The Elder Scrolls Online

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    • Bei mir hat sich noch irgendwie die Meinung zu den Quests verbessert, die können sich für ein MMO schon sehen lassen, was uns aber direkt zum zweiten Punkt bringt, wieso ein MMO? Gemeinsam Leveln scheint ja durch diese halbe Dauergephase (man sieht zwar immer die Mitspieler, aber nie was sie eigentlich gerade sehen und machen, z.B. für dich nicht sichtbare Gegner bekämpfen :ugly:) irgendwie kompliziert zu sein.
    • Gokux schrieb:

      Gemeinsam Leveln scheint ja durch diese halbe Dauergephase (man sieht zwar immer die Mitspieler, aber nie was sie eigentlich gerade sehen und machen, z.B. für dich nicht sichtbare Gegner bekämpfen :ugly:) irgendwie kompliziert zu sein.

      Ja, das stimmt schon, allerdings gibt es ja durchaus auch gemeinsame Begegnungen. In einer Dwemer-Ruine hat mich eine andere Gruppe einfach mal mitgenommen, da der riesige Zenturio allein nicht zu machen war. In einer Gruft gab es sogar eine Art Event, wo alle anwesenden Spieler gemeinsam einen NPC verteidigen musste, bis dieser ein Ritual durchführte. Auch ein Angriff auf das Lager einer gegnerischen Allianz wirkte gleich etwas epischer, weil einfach viele andere Spieler dabei waren, sodass es wirklich wie ein Schlachtgetümmel wirkte.

      Grundsätzlich hast du natürlich Recht und das Problem sehe ich ja – wie auch hier diverse Male beschrieben – bei allen gängigen Themenpark Online-Rollenspielen. Das ist halt irgendwie immer so, wenn man Quests und die Levelphase wie ein Einzelspielertitel gestaltet. Zumindest bindet hier TESO die Mitspieler hin und wieder gut ein, obschon es auch Situationen gibt, wo sie beinahe störend wirken oder man aufgrund des Phasings nicht zusammenkommt. Da würde ich mir ja gerade mal wünschen, dass hier irgendwann einer mal eine grundlegende Innovation wagt und dieses Prinzip über den Haufen wirft. Leider ist da wohl nichts in Sicht. :thinking: Zumindest scheint es nicht so schlimm zu sein, wie in SWtoR, wo man während des Levelns die Mitspieler beinahe ausschließlich als nervige Fremdkörper der eigenen Storyline sieht, zumal man die wenigen Gruppenquests auch einfach ignorieren konnte. Ich werde also weiterhin auf ein Online-Rollenspiel warten müssen, wo andere Mitspieler mal durchgängig sinnvoll eingebunden werden, denn TESO wird in der Richtung leider auch wenig neues liefern. Schlechter als andere Vertreter des Genres macht der Titel es aber auch nicht, denke ich.
    • Also von Beta zu Beta zerstreut sich meine Skepsis mehr und mehr. Zwar erfindet TESO das Genre wirklich nicht neu, doch es macht allein schon des Kampfsystems wegen deutlich mehr Spaß, als die übliche Kost. Zudem habe ich auch bei den anderen beiden Fraktionen mal die etwas weitläufigeren Zonen erreicht und dort stellte sich auch gleich der Elder Scrolls typische Erkundungsdrang ein. Allein der schönen Landschaft wegen, lief ich das ein oder andere mal einfach etwas umher. Das habe ich zuvor in noch keinem MMORPG getan. :slight_smile:
      Hier mal ein paar optische Eindrücke:

      Mehr folgt später. :grin:
    • Letzte Elder Scrolls Online Beta vor Release!

      Heute ist übrigens die letzte Beta vor der Veröffentlichung. Wer den Titel also noch einmal kostenlos testen möchte, hat heute die allerletzte Chance. Bei Beta Key Bedarf, schreibe man mich einfach an. :wink:

      Noch ein paar Bilder der letzten Beta:

    • Wie sieht das erste kleine Fazit aus? Tja, ich durfte feststellen, dass Dunkelelfen eigentlich von ihren Rassenfähigkeiten her keine guten Tanks abgeben. Mein kleiner Dunmer Nexan hat also mit dem Drachenritter die falsche Klasse. Toll! X-( Deswegen hasse ich unterschiedliche Ausstattungen der verschiedenen Völker. :unamused: Dafür soll er einen guten Schadenausteiler abgeben, dank der verstärkten Feuerfähigkeiten. Trotzdem wollte ich eigentlich einen Tank spielen.
      Ebenso nervtötend: Die Schatzkarten von der teuren Imperial Edition bekommt man per Post, was mir natürlich erst aufgefallen ist als ich die anfängliche Instanz Kalthafen verlassen habe. Dort ist aber der erste Schatz zu finden. Nun bleibt er mir auf immer und ewig verwehrt. Toll! :huh:

      Ansonsten macht das Spiel aber eigentlich ganz gut Laune: Das Skillsystem lädt zum experimentieren ein, das Kampfsystem ist schön hektisch und nicht so dröge wie die zahllosen WoW varianten und von den herrlich absurden typischen Elder Scrolls Quests gibt es auch einige. Es scheint also ein grundsolides MMORPG zu sein, wenn auch kein absolutes Meisterwerk. :slight_smile:
    • @ Nexan
      Kannst du bitte hier auch festhalten, ob die Handlung von ESO's die Elder-Scrolls Geschichte vernünftig weiterspinnt oder ob man Angst haben muss in TES VI aufgrund des MMORPG-Experiments im Spielspaß getrübt zu sein?

      Wobei es ja kaum schlimmer werden kann als der elder scrolls roman ....

      Ich fand es ohnehin schade, dass Skyrim so lange nach Oblivion gespielt hat. Eine eher kurze Zeitspanne zwischen Vorgänger und Nachfolger wie zwischen Daggerfall und Morrowind oder Morrowind und Oblivion wäre mir lieber gewesen.
      Freidenker 4 life
    • Rakeem schrieb:

      Kannst du bitte hier auch festhalten, ob die Handlung von ESO's die Elder-Scrolls Geschichte vernünftig weiterspinnt oder ob man Angst haben muss in TES VI aufgrund des MMORPG-Experiments im Spielspaß getrübt zu sein?
      Also, da die Geschichte vor Skyrim, Oblivion und Morrowind spielt, wird die Erzählung streng genommen ja nicht weitergesponnen, sondern mehr oder weniger vorhandene Leerräume ausgefüllt. Das Konzept an sich mag ich nicht besonders. Es wirkt jedenfalls unglaubwürdig, warum dieser große Krieg, der da stattfindet, in den Büchern der anderen Spiele noch nie erwähnt wurde. Davon abgsehen bleibt man der Lore aber recht treu. Die Völker haben alle ihre Eigenheiten, wie man sie kennt. Auch die, durch die Bündnisse enstehenden Konflikte (vor allem im Ebenherz-Pakt mit Dunmer, Argoniern und Nord), werden nachvollziehbar dargstellt. Die großen Daedra Fürsten spielen ihre Spielchen mit den Sterblichen und machtsüchtige Egomanen, wie Mannimarco treiben ihre Intrigen voran.
      An sich fügt sich der Titel von der Lore her also gut ein und hätte so auch einer der typischen Einzelspielertitel werden können.

      Rakeem schrieb:

      Ich fand es ohnehin schade, dass Skyrim so lange nach Oblivion gespielt hat. Eine eher kurze Zeitspanne zwischen Vorgänger und Nachfolger wie zwischen Daggerfall und Morrowind oder Morrowind und Oblivion wäre mir lieber gewesen.
      Damit habe ich eher weniger ein Problem. Die Erzählung würde ja arg an Glaubwürdigkeit verlieren, wenn ständig in kurzen Zeitabständen die Welt gerettet wird. :ugly: Zumal drastische politische Verwerfungen der Völker oder Änderungen in der Daedra Hierarchie, sich auch entwickeln müssen. Da muss manchmal einfach etwas Zeit dahinfließen, damit das ganze noch kausal nachvollziehbar bleibt und nicht oberflächlich zusammengeschustert wirkt.
      Wirklich schlimm finde ich diese künstlich konstruierten Prequels, wie nun TESO eins ist.
      Die Elder Scrolls Lore ist einfach zu engmaschig, als das man dort noch nachträglich derartige Großereignisse reinkonstruieren kann. Hier hätte TESO nach den Einzelspieler-Titel angelegt sein sollen, dann hätte in TES VI auch auf diese Geschichte sinnhaft Bezug nehmen können. Aber wie gesagt, davon abgesehen haben sie die Lore strikt beachtet und den Stil aller bisherigen Teile gut eingefangen. Zumindest in dieser Hinsicht wird die Elder Scrolls Lore als Ganzes keinen Schaden davon tragen und wäre es kein Prequel, hätte sie sogar profitieren können. :wink:
    • Ich bin auf jeden Fall ein sehr langsamer Spieler. Die zahlosen Level 50er gurken schon in Cyrodiil herum und verkloppen die feindlichen Allianzen, doch ich schlender noch mit zarten 16 in den Anfangsgebieten. Erstaunlicherweise macht es trotzdem Spaß. Die meisten Quest sind zwar lediglich so 15-20 Minuten Häppchen, aber angesichts meiner aktuellen Freizeitlage kommt mir das sogar sehr gelegen.

      Ansonsten weist TESO die üblichen Qualitäten des Franchise durchaus auf: Die Welt lädt zum Erkunden ein, auch wenn sie etwas zerstückelt daherkommt. Die Nebenquest sind lustig, manchmal skurril oder auch einfach atmosphärisch, weil sie Anbindung an Ereignisse der Lore haben, die man schon aus den anderen Spielen kennt.
      Auch gut gefällt mir das Berufssystem: Als Schmied freue ich mich über jede kleine Erzader, da sie häufig gleich bessere Waffen oder Rüstungen bedeutet. Mithilfe der sehr zeitintensiven Analyse (eine Art Forschung) lernt man auch den verschiedenen Werkstücken bestimmte Eigenschaften zu verpassen und erarbeitet sich so nach und nach ein individuell abgestimmtes Ausrüstungsset. Dass man seine eigenen Schöpfungen in der Theorie auch bis zur höchstmöglichen Qualitätsstufe aufwerten kann, gibt einem das Gefühl wirklich einen nützlichen Beruf zu haben. Anders als in den üblichen MMOs, wo selbst hergstellte Ausrüstung meist im Endspiel nichts mehr wert ist.

      In das PvP Gebiet Cyrodiil habe ich auch schon einmal reingeschnuppert und an einer Festungseroberung teilgenommen. Die unterschiedlichen Möglichkeiten mit Katapulten, Rammböcken und sonstigen Belagerungs- oder Verteidigungswaffen, machen gut Laune und die vielen beteiligten Spieler erzeugen wahrlich das Gefühl einer Massenschlacht. Lediglich technische Probleme geben dem Treiben noch eine spaßbremsende Wirkung. Serverseitige Lags waren leider recht häufig und ließen viele Hiebe und Geschosse ins Leere gehen. Sollte sich das aber mal ändern, ist das PvP Geschehen ziemlich gelungen, zumindest dem ersten Blick nach.