Thief (4) – Neustart der Serie

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    • Skeptisch bei Thief 4 stimmen mich bisher nur die Entscheidung das Springen zu limitieren und das Setting. War in den vorherigen Spielen ganz klar ausgehendes Mittelalter mit Steampunk und Fantasy angesagt, geht man hier augenscheinlich eher in Richtung Renaissance und Industriezaltalter. Das sagt mir noch nicht so wirklich zu, zumal mit »Dishonored« das Feld eigentlich auch gut bedient ist. :thinking: Hoffe noch, dass der Eindruck täuscht und man letztlich doch (optisch) wieder eher im Mittelalter ist.
    • Wenn der i7 zur Systemvoraussetzung wird ...

      Minimum System Requirements
      • OS: Windows Vista with platform update
      • CPU: High-performance dual core CPU or quad core CPU
      • RAM: 4 GB
      • Graphics Card: AMD Radeon 4800 series / Nvidia GTS 250
      • DirectX: DirectX 10
      • HDD/SSD: 20 GB

      Recommended Specs
      • OS: Windows 7 or 8
      • CPU: AMD FX 8000 series or better / Intel i7 Quad Core CPU
      • RAM: 4+ GB
      • Graphics Card: AMD Radeon R9 series or better / Nvidia GTX 660 series or better
      • DirectX: DirectX 11
      • HDD/SSD: 20 GB
      :unamused:

      Via: community.eidosmontreal.com/bl…-Requirements?theme=thief
      it's not easy when it's icy
    • Bleibt nur die Frage, ob diese Angaben realistisch sind oder man hier ähnlich wie bei Call of Duty Ghosts einfach durch überzogene Angabe eine leistungsfähige Next-Gen Engine suggerieren will. Die Screenshots sehen zwar sehr gut aus, aber ob die wirklich so einen Leistungsbedarf haben? :unamused:
    • Das Spiel verlangt ja kein i7. Der steht da halt einfach als nicht optimal gewähltes Beispiel. Dual Cores scheinen auch zu laufen und ich bezweifle das Thief jetzt das erste Spiel ist, das extrem auf Multicore ausgelegt ist, dass ein i7 mit HT gegenüber einem i5 wirklich viel bringt.

      CoD Ghost dagegen hat schlicht den Start bei zu wenig RAM verweigert :ugly:.
    • Ja, sonst wäre ihnen ein Shitstorm sicher. :ugly:

      Aber ich bin generell noch skeptisch, ob ich mich mit diesem neuen eher im 18/19 Jahrhundert angesiedeltem Setting anfreunden kann. Irgendwie passt das nicht zu der Thief-Welt, wie ich sie im Sinn habe, mit ihren naturgläubigen Heiden und fanatischen Hammeriten…
      So wirkt das letztlich nur wie eine neue Dishonored Variante. :unamused:
    • Nexan schrieb:

      Skeptisch bei Thief 4 stimmen mich bisher nur die Entscheidung das Springen zu limitieren und das Setting. War in den vorherigen Spielen ganz klar ausgehendes Mittelalter mit Steampunk und Fantasy angesagt, geht man hier augenscheinlich eher in Richtung Renaissance und Industriezaltalter. Das sagt mir noch nicht so wirklich zu, zumal mit »Dishonored« das Feld eigentlich auch gut bedient ist. :thinking: Hoffe noch, dass der Eindruck täuscht und man letztlich doch (optisch) wieder eher im Mittelalter ist.
      Dank des Humble Bundles konnte ich ja nun auch einmal sehr kostengünstig hinein schnuppern und meine Enttäuschung ist schon recht groß.
      1. Setting: Werde ich einfach nicht warm mit. Thief gehört für mich ins Mittelalter mit den fanatischen Steam-Punk Hammeriten/Mechanisten und den mystisch-magischen Heiden, die um die Vorherrschaft im Moloch der namenlosen Stadt kämpfen. Das 18/19 Jahrhundert Setting wirkt da so langweilig und scheint nur der aktuellen Mode (Dishonored, Order 1886) geschuldet zu sein. Ich mag es einfach nicht.
      2. Charaktere: Sowohl der neue Garett als auch seine Gefährtin Erin haben gefühlt den Tiefgang einer ausgetrockneten Pfütze. Die beiden sind durch ein völlig Klischee überlaufenes Lehrmeister/Schüler Verhältnis miteinander verbunden, wobei Erin den Aufstand wagt und sich von ihrem einstigen Meister durch besondere Skrupellosigkeit zu emanzipieren versucht. Damit ist eigentlich alles erzählt. Vor allem Erin wirkt auf mich wirklich dumm und plump umgesetzt.
      3. Story: Hier kann ich noch nicht viel sagen, doch so wirklich neugierig bin ich auch nicht geworden. Vor allem Thief 3 fand ich hier grandios, das mit seinen in – beiläufig – belauschten Dialogen dargebrachten Informationen zur Story die Neugier zu entfachen wusste und Schnipsel lieferte, die sich am Ende in ein großes Ganzes fügten. Das neue Thief konnte mich bisher nicht mitnehmen. Augenscheinlich läuft es auf eine übliche Weltenretter-Story hinaus. Aber der fairness wegen sollte hier ein Urteil erst am Ende erfolgen.
      4. Leveldesign und Gameplay: Strikt Linear. Mehr muss man eigentlich nicht sagen. Aus den offenen Leveln, die viel zum freien Erkunden einluden und dutzende verschiedene Wege boten um zum Ziel bzw. Diebesgut zu gelangen, fallen ersatzlos weg. Nun bewegt man sich fast wie auf Schienen durch schlauchförmige Abschnitte und darf an dafür vorgesehenen Stellen – und nur dort – mal zum Wasser- oder Seilpfeil greifen. Auch Schlösser knacken oder Fenster aufhebeln erfordert merkwürdiges herumgedrücke auf der Tastatur.
        Darüber hinaus ist auch das Diebesgut eher Casualartig verteilt, denn mal im Ernst: warum sollten mitten auf der Straße goldene Kelche, Schmuckstücke oder dutzende Münzen einfach so offen herumliegen? Allerdings war dies auch schon in Thief 3 teilweise so unglaubwürdig verteilt.
      Kurz: Ich bin sicherlich durch meine nostalgischen Vorstellungen an die alten Thief-Teile voreingenommen, dennoch konnte mich bis auf die recht nette Optik bisher nichts wirklich am neuen Thief begeistern. Aus der eigenwillig Serie, die das Stealth-Genre mehr oder weniger erfunden hat, wurde ein absolut austauschbares Massenprodukt für den Konsolenmarkt, der entsprechend krankhaft versucht jede Art von geistiger Überforderung der Zielgruppe zu vermeiden. Da die Marketingleute die Zielgruppe aber offenbar für Amöben mit Demenz halten, ist das Ergebnis dementsprechend. Story, Gameplay und Leveldesign sind klar auf die Generation Farmville zugeschnitten, die sich nicht mit komplexen Charakteren, Herausforderung oder offenen Leveln abgeben mag.

      »Square Enix hat Thief zugrunde gerichtet!«, so mein erstes Fazit und leider ist es fraglich ob ich das Spiel bis zum Ende aushalte und dann ein endgültiges Fazit nachschieben kann. Versuchen werde ich es aber, denn einen Funken Hoffnung habe ich noch, dass es doch nur meine Voreingenommenheit ist, die diesen ersten Eindruck zustande bringt. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. :unamused:
    • Das klingt mal gar nicht so gut :frowning2: »Dishonored« hat mich schon nicht so recht packen wollen, »Thief« klingt auch nicht, als wäre es etwas für mich … da wird es langsam dünn mit den Stealth-Titeln. Wird Zeit für einen neuen Hitman-Teil :ugly:
      Hier könnte meine Signatur stehen!