Was ist bei einem Betriebssystem wichtig?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Was ist bei einem Betriebssystem wichtig?

      Was ist euch bei einem Betriebssystem am wichtigsten? 8
      1.  
        Bedienkomfort (5) 63%
      2.  
        Stabilität (5) 63%
      3.  
        Ökosystem (4) 50%
      4.  
        Sicherheit (3) 38%
      5.  
        Performanz (2) 25%
      6.  
        Anpassbarkeit (2) 25%
      7.  
        Funktionen (1) 13%
      8.  
        Optik (1) 13%
      Angeregt durch einen Beitrag von Gandalf, wollte ich mal die Frage stellen: Worauf legt ihr am meisten Wert bei einem Betriebssystem (OS)? :thinking: Einfach eure drei wichtigsten Prioritäten bei einem OS anhaken und ggf. in einem Beitrag erläutern warum euch das wichtig ist. Falls ich einen Punkt vergessen habe einfach darauf hinweisen. :slight_smile:

      Hier eine Erklärung was ich mit den einzelnen Punkten in der Umfrage meine:
      • Funktionen: Eine Eierlegendewollmilchsau ist doch was tolles. Das OS hat einfach alles mögliche zu können.
      • Bedienkomfort: Mit wenig Aufwand viel erreichen. Kurze (Maus-)Wege, möglichst wenige Klicks oder Touches um zum Ziel zu kommen.
      • Stabilität: Bluescreens mag niemand leiden. Das OS hat einfach nicht abzustürzen.
      • Ökosystem: Es sollte für das OS einfach haufenweise Programme oder Apps geben und die Treiberunterstützung für Hardware sollte gut sein.
      • Performanz: Hardware ist teuer, ergo sollte das OS, aus dem was vorhanden ist, das Maximum herausholen und schnell sein.
      • Optik: Das Auge isst… äh… rechnet (? :ugly: ) mit. Das OS hat also gut auszusehen.
      • Sicherheit: Das OS sollte eine unknackbare Festung sein und Viren, Trojanern und Co. keine Chance lassen.
      • Anpassbarkeit: Man sollte alles genau auf die eigenen Bedürfnisse maßschneidern können.
    • Bedienkomfort, Stabilität,Sicherheit (nicht geordnete Reihenfolge)

      Bedienkomfort
      Da man es ja bedienen muss :stuck_out_tongue: Sollte dies auch Komfortabel sein. Es ist zwar so das man primär in irgendeiner Software anstatt im Betriebssystem selber aktiv unterwegs ist, aber gerade deswegen sollten die Wege dort entsprechend kurz und simpel sein. Stichwort Gesten, Tastenkombinationen, Menüführung.

      Stabilität
      Wer wünscht sich das nicht? Man nutzt "Betriebssysteme" inzwischen überall, selbst unser Kaffeevollautomat hat eine Firmware. Wer will das nicht stabil wissen? :stuck_out_tongue:

      Sicherheit
      ...ist nicht erst seit Snowden oder Manning ein Thema und nicht nur wegen derer Aufdeckungen. Sicherheit war bereits wichtig als Manning noch in die Windeln gemacht hat. Heute ist es wichtiger denn je. Für Privatleute sicher weitaus weniger als uns so manches Käseblatt weiß machen will, aber aufgrund der steigenden Verbreitung von Technik im Alltag zunehmend wichtiger.
      Wenn die, die nix wissen obwohl sie es wissen müssten,
      mit denen reden die alles wissen, die aber nix sagen,
      wissen am Ende alle das, was sie vorher auch schon gewusst haben.
      -- Tobias Mann 2013
    • Sicherheit - obviously
      Stabilität - weil ich zu viel Zeit meines Lebens damit verschwendet hab beleidigten Windowssystemen gut zu zureden.
      Anpassbarkeit - Weil Funktionen, Optik und Bedienkomfort direkt davon abhängen und quasi mit eingeschlossen sind.

      Performance und Öko sind imho eher auf Hardwareseite relevant. Es gibt zwar diverse Energiesparfunktionen aber da feilscht man eher um Prozente.

      edit: ich seh grad unter öko wird was anderes verstanden als ich erwartet hab. das angebot an verfügbarer software ist natürlich wenig hardware abhängig, für mich aber eher ein zweitrangiges kriterium nachdem es ja sowas wie VMs und emulatoren gibt.
      :poop: Ich muss ein Bild in meine Signatur tun. Warum kann ich kein Bild in meine Signatur tun? In eine Signatur gehört ein Bild! :ghost:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Gandalf ()

    • Also für mich als Heimanwender steht an erster Stelle Bedienkomfort. Ein OS sollte nun einmal eingängig zu bedienen sein und die gewünschte Reaktion entsprechend einfach zu erzielen sein. Windows ist hier im Desktop eher Mittelmaß, wenn man es mit Mac OS X oder Ubuntu mit Unity vergleicht. Auf Mobilgeräten hat mich da iOS bisher am meisten überzeugt, doch Android (Vanilla, also ohne Herstellermist) kommt für mich knapp dahinter.

      An zweiter Stelle würde ich dann das Ökosystem setzen, wobei ich damit vor allem Hardware und Videospiele meine bzw. auf Mobilgeräten die verfügbaren Apps. Hier muss man wohl zu Windows nix sagen, da kommt in der Desktopwelt dank des jahrzehntelangen Monopols keiner gegen an. Bei Mobilgeräten ist hier Android hingegen mein Favorit auch wenn es für iOS manche Apps mehr gibt und sie oft besser gestaltet sind. Der Grund ist einfach, dass ich auf Android auch Apps außerhalb des vorgeschriebenen Stores installieren kann und damit das Ökosystem deutlich offener ist als beim faschistoiden Apfelkonzern. :ugly:

      Zuletzt kommt dann noch die Performanz, einfach weil ich mir nicht oft teure Hardware leisten kann und entsprechend möglichst viel aus der vorhandenen herausholen mag. Das bezieht sich aber dabei vorrangig wieder auf Videospiele. Wie man hier durch die jüngsten Entwicklungen im Bereich SteamOS oder Linux Gaming sieht, ist Windows hier wohl auch nur Mittelmaß. Bedenkt man dabei noch, dass im Microsoft OS ständig irgendwelche unnötigen Hintergrunddienste laufen und so viel Leistung verschwendet wird. Allgemein ist das ganze System ziemlich aufgebläht, weshalb gut und gerne nach Start bereits ein nicht unerheblicher Teil des Arbeitsspeichers bereits belegt ist. Sowas hat man mit einer sauberen Linux Installation nicht. Bei Mobilgeräten ist das Ruckelandroid zwar mittlerweile nicht mehr ganz so ruckelig, aber gegen das geschmeidige iOS kommt es noch nicht an. Selbst mit 2 GB RAM haben da manche Androiden noch nicht genug Platz zum Arbeiten.

      Stabilität ist natürlich auch wichtig, allerdings habe ich seit dem ich von Windows XP weg bin eigentlich keine Probleme mehr damit gehabt und auch die größeren Linux-Distributionen sind da kaum noch anfällig. Zumindest was die üblichen Heimanwendungen angeht, also abseits komplexer Netzwerkkonfigurationen und exotischer Hardware. Sicherheit ist natürlich auch sehr wichtig, aber hier denke ich einfach mal, dass bei einem aktuell gehaltenen OS bzw. Anwendungen, die größte Sicherheitslücke der Typ vor dem Bildschirm ist. Wenn man also selbst darauf achtet was man installiert bzw. welche Anwendungen man ausführt, nicht ständig mit Adminstrator-/Rootrechten unterwegs ist und nicht jeden E-Mail Anhang von einem nigerianischen Prinzen öffnet, ist man da schon ganz gut bedient. Bisher hatte ich jedenfalls noch nie einen Viren- oder Trojanerbefall, seit dem Wechsel von XP (unter XP wurde ich auch nur einmal von einem Wurm befallen), zumindest keinen der sich irgendwie geäußert hat (wenn Windows drauf ist, ist der Rechner doch eh als Zombie Dauermitglied im Botnetz der NSA, oder nicht? :ugly: ).

      Soweit meine Prioritäten als Heimanwender. Im Server- oder Produktivbereich würde ich hingegen an erster Stelle die Sicherheit setzen, gefolgt von Stabilität. Wenn ein Rechner mit dicker Leitung Tag und Nacht läuft und am Netz hängt geht davon schon ein nicht unerhebliches Gefahrenpotenzial aus. Allein deshalb schon muss das dort eingesetzte OS möglichst wenig Angriffsfläche bieten. Auch Stabilität ist hier natürlich wichtig, denn ein Server sollte schon durchgehend laufen ohne auszufallen. Meine erste Wahl ist deshalb hier die Linux-Distribution Debian, da für mich einfach der beste Kompromiss aus Sicherheit und Stabilität, auch wenn eben nicht immer die aktuellsten Versionen der jeweiligen Anwendungen vorliegen. Die restlichen Aspekte eines OS spielen hier dann eigentlich keine wirkliche Rolle mehr.
    • Eigentlich finde ich nur das Ökosystem wichtig. Direkt nutzen tu ich ein OS eigentlich wenig, sondern hauptsächlich Programme und Apps und erst dort kommt der Bedienkomfort dran.

      Nexan schrieb:

      Wie man hier durch die jüngsten Entwicklungen im Bereich SteamOS oder Linux Gaming sieht, ist Windows hier wohl auch nur Mittelmaß.
      Auch wenn ich es löblich finde das Valve und Nvidia ein Jahr zusammen OpenGL auf Linux optimiert haben um das Maximum zu erreichen; vergleichbar mit anderen Betriebssystemen macht es das nicht sonderlich.

      Nexan schrieb:

      weshalb gut und gerne nach Start bereits ein nicht unerheblicher Teil des Arbeitsspeichers bereits belegt ist.
      Warum denn nicht? Gerade bei Gurkenhardware ist es doch gut viel mit RAM zu arbeiten. Wichtig sollte nur das RAM-Management sein, also das ein OS den RAM für RAM-Fressende Anwendungen freigibt.

      Nexan schrieb:

      Bei Mobilgeräten ist das Ruckelandroid zwar mittlerweile nicht mehr ganz so ruckelig, aber gegen das geschmeidige iOS kommt es noch nicht an. Selbst mit 2 GB RAM haben da manche Androiden noch nicht genug Platz zum Arbeiten.
      Ich hab zwar nur ein iPad2 aus der iOS Welt, aber das ruckelt und stürzt genau soviel ab wie ein altes Androidgerät. Und falls jemand mit iPad2 auf iOS7 will, sollte er das sein lassen. iOS7 wurde überhaupt nicht an das iPad 2 angepasst :/.

      Nexan schrieb:

      doch Android (Vanilla, also ohne Herstellermist)
      Um mal etwas abzuschweifen: der einzige Vorteil von Vanilla sind schnelle Updates. In Sachen Features sind die Hersteller schon lange an Vanilla vorbeigezogen. Was Google heute noch als "neu" einführt, hatte ein Touchwiz unter Android 2.3 schon drin.
      Ein weiterer Punkt gegen Vanilla ist die Diversität. Stellt euch vor die Androidhersteller könnten sich nur noch durch Hardware unterscheiden, ich glaub das Geschäft wär ein ziemlicher Flop :ugly:. Herstellerandroids sind schon lange nicht mehr schlimm, sie sind sogar sehr gut geworden. Im Zweifelsfall kann man aber den Launcher auch ohne Root einfach wechseln, ohne die Herstellervorteile zu verlieren.
      Ich bin also eher Pro Herstellerandroids, auch wenn es etwas gegen unsere chronische Updatesucht geht :-P.
    • Gokux schrieb:

      Um mal etwas abzuschweifen: der einzige Vorteil von Vanilla sind schnelle Updates. In Sachen Features sind die Hersteller schon lange an Vanilla vorbeigezogen. Was Google heute noch als "neu" einführt, hatte ein Touchwiz unter Android 2.3 schon drin.
      Da schweif ich gleich glatt mal mit ab. :grin:
      Hhm, mag ja alles sein, aber ich finde die Herstelleroberflächen meist völlig überladen und mit Features zugemüllt, die kein Mensch braucht und lediglich Rechenleistung und Speicherplatz verschwenden. Ein nacktes Samsung Android mit Touchwitz braucht da ja fast viermal soviel Speicherplatz wie ein nacktes Nexus Gerät.

      Gokux schrieb:

      Herstellerandroids sind schon lange nicht mehr schlimm, sie sind sogar sehr gut geworden.
      Also die, die ich kenne überzeugten mich nie so wirklich. Die Sony Oberfläche war völlig mit eigenen Effekten und schlecht implementierten Funktionen vollgestopft, weswegen das ganze auf meinem Xperia damals schon unter 2.3 geruckelt hat wie blöd. Zudem konnte man nicht mal die ganze Bloatware wie Facebook, die zig. Sony Services und Co. deinstallieren. Als dann ein Update auf 4.0 kam wurde gewarnt, dass die Hardware eigentlich damit nicht fertig würde und tatsächlich war es danach am Rande der Bedienbarkeit. Doch nicht die Hardware war zu schlecht, sondern einzig und allein die Programmierfähigkeit der Japaner. Als ich dann CyanogenMod drauf haute lief plötzlich alles butterweich und geschmeidiger denn je. :grin:
      Bei Samsung sehe ich das ähnlich. Überladen, optisch auch noch ziemlich hässlich, vollgestopft mit Funktionen, Bloatware und Features, die kein Mensch braucht (warum sollte ich beispielsweise auf meinem winzigen Smartphone zwei Apps nebeneinander bei geteiltem Bildschirm laufen lassen wollen? Den Sinn sehe ich nicht) und es nur anfällig für Fehler und Sicherheitslücken machen (man erinnere sich an die USSD-Code Fauxpas, der unter Samsung und Sony das Löschen des kompletten Geräts per Linkaufruf ermöglichte). Auch HTC überzeugt mich nicht, wobei ich das ausschließlich bei Freunden gesehen habe. Aber dort denke ich auch ähnlich. :thinking:

      Ich habe persönlich einfach noch keine Herstelleroberfläche gesehen, die einen wirklichen, echten Mehrwert bietet und komplett ausgereift ist. Meist sind die Hersteller nämlich überfordert ihre Firmwares für jedes einzelne ihrer drölfzig Modelle gut anzupassen, weswegen die Performanz leidet, die Stabilität, oft auch die Sicherheit und der Bedienkomfort auch, da meisten ein völlig anderes Konzept gefahren wird, als im übrigen Android-OS, was zu Heterogenität bei der Bedienung führt.

      Vanilla ist da schlanker, hat zwar auch weniger Funktionen, aber dafür eine komplett in sich geschlossene, einheitliche Oberfläche. Kurz: Mir kommt nie wieder ein Herstellerandroid ins Haus. :grin: Das einzige nicht Vanilla Android, das mich überzeugen konnte war CyanogenMod, aber auch dort fand ich den Trend immer mehr Funktionen reinzustopfen nicht so dufte. Für mich ist das OS eben auch nur eher eine Grundlage, die den Rahmen für die Anwendungen bietet, die ich nutzen will. Da brauche ich diese ganzen Klicki-Bunti Features nicht.

      Gokux schrieb:

      Warum denn nicht? Gerade bei Gurkenhardware ist es doch gut viel mit RAM zu arbeiten. Wichtig sollte nur das RAM-Management sein, also das ein OS den RAM für RAM-Fressende Anwendungen freigibt.
      Ja, das stimmt. Hier hatte ich noch Vista in Erinnerung, das mit seinem ziemlich ausgiebigen Prefetch-Features nur bedingt bereit war wieder platz zu machen. Allerdings hat sich das seit Win 7 und der Tatsache, dass ich mittlerweile mehr als genug RAM habe, erledigt.
      Ich wollte eher darauf hinaus, dass Windows viel Platz für Dienste in Anspruch nimmt, die völlig nutzlos sind. Das fängt bei der »Fehlerberichterstattung« an und hört beim Indexierungsdienst auf, der trotz Deaktivierung immer in einer Minimalkonfiguration weiterhin im Hintergrund läuft.

      Gokux schrieb:

      Ich hab zwar nur ein iPad2 aus der iOS Welt, aber das ruckelt und stürzt genau soviel ab wie ein altes Androidgerät. Und falls jemand mit iPad2 auf iOS7 will, sollte er das sein lassen. iOS7 wurde überhaupt nicht an das iPad 2 angepasst :/.
      Hhm, okay da kann ich nicht mitreden. Meine Bonzen Freunde ( :ugly: ) haben immer das aktuellste Zeug und da läuft alles wie gebuttert. Wobei sich hier meine Nexus Geräte eigentlich auch nicht verstecken müssen. Lediglich ab und an bei vielen geöffneten Apps nehmen sie sich mal eine kurze Denksekunde, doch richtig abgestürzt ist mir bisher weder Nexus 4 noch 7 (2012 und 2013). :slight_smile:
    • Bei meinem aktuellen HTC One gibt es zwei Firmwares von HTC. Android Vanilla und HTC Sense 5. Obwohl auch bei Sense 5 nicht alles perfekt ist.. das Vanilla fand ich beim Testen wesentlich schrecklicher.
      Sony nunja, da würde ich auch Vanilla nehmen :-P. TouchWiz ist halt so eine Sache. Samsung stopft es wirklich immer voller und voller, aber es sind nicht unbedingt nutzlose Funktionen, aber irgendwie einfach zu viele. Bloatware hatten sie dagegen weit weniger als andere Hersteller. Die von dir angesprochene 2 Apps auf dem Screen, verwenden lustigerweise fast alle Personen mit S3+ die ich kenne :ugly:, obwohl ich selbst so eine Funktion selbst auf einem Tablet sinnlos finde.

      Nexan schrieb:

      Hersteller nämlich überfordert ihre Firmwares für jedes einzelne ihrer drölfzig Modelle gut anzupassen
      Im Gegensatz zu iOS haben Androids vom selben Hersteller sehr selten auch nur annähernd die gleiche Firmware, was auch eine Hauptursache der Updateproblematik ist. Die Performanceprobleme sehe ich daher tatsächlich mehr bei Android. Wobei ich sagen muss das weder mein Galaxy S2 noch mein One in irgendeiner weise Performanceprobleme haben.

      Nexan schrieb:

      Indexierungsdienst
      Also ich finde diese Funktion eigentlich sehr gut. Zugegeben wenn es läuft geht es schon ziemlich auf die CPU und HDD, aber der Nutzen ist auf jedenfall da. Eine manuelle Steuerung der Indexierung wär natürlich das Optimum.
    • Habe mich mal für Bedienkomfort, Stabilität und Ökosystem entschieden (in der Reihenfolge).

      Bedienkomfort scheint hier ja allgemein hoch im Kurs zu sein, da brauche Ich wohl nicht mehr viel dazu zu sagen^^ Man muss schon ohne größere Verrenkungen ans Ziel kommen, ohne dass dabei essenzielle Funktionen wegvereinfacht werden.

      Stabilität ist auch klar: Ein Betriebssystem, das alle naselang den digitalen Spagat macht, nützt nichts. (Und Ich hatte sowohl Windows 98 als auch Windows ME, Ich weiß also, wovon Ich spreche :ugly: )

      Und zuletzt Ökosystem, weil das beste OS nichts bringt, wenn man keine Anwendungen dafür hat. Dabei muss für mich die Auswahl allerdings nicht mal wahnsinnig groß sein, vor allem die Qualität muss stimmen. Die Auswahl für Windows ist zum Beispiel riesig, aber 90% (wahrscheinlich mehr^^) des Angebots kann man getrost in die Tonne kloppen, bei Mac OS scheint mir das Verhältnis ausgeglichener zu sein (weniger Auswahl, aber ein höherer Anteil an Brauchbarem).

      Der Rest … Performanz scheint mir heutzutage (zumindest im Desktopbereich) kein großes Problem mehr zu sein und wenn doch hängt es zumeist an den Anwendungen selbst und nicht am Betriebssystem. Sicherheit – ist natürlich wichtig, würde aber sagen, dass auch hier das Betriebssystem selbst das kleinste Problem darstellt (während das größte Problem der Benutzer ist^^). Anpassbarkeit und Optik … Hm, ja. Man gewöhnt sich bekanntlich an alles :ugly: Und Funktionen … lieber ein OS, das einen Zweck gut erfüllt, als eines, das alles kann – aber nur schlecht :ugly:
      Hier könnte meine Signatur stehen!