein Spiel einer Reihe immer in dieselbe Kerbe schlagen?

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    • Muss ein Spiel einer Reihe immer in dieselbe Kerbe schlagen?

      Sorry - Offtopic, aber es gehört etwas dazu:

      Ich mag die Entwicklung in Medien (Spiele, Fernsehen, Filme) der letzten Jahre gar nicht.

      Dark Souls 1 kam völlig unbefangen raus und war wieder mal ein richtig schweres Spiel (wenn man das als Schwierigkeit erachten kann - einfach Bewegungsabläufe auswendig lernen) und fertig. Wie wird dann die Spielserie definiert? Als schweres Spiel - folglich müssen Teil 2 und Teil 3 nur mehr genau darauf aufbauen.

      Anderes Beispiel? Game Of thrones - in den ersten Staffeln starben halt ein paar Hauptcharaktere und es war ungewöhnlich. Die letzten Stafflen lies man nur mehr Hauptcharaktere sterben und die ganze Serie definiert sich nun daraus.
      Keine Ahnung wie man das nennt, aber müssen Fortsetzungen absolut 100%zig in die Selbe Kerbe schlagen, die die Serie groß gemacht haben?

      Meh - nur ein Feature zu Extremisieren ... das stört mich auch so sehr an Bethesda.
      Warum gehen Entwickler nicht neue Wege? Auch wenn es Teil einer Serie ist? Meh!

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      Edit: Ähm ... als keine Klarstellung: Ich jammere ziemlich viel über Kreativität usw. Das ist jammern auf hohem Niveau. Grundsätzlich bin ich über die Computerspiele-Industrie eh zufrieden. Ich freue mich, dass Indie-Games so gut ankommen und Spiele wie "No Mans Sky" oder "Ori And The Blind Forrest" sind der Beweis, dass die Kreativität und der Mut der Entwickler nicht abnehmen. Ich sorge mich halt um die Qualität von A+++ Titeln.

      Ich will nur sagen, dass ich nicht von Grund auf ein Schwarzmaler bin und alles hier im Forum beklage. :unamused: :thinking:
      it's not easy when it's icy

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stone ()

    • Stone schrieb:

      Sorry - Offtopic, aber es gehört etwas dazu:
      Ich habe es mal in ein eigenes Thema gepackt, da es doch eine interessante Überlegung ist, die nicht im Dark Souls 3 Thema untergehen sollte. :slight_smile:

      Stone schrieb:

      Dark Souls 1 kam völlig unbefangen raus und war wieder mal ein richtig schweres Spiel (wenn man das als Schwierigkeit erachten kann - einfach Bewegungsabläufe auswendig lernen) und fertig. Wie wird dann die Spielserie definiert? Als schweres Spiel - folglich müssen Teil 2 und Teil 3 nur mehr genau darauf aufbauen.
      Hhm, ich finde eigentlich: Ja, sollten sie. Warum sollten sie das Merkmal aufgeben, dass sie überhaupt erst erfolgreich hat werden lassen? Wenn man das aus Dark Souls heraus nimmt, bleibt nur ein weiteres beliebiges Action-Rollenspiel. :thinking:

      Stone schrieb:

      Anderes Beispiel? Game Of thrones - in den ersten Staffeln starben halt ein paar Hauptcharaktere und es war ungewöhnlich. Die letzten Stafflen lies man nur mehr Hauptcharaktere sterben und die ganze Serie definiert sich nun daraus.
      Nicht ganz glückliches Beispiel, da die Handlung durch die Bücher ja schon lange vor dem Start der Serie vorgegeben war. Aber auch hier denke ich: Warum sollte man das Kernmerkmal über Bord werfen? George R. R. Martin hat es schließlich immer gestört, dass man in den meisten Roman nie wirklich besorgt um die Protagonisten sein musste. Bei ihm hingegen muss man bei jedem umblättern fürchten, dass der Lieblingsheld das Zeitliche segnet.
      Was würde von Game of Thrones bzw. dem Lied von Eis und Feuer denn bleiben, wenn man das heraus nimmt? Ein ganz nettes Fantasy Epos sicherlich, aber davon gibt es auch dutzend andere.

      Stone schrieb:

      Keine Ahnung wie man das nennt, aber müssen Fortsetzungen absolut 100%zig in die Selbe Kerbe schlagen, die die Serie groß gemacht haben?
      100%ig sicherlich nicht, es dürfen gerne auch neue Merkmale und Aspekte den Weg in das Spiel bzw. allgemein in eine Fortsetzung welcher Art auch immer, finden. Aber welchen Sinn hätte denn eine Reihe, wenn nicht zumindest das ein oder andere Merkmal konstant bleibt? Welchen Sinn hätte denn ein neues Elder Scrolls Spiel, dass statt Open World und Mittelalter-Fantasy in linearen Schlauchlevels mit Science-Fiction Setting spielen würde?
      Ja, ich übertreibe mit meinen Beispielen sicherlich, aber wenn man deinem Gedankengang folgt, untergräbt man den ureigenen Sinn von Reihe und Serie meiner Meinung nach. Wenn man stets etwas komplett neues sucht, braucht man keine Fortsetzungen mehr, sondern macht einfach ein anderes Spiel. Manchmal wünscht man sich doch aber gerade das inkrementelle und das konstante, das von vorsichtigen Änderungen und Fortentwicklungen umsäumt wird. :slight_smile: Ich jedenfalls erwarte in einem Elder Scrolls Spiel eben frei erkundbareOpen World und eben ein Mittelalter-Fantasy Setting. Da dürfen gerne neue Mechaniken dazu kommen, aber wenn dieser Kern weg wäre, würde das Spiel für mich den Reiz verlieren.

      Stone schrieb:

      Ich will nur sagen, dass ich nicht von Grund auf ein Schwarzmaler bin und alles hier im Forum beklage. :unamused: :thinking:
      Es wäre doch viel Schlimmer, wenn man immer alles beklatschen würde. Kritische Diskussionen sind doch das eigentliche Salz eines Forums. :slight_smile: :thumbsup: