US PC Gamer kürt FNV zum "Roleplaying Game of the Year"

    • Fallout: New Vegas

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    • Blasphemie! :rofl:
      Aber nach Eurogamer (UK) ist es ja auch Mass Effect 2.
      Es scheint jede größere Zeitschrift so einen Award zu haben. Der IGN-Award steht glaub' ich noch aus.

      @DJ
      Naja, finde schon, dass es gegenüber FO3 recht viele Änderungen gab.
      - Story / Writing / Balace
      - Jede Menge neuer Krempel, Minispiele (Karawan etc pp), Crafting Zeugs ...
      - Ironsights

      Auch die Änderungen an der Engine sind im Detail zahlreicher als so mancher vermutet.
      Deswegen sehe ich, dass FNV "aber halt relativ wenig Neues (im Vergleich zu Teil 3) bietet" nich wirklich als Argument. Es sei denn, man hätte Visuell irgendwas grundlegend neues erwartet. Audiomäßig war die Synchronisation jedenfalls GotY-verdächtig.

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    • Dann bleiben immer noch die technischen Schwächen und dass Innovation kein Kriterium mehr sein soll, ist ja auch irgendwo Quatsch. Es geht ja nicht darum, das Genre neu zu erfinden, sondern ein wenig frischen Wind in die Spiele reinzubringen. Die Brise von FNV ist da nicht wirklich erwähnenswert, in der Zeit Drakensang zBsp frischen Wind mit Altbewährtem hervorbrachte - in Zeiten der Casual Gamer. Nur weil es etwas schon gab, ist es nicht nicht innovativ zwangsweise, sowas muss sich ja nicht ausschließen.
    • Aber ein RPG of the Year sollte eben den Fokus auf die RPG-Elemente legen und da seht's by Mass Effect 2 eigentlich sehr sehr dünn aus.

      Kann ME denn mithalten z.Bsp. bei der Charakterentwicklung, den Waffen + Modifikationen, Munitionstypen (Eigenbau), Gegnertypen, Rüstungen, Artwork, Spieler-Inventar, trinken, schlafen, Diebstahl, Handelssystem (kaufen/verkaufen), Items sammeln, Minispielchen, Gegenstände reparieren + zusammenbasteln (Bsp.: Fleisch wird zu Steaks mit anderen Eigenschaften), Bazillionen großartig synchonisierte Dialoge (ich weiß, ME hat auch ein paar), stimmige Welt zum erkunden, glaubhaftes Setting voller Details mit Tonnen von Artwork, ...

      Nö, eigentlich nicht. Was ME2 zu bieten hat sind durchgescriptete Schlauchlevel, viel Ballerei, Gefährten und die Möglichkeit auf Dialoge einen gewissen Einfluß zu nehmen.

      Ansonsten unterscheidet es sich nicht sonderlich von Crisis oder Quake.

      Ist schon erstaunlich, was heute so alles als RPG durchgeht.

      Die Engine spielt sich vielleicht schöner, aber bei einem RPG-Award geht's ja nun wirklich nicht darum, wer die schönste Engine hat. Man kann ein richtig gutes Spiel auch auf einer alten Engine programmieren.

      Schau dir doch mal das Wasteland von FNV an: die wunderschön erodierten Straßen, die vielen Plakate aus einer ganz anderen Welt, die verrosteten Autowracks, etc pp.

      Gibt's davon irgendetwas in ME2?

      Dass das alles so abgetan wird mit "da fehlt die Innovation" ... also ich weiß ja nicht.

      Was wäre denn so eine Innovation bei ME2?

      Ein Shooter mit Story, Gefährten und Dialogen.
      Reicht das, um RPGotY zu werden?



      @Surenas
      Ist kein FO3-Bildchen. Das war eins aus den sehr frühen Previews zu FNV. Die Mutis sind FO3 - die Kleidung, die Wüste und die Knarre sind aber schon FNV.

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    • Für die Präsentation des Award Winners eignet sich ein Erlkönig Shot mit irreführenden Kreaturen absolut nicht, zumal mit alter Beleuchtungstechnik auf einer Mapsequenz, die doch sehr an die östliche Bergstrasse kurz vor den Canterbury Commons (Superhuman Gambit Quest) erinnert.
      Unter dem Strich: Grundlos danebengeschossen.

      Was den Award an sich angeht, so gilt es Abhängigkeiten zwischen den Zeitschriften, ihrer Kundschaft und den Spieleherstellern zu berücksichtigen. Letztlich spielt es aber auch keine Rolle für den alten Nutzer, denn sein Spiel gewinnt oder verliert dadurch ja nicht an Qualität. Zielgruppe ist wie stets die mögliche Neukundschaft, die durch Preisverleihungen angelockt werden soll. Das sich aber jemand nur dann gut fühlt, wenn sein Spiel auf dem Rechner von irgendwem zum Jahressieger gekürt wurde, das hielte ich denn doch für leicht ungesund. Also - nicht immer den künstlichen Trends hinterherrennen, sondern happy sein, wenn einem das Spiel daheim gut gefällt, auch dann, wenn es im künstlichen Ranking der Meinungen hinten runterfällt. Verteidigen muss man vll alles mögliche im Leben, nur eben eins nicht - die eigene Kaufentscheidung.

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    • :ben: schrieb:

      Kann ME denn mithalten z.Bsp. bei der Charakterentwicklung, den Waffen + Modifikationen, Munitionstypen (Eigenbau), Gegnertypen, Rüstungen, Artwork, Spieler-Inventar, trinken, schlafen, Diebstahl, Handelssystem (kaufen/verkaufen), Items sammeln, Minispielchen, Gegenstände reparieren + zusammenbasteln (Bsp.: Fleisch wird zu Steaks mit anderen Eigenschaften), Bazillionen großartig synchonisierte Dialoge (ich weiß, ME hat auch ein paar), stimmige Welt zum erkunden, glaubhaftes Setting voller Details mit Tonnen von Artwork, ...


      Du hast das wichtigste an einem RPG vergessen: Quests. Mass Effect, Drakensang und keine Ahnung, was dieses Jahr noch alles für Zeug raus gekommen ist, kann bei vielen FNV Quests nicht mal ansatzweise mithalten. Schon alleine weil so gut wie jede Quest mindestens zwei Lösungsmöglichkeiten bietet und teils auch bedeutenden Einfluss auf die Endsequenz hat. Das hat nicht mal ME2 geschafft, obwohl das C&C im Vorfeld so massiv angepriesen wurde.
    • Was sollte denn gross passieren, hmm?
      Ist unsere persönliche Phantasie wirklich so bedeutsam, dass wir bei jeder noch so kleinen Gelegenheit die Keule zur Verteidigung unserer Meinung hervorholen müssten, eh? Wann kapieren die RPG Spieler endlich, dass da nichts zu gewinnen ist, da das Spielerlebnis, anders als bei einem MMORPG, nicht mit anderen geteilt werden kann, da jeder Einzelne das Spiel graduell anders erlebt, huh? Ist ja fast schon religiös das weltweite Gehabe....
    • Solange du das Gruppenerlebnis teilst, nicht. Du weisst, was das ist, ein Gruppenerlebnis? Das ist etwas, was du in einem RPG niemals erfahren wirst.
      Die Konsequenz daraus ist, dass unsere Ansichten zu einem RPG stets nur persönliche Einzelansichten sind und keine allgemeingültigen Erkenntnisse mit Wahrheitsanspruch. Berücksichtigen wir das bitte, wenn unterschiedliche Meinungen zu einem solchen Spiel zutage treten.

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    • Der Spieleindruck variiert immer, egal ob MMORPG oder normales RPG, ganz einfach deshalb, weil ein Mensch die Spiele spielt. Letztlich ist jedes Erlebnis subjektiv, da keiner am gleichen PC spielt, keiner im gleichen Zimmer sitzt und vor allen Dingen keiner emotional gleich auf ein Spiel reagiert. Ich weiß ja nicht, was du unter Spielerlebnis verstehst, aber für mich variiert selbiges bereits dann, wenn sich ein Spieler in einem MMORPG für eine Seite, der nächste für die andere entscheidet (PVP/Fraktions-Content jetzt mal vorausgesetzt). Dann gibt es noch Klassen usw. Das Gruppenerlebnis ist ein Teil des Gameplays, welches bei einem normalen RPG allerdings genau so konstant ist oder in einem bestimmten Rahmen handelt, wie jedes andere Spiel auch. Deswegen sollte man sowas doch auch beurteilen können, egal bei welchem Spiel.

      Das sich aber jemand nur dann gut fühlt, wenn sein Spiel auf dem Rechner von irgendwem zum Jahressieger gekürt wurde, das hielte ich denn doch für leicht ungesund.


      Ist doch klar, dass damit Kunden gelockt werden sollen und sich manche Leute das Spiel auch nur wegen dem Award kaufen werden. Allerdings würde ich den Nutzen eines Awards nicht so niedrig werten, mMn fungiert er als Erfahrungsbericht von anderen Spielern. Eine Meinung der Masse quasi, die überwiegend positive Erlebnisse mit dem Spiel hatte. Ob es dir nun gefällt oder nicht, ist tatsächlich individuell, genau wie das Spielerelbnis. Man kauft es nur mit dem Gedanken, dass es vielen anderen gefallen hat und von "Experten" (*räusper*) empfohlen wird und es dir deshalb auch gefallen könnte, zumindest ist die Wahrscheinlichkeit größer.
    • Du versuchst das Problem zu verwässern. Das Gruppenerlebnis in einem MMORPG ist relativ homogen einfach schon dadurch, dass die Gruppe sich findet und dann dieses Gruppenspiel über einen längeren Zeitraum (das kann auch Jahre gehen) zelebriert. Ist also Erfahrungssache.
      Dieses Gruppenerlebnis auf ein RPG zu übertragen ist, mit Verlaub, Unsinn. Beweis: Ich bin nicht du - und wir sind eben nicht wir in-game, sondern nur ich und du in zwei separat laufenden Games. Kapiert?

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