Cyberpunk 2077

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    • Cyberpunk 2077

      Juhu - kommt da endlich mal eine cooles Blade-Runner Spiel heraus?



      Homepage: cyberpunk.net/

      Man darf gespannt sein.

      Das neue Cyberpunk -Rollenspiel der Macher von The Witcher und The Witcher 2 nimmt die Spieler mit in die düstere Zukunftsutopie von Night City im Jahr 2077. Das geplante Open-World-Rollenspiel soll ein gigantisches Arsenal an Waffen, Cyber-Modifikationen, Implantaten und Hightech-Gadgets für seine vielfältigen Charakterklassen bieten und basiert auf einem Pen-and-Paper-Rollenspiel aus den 1980er Jahren. Im Teaser-Trailer geht es um eine Frau, die anscheinend gerade mit Hilfe ihrer Implantate mehrere Menschen getötet hat und von Spezialeinheiten der Polizei von Night City verhaftet wird - nachdem sie sich als weitgehend kugelsicher erweist.

      Mit dem Aufstieg der Technologie setzte in der Welt von Cyberpunk gleichzeitig ein Zerfall der Gesellschaft ein. Die Straßen sind voller Junkies, süchtig nach einer neuen Form der Unterhaltung: den sogenannten Braindances. Wer mit einem Braindance-Player ausgerüstet ist, kann die Erinnerungen anderer Personen direkt mit den eigenen Sinnen erleben - Bilder, Geräusche, Gerüche und Gefühle.

      Das Problem ist, dass manche Braindance-Erlebnisse illegal im Untergrund hergestellt werden, und es nicht empfehlenswert ist, die Braindance-Aufzeichnungen von gefährlichen Kriminellen oder gar irren Serienkillern zu konsumieren. Genau das ist der Frau im Teaser-Trailer offensichtlich gerade passiert; nur eine Spezialeinheit des Night City Police Departments, die sogenannte Psycho Squad, kann eine derart mit Implantaten aufgerüstete Person stoppen.


      Via: gamestar.de/spiele/cyberpunk-2…k_2077,48324,3008324.html
      it's not easy when it's icy

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Stone ()

    • Ich bestelle kein Spiel vor.
      Warum auch? Digitales Gut kann nicht ausverkauft sein.

      Und um den Preload gehts mir nicht - ich habe ohnehin erst zu den Weihnachtsfeiertagen Zeit fürs Game und viel anderes Zeugs zu spielen.

      Ich werds mir sicher holen, allerdings frühestens erst am WE.
      it's not easy when it's icy
    • Mein Eindruck nach 10 Stunden.
      Gestern ganze 10 Stunden gesüchtelt und nun kann ich meinen ersten Eindruck schildern:

      Es ist gut, aber irgendwie hab ich mir dann doch etwas anderes erwartet.

      Es ist für mich eine Mischung aus GTA, DeusEX und Borderlands. Das wie Oberwelt aus GTA, das Hacking/Kämpfen (also in den "Dungeons") aus DeusEx und das Loot aus Borderlands.
      Für mich persönlich ist es LEIDER viel mehr GTA Verschnitt, als mir lieb ist.

      Und da sind wir schon bei den Punkten die mir nicht gefallen:

      Ja, sie haben tatsächlich bei GTA abgeschaut, allerdings nicht von GTA5, viel mehr bei GTA Vice City:
      (alle Links sind spoilerfrei)

      Spoiler anzeigen




      Solche Fehler ärgern mich halt: Sie fallen zwar nicht auf, aber an diesem Stand war GTA vor 10 Jahren! Sowas darf man doch nicht 2020 rausbringen.

      Vor allem bin ich aber von der Atmosphäre ein wenig enttäuscht. Ich hatte mir eine Dystopie mit dunklen engen Gassen erwartet - CRPR hat selbst gesagt: Night City wird nicht weitläufig sein ,aber dafür sehr in die Höhe wachsen und auf vertikale Größe setzen - ha! Nix da, nada niente! Man kann ewig mit dem Auto herumfahren, wie in GTA.

      Der Soundtrack ist zwar net, aber auf viel Synthwave bin ich leider noch nicht gestoßen, aber zu viel Dub Step meiner Meinung nach.

      Zum Gamplay selbst: Sie haben Klamotten gemacht und ihnen Random Stats gegeben: Da passiert es dass ein pinke Hello Kitty Rock mehr Armor hat, als eine gleich-levelrige Kampfrüstung. Echt jetzt? Man rennt oft erhum wie der größte Vollidiot und das ist nicht atmosphärisch und trägt nicht zum Realismus bei. In welche Richtung wollte CDPR das Spiel entwicklen? Ein Fun-Shooter wie Borderlands?

      Weiter ist das Inventar-System teilweise schlechter wie bei Borderlands. Ja - das geht. Ich hab beispielsweise 50 Waffen drinnen im Inventar, die ich verkaufen möchte: Ich kann meine besten nicht locken (sperren) oder markieren, dass ich sie nicht unabsichtliche verkaufe. Generell - was man auch bei der Steuerung merkt - scheint es wie ein Consolenport zu wirken. Oft verlässt man das Menü mit C - aber nicht immer, dann mal wieder gehts nur mit ESC. Und dann mal wieder mit X. Es sit eine Kleinigkeit aber ich hasse sowas!

      Und eins noch: Ich hatte bisher keinen weltklasse Sidequest, der mich beeindruckt hat: Da gabs bei Witcher 3 schon 10x so viele in den ersten Stunden. Bisher nur: Gehe nach A, töte B. Oder gehe nach D und befreie X. Fertig!

      Gut - gibt es auch gutes zu berichten? Ja!

      • Es ist wieder mal eine guter alter Singleplayer und das ist gut so.
      • Hacking macht Spaß, insbesondere die Brain-Dances
      • Grafik ist atemberaubend und es läuft mit meiner 2070ger mit DLSS auf 1440p wunderbar auf Ultra.
      • Die Hauptstory ist wahnsinnig gut erzählt und macht echt Spaß (bin ja nicht wirklich weit)
      • Schnetzeln mit dem Katana macht echt Spaß (ich wollte eigentlich ja keinen Melee-Char spielen, aber es ist so gut)
      • Teilweise kommt die Atmosphäre gut rüber, vor alle die Bevölkerung haben sie gut erwischt - an den engen Hotspots herrscht Gedränge und das ist gut so.


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      Fazit:

      Ich habe erst 10 Stunden gespielt - ich hoffe die Sidequests ziehen noch an. Ich kann erst einen Bezirk befahren, ich hoffe die anderen werden noch atmosphärischer.

      Wenn CDPR die Schnitzer oben rauspatcht, dann ist es eine 9/10, momentan aber eher eine 6,5/10 für mich.

      Los steinigt mich!
      it's not easy when it's icy

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stone ()

    • Wie soll man denn einen Stone steinigen? :thinking: :joy:
      Ich würde es mit sieben von zehn bewerten. Den Rest unterschreibe ich aber komplett. Die Story und die Charaktere motivieren mich jedoch ungemein und die Atmosphäre finde ich sehr gelungen. In Kabuki mit seinen verwinkelten Gassen und Hinterhöfen kommt viel Stimmung auf, finde ich.

      Der letzte Patch hat nochmal so viel Performance gebracht, dass ich jetzt auch mit Raytracing flüssig spielen kann. Die Effekte sind subtil aber man gewöhnt sich sehr dran. Schaltet man es aus, sieht die Welt plötzlich merkwürdig unecht aus.
      Das lässt mich aber auch echt überlegen, was meine nächste Grafikkarte sein wird. Eigentlich war innerlich AMD schon gesetzt aber Raytracing nebst DLSS sind doch nicht zu unterschätzende Argumente für Nvidia, wie sich mir plötzlich darstellt. :open_mouth:
    • Mittlerweile resigniere ich dann doch noch etwas mehr und würde meine Wertung schon fast auf eine 6/10 drücken wollen. Ich habe gestern mich mal mehr mit der offenen Welt beschäftigt und komme dabei zu dem Fazit, dass sie eigentlich komplett unnötig ist. :ugly:
      Nicht nur, weil die NPCs so gut wie gar nicht mit ihr oder mir interagieren, sondern weil man selbst auch irgendwie keinen Einfluss nehmen kann. Weder kann ich die Sympathien einer Gang erwerben, noch kann ich irgendwas in der Welt abseits der Hauptstory bewegen.
      Die einzigen Mechaniken, die sich auf die offene Welt beziehen, sind das Sammeln von Geld, Street Cred, Loot und Komponenten für die Item-Herstellung. Letztere ist aber komplett absurd, da man unfassbare Mengen an Komponenten für die einfachsten Items braucht. Diese fallen einem aber durch die absurd hohe Menge an gewöhnlichem Loot laufend in die Hände mit oft besseren Werten, als man jemals Herstellen könnte. :sweat_smile:

      Das einzige, was mich also nach wie vor vom Hocker haut, ist die Story und die erzählten Nebenquest. Da kann man ganz ketzerisch schon behaupten, es hätte gereicht, wenn CD Projekt Red nur die Schauplätze aus den jeweiligen Quests gebaut hätte. Ja, die offene Welt ist schön anzusehen, aber spielerisch absolut uninteressant.

      Bei den Open World Spielen von Bethesda gibt es immer noch irgendwo Absurditäten und Nebenquests zu entdecken, was ich immer ganz schön finde und zum Erkunden einlädt. Bei Rockstars gibt es diese simulierte Welt, die sehr lebendig wirkt und viele Chancen bietet Chaos anzurichten, auch wenn ich das auf Dauer schon weniger spaßig finde. Selbst die Varianten offener Welten von Ubisoft bieten allerhand sammelbares und Dinge zum »Abhaken«. Das finde ich in meiner persönlichen Rangfolge offener Welten am langweiligsten, aber es ist traurigerweise noch mehr als das, was Cyberpunkt 2077 bietet. Dort verkommt die offene Welt zur bloßen Kulisse. Zu einer Technikdemonstration, wenn man so will. :confused:
      Das finde ich sehr Schade, den eigentlich hätte die Welt so viel Potenzial gehabt, mit ihren Gangs, Konzernen und damit unzähligen unterschiedlichen Fraktionen, eine interaktive Welt zu schaffen. Warum hat nicht jede Fraktion einen separaten Ruf für mich, sodass ich mich mit welchen Verbünden kann, sodass deren Gebiete sicher für mich werden und andere dafür gefährlicher? Eine solche Mechanik wäre vermutlich gar nicht so kompliziert umzusetzen gewesen und hätte die Welt gleich viel beeinflussbarer wirken lassen. So ist es aktuell völlig egal, welche Gangmitglieder ich über den Haufen schieße. Ich bekomme immer mein Street Cred.
    • Ich hab Cyberpunk 2077 mehr so aus zweiter Hand mitbekommen (der Hype war vor dem Release ja schon enorm) und hab mir zum Launch auch bei ein paar Let’s Plays reingeschaut, aber mich hat es tatsächlich so gar nicht erreicht. Vielleicht ist das Cyberpunk-Setting an sich schon nicht so interessant für mich, ich weiß es nicht, aber für den jahrelangen Hype hat es sich beim Zuschauen dann doch sehr nach 08/15-Action-RPG angefühlt. Gerade die unterschiedlichen Lebenspfade am Anfang fand ich sehr enttäuschend, weil sich diese Entscheidung nicht so richtig über den Prolog hinaus auszuwirken schien. Da hätte ich mir irgendwie mehr erhofft, genauso wie von der KI, Interaktionen mit NPCs und vielen anderen Dingen – nach neuer Generation von Computerspiel hat das nicht wirklich ausgesehen, da gibt’s halt schon echt viel, wo man beide Augen zudrücken muss.

      Die Story an sich (und die vertonten Dialoge und so) haben dafür einen guten Eindruck gemacht. Die Welt und die Spielmechaniken außenherum, naja :confused:
      Hier könnte meine Signatur stehen!
    • Stone schrieb:

      Der Soundtrack ist zwar net, aber auf viel Synthwave bin ich leider noch nicht gestoßen, aber zu viel Dub Step meiner Meinung nach.
      Das ist mittlerweile mein größter Kritikpunkt, was die Audio-Immersion angeht. Irgendwie hören sich die meisten Radio-Sender im Spiel nach Mainstream der Gegenwart an. Dass ich hier in einer Cyberpunkt Welt bin, was letztlich eine Zukunftsversion aus den 80ern ist, hört man irgendwie so gar nicht. Da hätte ich viel mehr »Blade Runner« Musik erwartet. Ich behelfe mich jetzt damit, ebensolche von Spotify im Hintergrund laufen zu haben. Das ist auf jeden Fall enorm verschenktes Potenzial.

      Nerdus schrieb:

      Gerade die unterschiedlichen Lebenspfade am Anfang fand ich sehr enttäuschend, weil sich diese Entscheidung nicht so richtig über den Prolog hinaus auszuwirken schien.
      Leider ja. Mehr als ein paar besondere Dialogoptionen konnte ich bisher nicht ausmachen. Das mit den Hintergründen hätten sie sich wohl komplett schenken können.

      Nerdus schrieb:

      Da hätte ich mir irgendwie mehr erhofft, genauso wie von der KI, Interaktionen mit NPCs und vielen anderen Dingen – nach neuer Generation von Computerspiel hat das nicht wirklich ausgesehen, da gibt’s halt schon echt viel, wo man beide Augen zudrücken muss.
      Auch das drückt leider immer mehr. Die Spielwelt verkommt zu generischem Grind. Zwar glitzert ab und an eine wirklich nachdenklich machende und gut inszenierte Nebenmission aus dem Einheitsbrei hervor, überwiegend bekommt man aber übliche Söldneraufträge serviert, wo man irgendwelche Gruppen ausschaltet. Welcher Fraktion diese angehören ist leider auch komplett irrelevant und allenfalls etwas inhaltliche Dekoration.

      Abwechslung bei den Gegnertypen erschöpft sich leider auch enorm schnell. Eigentlich gibt es nur 3 Grundtypen: Leute, die auf einen schießen, Leute, die mit irgendwas auf einen einprügeln und Leute die einen Hacken wollen. Dazu mischt sich ab und an mal ein Roboter, der aber irgendwie auch nichts Besonderes kann, sondern auch nur schießt oder hackt. Leider ist die KI dabei oft so strunz dämlich, dass keiner dieser Gegnertypen wirklich anspruchsvoll zu erledigen ist. Ja, es gibt noch die Cyberpsychos, die sowas wie Bosskämpfe darstellen, aber auch da weiß man spätestens nach dem zweiten, wie der Hase läuft oder ich habe die mit wirklich andersartiger Kampfmechanik noch nicht entdeckt.

      Durch diese Monotonie wird das Skillen sehr irrelevant. Ich fokussiere mich eigentlich auf Netrunner und versuche oft durch Hacken voranzukommen, aber manchmal geht es viel schneller und einfacher alles über den Haufen zu schießen oder mit dem Katana zu schnetzeln, obwohl ich da keinerlei Skillpunkte investiert habe. :thinking:

      Kurz: Bei mir macht sich schon jetzt Ermüdung breit. Je länger man spielt, desto mehr kristallisiert sich heraus, dass gut inszenierte und ebenso gut vertonte Missionen, dass einzige sind was Cyberpunk 2077 wirklich zu bieten hat. Sowie der Umstand, dass die Welt bzw. die Missionen einem öfter mal mit den tiefsten Abgründen menschlichen Verhaltens konfrontiert, woran man teilweise echt zu kauen hat (sofern man kein kaltherziger Psychopath ist :ugly: ).
      Der Rest drum herum enttäuscht leider mit voranschreitender Spieldauer immer mehr. Ob man das noch weg patchen kann? Da sind echt grundlegende Eingriffe in die Spielmechanik nötig. Da CD Projekt Red schon allerhand mit der Technik an sich zu tun haben wird, bin ich mir sehr skeptisch, ob inhaltlich noch Hand angelegt wird.
      Ich glaube, am Ende wurde zu viel Energie in den Detailgrad der Spielwelt investiert und viel zu wenig in das Gameplay. :confused:
    • Neu

      Triffts ganz gut:



      Hab jetzt Panama und Judy Sidequests fertig, werde nun zum Ziel des Main-Quests rushen und dann das Spiel erstmal bis zu den nächsten paar Patches nicht mehr anrühren.
      it's not easy when it's icy

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