Total War: Rome II

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    • Total War: Rome II

      Wer eine Kombination aus Echtzeit- und Rundenstrategie sucht, der wird wohl früher oder später schon einmal auf das Total War Franchise gestoßen sein. Ich als Fan der Antike im Allgemeinen und als ehemaliger Lateinschüler natürlich der Römer im Besonderen, war schon seit gefühlten Ewigkeiten auf eine Neuauflage von »Rome: Total War« gespannt und vor knapp einem Jahr war es dann auch so weit. Doch damals wurde ich noch durch die eher durchwachsenen Berichte abgeschreckt, doch nun konnte ich nicht mehr an mich halten und habe mal bei der »neuen« Emperor Edition zu geschlagen (vor allem weil ich auch so blöd war zu glauben, dass es sich bei besagter Edition um eine Art Komplettausgabe mit allen DLCs handle :ugly:).

      Mein Eindruck dazu: Die Wartezeit scheint sich gelohnt zu haben. Die zahllosen Patches haben offenbar die größten Schnitzer behoben, denn vor allem die KI leistete sich bei mir bisher keine derartigen absurden Stunts (volle Legion mit einer Einheit von 80 Bauern angreifen), wie in manchen Tests dargestellt. Wobei die KI immer noch nicht das Glanzstück des Spiels ist (gab es eigentlich je ein Spiel, wo einhellig von »guter KI« gesprochen wurde?), doch kann sie nun als solide gelten. Ansonsten bietet Rome II eigentlich nahezu alles was man sich wünscht: riesige Karte mit viel Platz für Eroberer, zahllose Fraktionen, viele Einheiten, dicke Schlachten.
      Allerdings entwickelt sich die Kampagne irgendwie zäher als im Vorgänger. Bis man sein Imperium stabilisiert hat und sich voll und ganz auf dessen Expansion konzentrieren kann, dauert es schon einmal knapp 100 Runden. Dazu kommt das neue Politiksystem, dessen einzige Aufgabe es ist, den Spieler mit nervigen Zufallsereignissen zu quälen. Diese haben zwar auch manchmal positive Auswirkungen können aber den Freizeitimperator auch in Bedrängnis bringen, wenn sie z.B. eine Leerung der Schatzkammer zur Folge haben oder ganze Provinzen destabilisieren.
      Am Ende fehlt auch der Twist gegen Ende des Spiels, wie im Vorgänger. Dort zerbrach das römische Reich in drei Fraktionen, was in einen Bürgerkrieg mündete und einen spannenden Kampf lostrat. Diesmal gibt es zwar auch einen Bürgerkrieg, aber bisher ist es mir nicht gelungen diesen auszulösen, obwohl mein Reich schon fast die gesamte Welt umfasst. :thinking: Mal schauen, wie sich das weiter entwickelt…

      Wie sieht es hier aus? Noch weitere Hobbycäsaren anwesend? :grin:
    • Nexan schrieb:

      Wie sieht es hier aus? Noch weitere Hobbycäsaren anwesend? :grin:
      Theoretisch schon :-). Das Antike und damit auch römische Setting habe ich immer schon dem Mittelalter oder der Neuzeit vorgezogen.
      Das erste Rome habe ich damals durchaus länger gespielt, aber für das neue habe ich bisher noch keine Musse gefunden. Es lag nicht mal an den anfänglichen Problemen, sondern das mir einfach momentan die Ausdauer dafür fehlt. Trotzdem denke ich, dass ich spätestens zum Weihnachtssale schwach werden könnte :oops:.