Kickstarter - welche Projekte unterstützt ihr

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    • Kickstarter - welche Projekte unterstützt ihr

      Kickstarter ging zuletzt ja vermehrt durch die Medien, die meisten von euch kennen es wohl mittlerweile. Die Idee dahinter: Jemand hat eine tolle Idee, eine Erfindung, ein Talent, irgendwas. Er kann oder will diese jedoch nicht auf klassischem Wege via Verlage, Labels oder Firmen verwirklichen und kann/will auch nicht selbst finanzieren. Also überzeugt der oder die Projektstarter über das Internet Menschen, das Projekt finanziell unterstützen (= backing). Minimum 1$ wandert via Kreditkarte oder Amazon-Account an das Team, oder eben so viel, wie ihr zu geben bereit seid. Der Clou: 1. Wird das Geld nur abgebucht, falls das Projekt zustande kommt. Vor Beginn einer Kampagne muss der Ersteller nämlich einen MIndestbetrag angeben, den er für sein/ihr Projekt veranschlagt und der erreicht werden muss, um das Projekt zu verwirklichen. Wird dieses Level nicht erreicht, ist das Thema tot und ihr verliert keinen Cent. 2. Kann ein Ersteller Belohnungsstufen festlegen - je mehr ihr also spendet, desto größer euer Lohn. Das kann von einer Dankes-Mail über die fertige CD/DVD/Spieldownload oder ein T-Shirt bis zum Abendessen mit dem Erfinder/Entwickler alles sein.

      Nun die Frage: 1. Wie findet ihr die Idee? 2. Welche Projekte unterstützt ihr, falls ihr schon dabei seid.


      Ich persönlich hab das Double Fine Adventure und Camouflaj unterstützt, zwei Spiele, auf die ich mich freue und deren Ambitionen ich gut heiße. Shadowrun Returns habe ich leider verpasst. Ebenfalls interessant finde ich das Projekt Tropes against Women in Gaming, das sich mit Sexismus und Rollenbildern in Games beschäftigt. Ich mag die Verantwortliche nicht und das Projekt ist auch längst gefundet, deshalb unterstütze ich es nicht. Das fertige Ergebnis werd ich mir aber ansehen.
      Darüber hinaus backe ich den Dokumentarfilm Be here now, der den Schauspieler Andy Whitfield (Spartacus: Blood & Sand) in seinem Kampf gegen den Krebs begleitete. Eine Geschichte, über die ich nicht zuletzt aus eigenem Interesse gern mehr erfahren würde und die, dneke ich, vielen Menschen als Vorbild dienen kann.
      1338 - One step ahead of the average Nerd!!!
    • Ich unterstütze bis jetzt tatsächlich noch gar nichts, obwohl Ich schon auf ein paar interessante Projekte gestoßen bin :thinking:

      Irgendwie schrecken mich die »Stretchgoals« nach dem Erreichen des ursprünglichen Betrags oft eher ab, als mich zu motivieren … kann aber auch nicht genau erklären, warum das so ist :ugly:
      Hier könnte meine Signatur stehen!
    • Nerdus schrieb:

      Irgendwie schrecken mich die »Stretchgoals« nach dem Erreichen des ursprünglichen Betrags oft eher ab, als mich zu motivieren … kann aber auch nicht genau erklären, warum das so ist :ugly:
      Ja, bei Elite war das erste Strechgoal ne Mac Version.. als ob das für die "Spender" bis dahin irgend eine Relevanz gehabt hätte. Auch wenn es etwas egoistisch ist, erstmal mehr Spielinhalte als Mac Support.
    • Hier übrigens zwei ganz interessante Artikel zum Thema:
      Im ersten geht es um Probleme, die die Entwickler nicht vorausgesehen oder unterschätzt haben – zum Beispiel die ganze zusätzliche Zeit, die für eigentlich einfach klingende Stretch-Goals draufgeht (wie etwa personalisierte USB-Sticks für die Unterstützer oder einen Beta-Zugang für alle – wenn man sich dann plötzlich mit tausenden Beta-Testern konfrontiert sieht, ist das schon nicht mehr so einfach zu managen …), oder die Preiskalkulation hinter einer DVD-Version des Spiels (schließlich sind viele Projekte auf Kickstarter von reinen Entwickler-Teams gestartet worden, die mit den Aufgaben und Problemen, die normalerweise der Publisher übernimmt, wenig bis gar keine Erfahrung haben) und ähnliche Dinge. Im zweiten Artikel geht es um reine Statistiken – wie viele Projekte ihre Kickstarterziele überhaupt erreicht haben und wie viele davon dann auch tatsächlich zu echten fertigen Spielen wurden (und da sieht es nicht soo prall aus).

      Gerade die letzten Daten aus dem zweiten Artikel bestätigen meine persönlichen Befürchtungen. Je bekannter und beliebter Kickstarter wird und je mehr Projekte dort erfolgreich gefördert werden, desto mehr Rohrkrepierer sind auch dabei. Waren es 2009 noch 40% der erfolgreich geförderten Spiele, die dann auch wirklich zu fertigen Spielen wurden (nur 2 von insgesamt 5, also eine sehr überschaubare Zahl), sinkt der Prozentsatz kontinuierlich – 2012 waren es nur noch 16% (33 aus 207).

      Es ist eben doch sehr leicht, sich entweder von Anfang an böse zu verschätzen oder sich durch den wachsenden Stretch-Goal-Wahn mehr Arbeit einzuhandeln, als von dem erhaltenen Geld überhaupt finanzierbar ist – Kleinvieh macht eben auch Mist …
      Hier könnte meine Signatur stehen!