Hero’s Song

    • Hero’s Song

      »Hero's Song ist ein Open-World Hardcore Action-Rollenspiel mit wunderschöner stilisierter 2D Pixelgrafik.«
      Soweit grob die Einleitung der offiziellen Beschreibung des Rollenspielprojekts des kleinen Indie Studios Pixelmage Games. Klingt ganz nett, doch warum sollte einen das Spiel weiter interessieren? Weil es dann doch etwas ambitionierter ist, als es auf den ersten Blick erscheint. Es reiht sich daher nicht so einfach zu den dutzenden RPGMaker basierten Titeln ein, die seit Jahren durch das Internet geistern.

      Kernidee ist es nämlich nicht eine konsistente Welt zu erschaffen mit fertiger Kampagne, die dann einfach gespielt wird, sondern die Welt wird anhand bestimmter Bedingungen erschaffen, die eine individuelle Geschichte hervorbringen sollen. Vor dem Start des Spiels wählt man nämlich aus einigen mythischen Gottheiten, die nicht nur in der Welt dann auch tatsächlich umherwandeln, wirken und eigene Religionsgemeinschaften hervorbringen, sondern eben die Erschaffung der Welt auch prägen. Wer einen Seegott wählt, bekommt so eine eher maritime Landschaft, der den verrückten Schmied aussucht, eine chaotische Vulkanlandschaft usf.
      Je nachdem, wie die Welt beschaffen ist, generiert sich dann auch eine Hintergrundgeschichte. In einer maritim geprägten Welt, haben die Zwerge mitunter keine richtige Chance ihre Zivilisation zu entfalten und gehen einfach unter und geraten in Vergessenheit. Dies bestimmt dann zwangsläufig die Auswahl der verfügbaren Rassen für jedes Spiel neu. In dem Beispiel könnte der Spieler bzw. die Spieler eben keine Zwerge spielen. Auch auf die vorhandenen Techniken soll sich das auswirken. So fehlen dann vielleicht die typischen Waffen der Technik begeisterten Zwerge im Spiel. In einem anderen Beispiel wo die Ascheelfen ausgestorben sind, wurde dann vielleicht nie die Kunst der Nekromantie entdeckt und diese Magieschule steht den Spielern nicht zur Verfügung.
      »Den Spielern« ist hier auch das richtige Stichwort, denn angelegt werden soll das Spiel mit vielen verschiedenen Servern, die jeweils individuelle Welten mit individueller Geschichte bereitstellen. Ein wenig wie Minecraft also. Das Hosten eines Servers soll auch ähnlich einfach möglich sein.

      Klingt für mich nach einem sehr ambitionierten aber auch recht interessanten Konzept. Vielleicht auch etwas zu ambitioniert, denn eine entsprechende Kickstarter Kampagne dazu wurde abgebrochen, nach dem kurz vor Ende von den anvisierten 800 000$ nur etwas mehr als 130 000$ zusammen gekommen sind. Dennoch soll die Entwicklung aber weiter gehen. :slight_smile: Daher hier noch ein paar optische Eindrücke der schmucken 2D Pixelgrafik:


      Ich für meinen Teil werde das Projekt mal weiter verfolgen. Wenn das so umgesetzt werden kann, wie beschrieben, könnte es ein interessantes Rollenspiel werden, dass man ja hier auf unserem Spielserver auch mal laufen lassen könnte. Was meint ihr? :thinking:
    • So hübsch :heart_eyes:

      Und ein spannendes Konzept, was die Hintergrundgeschichte und Völker und Götter angeht. Zugegeben, ich kann’s mir noch nicht so richtig in der Praxis vorstellen – aber spannend ist es trotzdem.

      800 000$ sind allerdings ein ganz schöner Brocken für so ein Spiel, zumal selbst die Pre-Alpha noch in weiter Ferne ist. Das ist dann auch das einzige, was mich ein bisschen skeptisch macht, schon so viele Details zu Rassen und Klassen und Hintergründen und Spielmechaniken, aber anscheinend muss das alles erst noch zusammengebaut werden … und warum man schon so viele Details ausgearbeitet hat, obwohl man gerade erst den ersten Prototype fertig hat … Hm. Hoffentlich kommt am Ende mehr heraus als ein paar hübsche Bilder und Ideen :unamused:
      Hier könnte meine Signatur stehen!