Mysteriöser Countdown aufgetaucht

    • Fallout: New Vegas

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    • erschreckend

      < blau rot lila lila lila lila

      edit: das rot ist rein subjektiv, weil mir beim einser eine sache ein wenig den spaß verdorben hat die dem zweier fehlt

      bei f3 waer auch gruen ne option, waere das game unter nem andern namen erschienen
      “You can’t brainwash POO!!!”

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Estragon ()

    • FO1: blau

      FO2: blau, obwohl es eigentlich ein tolles Spiel ist ( für'n Afrika Simulator :D )

      FOT: nix von beidem, ich mag ja Jagged Alliance 2 und FOT is da ganz OK, aber nicht direkt *Ehrfurcht gebietend* ^^

      BOS: lila, nie selbst gespielt, aber Videos gesehen, hat gereicht

      FO3: Grün, teilweise große Schwächen, aber dennoch postapokalyptischer als FO2

      FNV: Grün, allerdings erwarte ich, dass es Obsidian versaut, das ist einfach das Gesetz der Serie :D...

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von :ben: ()

    • Obsidian kann nichts schlimmer machen, als Fallout 3 es schon getan hat. Ernsthaft. Das ist einfach unmöglich. Wer dennoch glaubt, dass das möglich ist, hat keine Ahnung und ist entweder ein Falloutnub oder Consolefag.


      @Farben: Die einzelnen Farben signalisieren die einzelnen Spielergruppen. Am Anfang war Blau, dann kam Rot dazu, im nächsten Spiel ist Blau und Rot zu Lila geworden und Grün kam dazu, etc. Das Bild zeigt sehr gut, wie sich die Fallout Community aktuell verhält.
    • Muss man eine deiner beiden "Bezeichnungen" sein, um Fallout 3 für ein gutes Spiel zu halten? Das spricht nicht unbedingt von Ahnung, selbst wenn man die anderen Teile nicht kennt. Ich habe Fallout 2 gespielt und finde es atmosphärisch viel weniger stimmungsvoll als Fallout 3. Ist das ein Verbrechen?

      Mir ist übrigens aufgefallen das Fallout 3 Fans keine Rechtschreibung beherrschen und Schrott-Spiele wie Fallout: Brotherhood of Steel lieben. Ich frage mich da ernsthaft was ich bin.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Grabstein ()

    • @Lexx
      Ich denke, ich hab' das Schema schon verstanden :D
      Allerdings trägt es einem Umstand keine Rechnung: die Atmosphäre.
      Das ist genau der Punkt, den viele FO-Fans sehr gerne verdrängen: FOT hatte eine wesentlich geilere Atmosphäre als FO2 und auch FO3 schlägt hier FO2 in dem Punkt um längen. Das einzige, was FO2 halbwegs gut macht ist 'Content'. Jede Menge Dialoge, Items, Waffen, Jokes (die nichtmal allzu schlecht sind), ... Nur wurde dabei eins vollkommen übersehen: eben die Atmosphäre des Spiels. Ich hätte die Story quasi überall stattfinden lassen können. Das ist aber nicht der Grund, weshalb ich zu Fallout greife. Ein wenig atomarer Weltkrieg sollte schon spürbar sein. Abgesehen davon waren vielleicht 70% aller Quests in FO2 Lückenfüller. (Bring die Suppe zum Kunibert; Schau nach, ob das Feuer in der Schwarzbrennerei(! hüst) noch brennt; Finde das Buch, was ich verliehen habe; usw usw ... fehlt nur noch: bring den Müll raus; putz die Schuhe - nicht sehr postapokalyptisch :/ )

      Von daher kann ich Grabstein nur zustimmen und das ist auch meine ganz persönliche Meinung: FO2 hat das Problem, dass man ein tolles RPG in die Fallout Welt geworfen hat, obwohl das Game eigentlich kaum was mit Fallout im engeren Sinne zu tun hat.

      Und das schafft Obsidian auch ein zweites mal, wenn's dumm kommt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von :ben: ()

    • Fallout 2 hat für mich eine wesentlich "geilere" Atmosphäre als Tactics und in Fallout 3 kam bei mir absolut keine Fallout Atmosphäre auf.

      Und sorry, aber so schlecht, wie du Fallout 2 redest, ist es auf keinen Fall. Ich gehöre selbst zu der Fraktion, die Fallout 1 über 2 stellt, aber ich gehe nicht so weit zu sagen, dass es kein Fallout Spiel ist, denn das wäre einfach Bullshit.

      Fallout 2 findet außerdem sehr viele Jahre nach dem Atomkrieg statt. Man sollte annehmen, dass die Spielwelt nicht mehr aussieht, wie in Fallout 3, wo man glauben kann, der Krieg hätte vor 5 Jahren stattgefunden.

      Die Quest-Lückenfüller, die du erwähnst, sind völlig optional. Kein Bock drauf? Dann machs nicht und fertig. Ich sehe hier absolut kein Problem. Und was bitte soll das "nicht sehr postapokalyptisch"? Wir leben immer noch auf der Erde und Leute wollen Alkohol und andere "generische" Dinge. Wenn mir einer erzählen will, dass sich sowas mit einem Atomkrieg verändert, lach ich aber. Dann geht 's nämlich erst richtig los. Drogen, Waffen, ... Dazu kommt: Wenn es keine (Schwarz)Brennereien geben würde, wäre auch kein Alkohol in der Spielwelt und viele der Bars (in Fallout 1 und 2) würden gar nicht erst existieren. Im Gegensatz zu Fallout 3 erkennt man in 2 wenigstens, dass sowas auch existiert und produziert wird. (Ich würde einfach mal behaupten, Bethesda hatte sich darüber einfach keine Gedanken gemacht.)
    • Hat jeder seine Meinung wie eine Welt nach dem Atomkrieg aussehen könnte. In FO2 ist einiges an Zeit vergangen nach der Vernichtung, stimmt, ist auch richtig. Trotzdem möchte ich hier mal darauf hinweisen, dass die Zerstörung von FO1 noch wesentlich greifbarer war, da eine schier ungeheuere Anzahl von Nukes die Erdoberfläche quasi in eine Mondlandschaft verwandelt hat. FO1 hatte sich sogar noch den Luxus erlaubt, mehrere Geisterstädte zu verteilen, von denen wirklich garnichts mehr übrig geblieben ist, außer ein paar wenigen Mauern. Da wohnte keiner mehr, da gab's nicht mal Feinde, nur beklemmende Musik.

      Diese "Poesie der Zerstörung" wischt FO2 geradezu plump hinweg, indem es überall Zivilisation reindrückt. Es gibt ja kaum mehr zerstörte Häuser, (fast) alles ist wieder aufgebaut. Es gibt Ackerbau, Handel, Schlachtereien und den ganzen Pipapo.
      Alles Atmosphärische, was an den eigentlich Nuklearen Wahnsinns-Krieg erinnert, sind quasi ramponierte Fassaden (etwas Putz fehlt), Autositze, die als Sitzmöbel benutzt wurden etc... . Aber das habe ich in jedem gegenwärtigen afrikanischen Slum noch wesentlich schlimmer ausgeprägt als in FO2. Ja, die Realität sieht heute in Afrika stellenweise schlimmer aus, als die Welt von FO2.
      Und da werd ich ganz sicher auch nicht müde darauf hinzuweisen. :D

      Und ich sage ja auch nicht, dass FO2 ganz und gar ein schlechtes Spiel ist. Nein, ist es nicht. Ich erkenne sehrwohl die motivierenden Spielelemente des Titels. Leider macht für mich persönlich die Qualität des Gameplays und die Tiefe der Dialogoptionen noch nicht unbedingt automatisch ein glaubwürdiges Fallout-Szenario.

      Und in FO3 kann man über die Mutanten, Rider, Dialoge, Enden, Dramaturgie, Geschichte, ... was auch immer sagen was man will, aber das Ödland wirkt zumindest so, als hätte ein nukleares Inferno getobt.

      In gewisser weise macht FO2 vielleicht den "Fehler", den Mad Max 3 gemacht hat: Zuviel Zivilisationsquatsch, zu wenig knallharte Anarchie.

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    • Und in FO3 kann man über die Mutanten, Rider, Dialoge, Enden, Dramaturgie, Geschichte, ... was auch immer sagen was man will, aber das Ödland wirkt zumindest so, als hätte ein nukleares Inferno getobt.


      Ja, ein paar Monate zuvor... nicht 200 Jahre. Das ist einfach unglaubwürdig.

      In gewisser weise macht FO2 vielleicht den "Fehler", den Mad Max 3 gemacht hat: Zuviel Zivilisationsquatsch, zu wenig knallharte Anarchie.


      Bist du dir sicher? Praktisch ist Mad Max mit jedem Film zu mehr Wüste und mehr Zerstörung mutiert. Im ersten Film gibt es sogar nach Graslandschaften, Wälder und unzerstörte Städte. Max' Haus sieht aus, wie jedes "normale" Haus heute auch, etc. Erst der zweite Film hat Max weiter in die Wüste geschickt und der dritte sogar noch viel mehr. Die Kinder waren zwar scheiße, trotzdem hatte der Film definitiv nicht zu viel Zivilisation.

      FO1 hatte sich sogar noch den Luxus erlaubt, mehrere Geisterstädte zu verteilen, von denen wirklich garnichts mehr übrig geblieben ist


      Uh. Ich glaube, das ist jetzt Einbildung von dir, basierend auf dem Stil der Weltkarte. Abgesehen von Vault 15, was keine Stadt ist, gibt es nämlich keinen Ort im Spiel, den man als Geisterstadt bezeichnen könnte. Alles, was sich auf der Weltkarte abspielt (in den Stadt-Sektoren), existiert in Fallout 2 ebenfalls. In Fallout 2 wurden Stadtruinen lediglich nicht mehr auf die Weltkarte gezeichnet, warum auch immer. Da sind sie aber trotzdem noch.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lexx ()

    • OK, eigentlich wollte ich niemanden FO2 madig machen, aber wenn du unbedingt darauf bestehst :wink:

      was auch immer sagen was man will, aber das Ödland wirkt zumindest so, als hätte ein nukleares Inferno getobt.


      Ja, ein paar Monate zuvor... nicht 200 Jahre. Das ist einfach unglaubwürdig.

      Seit wann verfliegt denn die Radioaktivität innerhalb von 20 Jahren? Wieso glaubt eigentlich jeder, dass die Welt nach einem solchen Krieg überhaupt noch bewohnbar ist? Und komm bitte nicht mit Tschernobyl. Jup, die Pflanzen gedeihen dort noch prächtig. Aber das kann man trotzdem nicht mit einem kompletten Atomkrieg vergleichen. Da wird wesentlich mehr "umgestaltet" als ein bloßer Strahlungsaustritt schafft, gerade wenn man bedenkt, wie dicht und intensiv die Abwürfe sein könnten, welche Auswirkungen das auf die gesamte Atmosphäre hat, Sonneneinstrahlung, Niederschläge ... verdorrte Böden, die kein Wasser mehr halten können etc

      In gewisser weise macht FO2 vielleicht den "Fehler", den Mad Max 3 gemacht hat: Zuviel Zivilisationsquatsch, zu wenig knallharte Anarchie.


      Bist du dir sicher? Praktisch ist Mad Max mit jedem Film zu mehr Wüste und mehr Zerstörung mutiert. Im ersten Film gibt es sogar nach Graslandschaften, Wälder und unzerstörte Städte. Max' Haus sieht aus, wie jedes "normale" Haus heute auch, etc. Erst der zweite Film hat Max weiter in die Wüste geschickt und der dritte sogar noch viel mehr. Die Kinder waren zwar scheiße, trotzdem hatte der Film definitiv nicht zu viel Zivilisation.

      Das stimmt in etwa soweit, dass man das Setting von Mad Max in einer Steppenlandschaft stattfinden lassen hat und später zunehmend in einer Wüste. Aber, das ändert nichts an der Tatsache, dass die Donnerkuppel in Wirklichkeit eine komplexe Zivilisation darstellt und ebenso die Kinder, die da wie die Indianer leben. Das heißt wärend in Mad Max 1 sich die Zivilisation über den Film sogar langsam auflöst, indem die wenigen Organsierten Kräfte (Highwaypolizisten) nach und nach sterben, entwickeln spätere Mad Max Teile einen geradezu auffälligen Zivilisationszwang - eben nur kostümiert im Endzeitlook. Es ist nur der optische Eindruck, der zerstörter wirkt, da man es sich eben leicht gemacht hat und gleich die Wüste als Kulisse gewählt hat. In Wirklichkeit sind aber die gesellschaftlichen Kräfte von Mad Max 1 (Auflösung) und Mad Max 3 (hoher Organisationsgrad) komplett gegenläufig. In Mad Max 1 verbleibt der Held einsam gegen seinen Willen (Frau tot, Freunde tot, selber kaum mehr am Leben). In den weiteren Teilen ist er zwar ein Einzelgänger, dass aber nur, weil er sich dafür quasi Entscheidet. Und irgendwie geht's immer darum was aufzubauen, zu festigen, eine neue Zivilisation zu gründen usw.


      FO1 hatte sich sogar noch den Luxus erlaubt, mehrere Geisterstädte zu verteilen, von denen wirklich garnichts mehr übrig geblieben ist


      Uh. Ich glaube, das ist jetzt Einbildung von dir, basierend auf dem Stil der Weltkarte. Abgesehen von Vault 15, was keine Stadt ist, gibt es nämlich keinen Ort im Spiel, den man als Geisterstadt bezeichnen könnte. Alles, was sich auf der Weltkarte abspielt (in den Stadt-Sektoren), existiert in Fallout 2 ebenfalls. In Fallout 2 wurden Stadtruinen lediglich nicht mehr auf die Weltkarte gezeichnet, warum auch immer. Da sind sie aber trotzdem noch.
      Ich meinte diese Geisterstädte hier in den roten Kreisen.

      Genial oder? Das ist eben auch sowas, was ich an FO1 sehr mochte: wenig Zivilisation. Es gibt nur wenige Orte / Städte, die überhaupt bewohnt sind. Bei FO2 ist ja quasi überall was los.

      Also ich liebe Endzeit-Stories. Je mehr Endzeit, umso besser. Und FO2 stellt mich diesbezüglich weniger zufrieden, als FO3. Grundsätzlich hab ich damit auch kein Problem, aber leider war FO2 für mich hier trotzdem enttäuschend. Dass man dafür in fast jeder Stadt einen florierenden Puff gebaut hat, macht es auch nicht besser.

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    • Ich meinte diese Geisterstädte hier in den roten Kreisen.


      Und genau das gibt es in Fallout 2 auch. Nur eben nicht auf der Weltkarte markiert.

      Die Fallout 2 Karte ist größer / umfangreicher, von daher gibt es auch mehr Orte, was aber überhaupt kein Problem darstellt, da zwischen den Orten viele Meilen an Nichts ist. Dein Problem ist also lediglich der andere Weltkartengrafikstil. Dafür gibt es seit kurzem aber auch eine selbstgemachte Lösung:

      [IMG:http://www.imagebanana.com/img/3wu7k4i1/scr00000.png]

      Und btw. sogar in Fallout 1 gibt es komplexe Zivilisation. Shady Sands, Junktown, der Hub (hat sogar einen richtigen Stadtrat mit mehreren Vorsitzenden) oder Adytum im Boneyard. Wie du siehst, Zivilisation, vor allem organisierte Zivilisation, gibt es überall. Sowas gibt es zwangsweise und wird es immer geben, egal was passiert. Dazu kommt, dass die Gebiete, in denen Fallout 1 und 2 spielen, auch sehr groß sind. Fallout 3's DC wäre maximal ein großer grüner Kreis, verglichen dazu.

      Dass man dafür in fast jeder Stadt einen florierenden Puff gebaut hat

      Reno und Klamath? Mehr fallen mir gerade nicht ein. 2 von 22 Orten. :>

      Seit wann verfliegt denn die Radioaktivität innerhalb von 20 Jahren?

      In Fallout 1 und 2 gibt es nur sehr wenig Strahlung. In Fallout 1 lediglich den Glow, ansonsten läuft man auch überall ohne Probleme herum.

      Wieso glaubt eigentlich jeder, dass die Welt nach einem solchen Krieg überhaupt noch bewohnbar ist?

      Ich kenne niemanden, der so einen Krieg schon einmal erlebt hat und seine Erfahrungen austauschen konnte. :> Sogar die Theorien über Nukleare Winter, usw. sind unter bestimmten Aspekten nicht haltbar. Es kann also alles oder auch gar nichts passieren.

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    • Naja, geschenkt. Die Weltkarte von FO2wirkt subjektiv wirklich wesentlich kleiner, als die von FO1. Das liegt vermutlich irgendwie daran, dass die irgendwie nicht so toll ist :D.


      Und btw. sogar in Fallout 1 gibt es komplexe Zivilisation. Shady Sands, Junktown, der Hub (hat sogar einen richtigen Stadtrat mit mehreren Vorsitzenden) oder Adytum im Boneyard. Wie du siehst, Zivilisation, vor allem organisierte Zivilisation, gibt es überall. Sowas gibt es zwangsweise und wird es immer geben, egal was passiert. Dazu kommt, dass die Gebiete, in denen Fallout 1 und 2 spielen, auch sehr groß sind. Fallout 3's DC wäre maximal ein großer grüner Kreis, verglichen dazu.
      Türlich gib's in allen Teilen Zivilisation. Das ist auch nicht unbedingt der Punkt. Der Punkt ist die Art von Zivilisation, die bei FO2 - und jetzt wiederhole ich mich wahrscheinlich - ganz einfach eine ist, die die Zustande quasi von Afrika heute widerspiegelt. Puffs, Drogen, Schwarzbrenner, Kneipen, New Renos, Waffen, Slums, "Reichenvirtel", ..., gibt's überall heute auch und sind in keiner Weise speziell mit einem Nuklearen Weltkrieg verbunden. Dass es nach der Katastrophe ähnliches geben kann, streite ich ja nicht ab.
      Aber mal ehrlich: Die Dinge so zu nehmen und so darzustellen, wie sie jetzt hier und heute im Grunde genau so existieren, lediglich auf den 1950s Style aufzubauen und eine gewissen *Heruntergekommenheitsfaktor* drüberzupappen, der gemessen an der passierten Katastrophe - die ja schließlich stattgefunden haben soll - in purer Lächerlichkeit verpufft. Das ist irgendwie nicht ganz das, was ich mir so vorgestellt hatte, nachdem ich den ersten Teil gespielt hab.

      Ich will garnicht noch erwähnen, dass die zu erwartende Kindersterblichkeit nach der Katastrophe alle Vorstellungen überschreiten würde und es eben wahrscheinlich eher nicht zu einer flotten Wiederbevölkerung kommen würde, die wie ein paar Stehaufmännchen wie die Deutschen nach dem 2.WK alles in Rekordzeit wieder aufbauen. Das klappt, wenn überhaupt, nur in einem sehr sehr kleinen Rahmen und Megaton wäre vielleicht sogar ein eher glaubhaft als Vault City oder the Den oder *Whatever*.

      Wie gesagt, es kommt alles sehr darauf an, wie weit man in seiner Vorstellung bereit ist, zu gehen. Natürlich ist der Umstand, dass FO1 keine überall vorhandene Reststrahlung aufweist, nicht ganz logisch und konsequent. Ware man dies hier aber gewesen, dann hätte es überhaupt garkeine richtige Erklärung gegeben, wieso es überhaupt noch menschliche Siedlungen auf der Erdoberfläche gibt. Dass man von diesem Kompromiss in FO2 übrigens so gut wie garnichts mehr spürt, da sich die Siedlungen ja offenbar super entwickelt haben, kann man davon ausgehen, dass der nukleare Hintergrund in den Köpfen eher eine Frage des Styles gewesen ist, aber darüber hinaus keine Bedeutung hat, außer dass die Gegner irgendwie anders sind.

      Dass man dafür in fast jeder Stadt einen florierenden Puff gebaut hat

      Reno und Klamath? Mehr fallen mir gerade nicht ein. 2 von 22 Orten. :>
      Ist mir eigentlich wurscht und stören tu ich mich da nicht drann. Gibt ja so oder so viele Puffs. Die jetzt ins Spiel einzubauen, damit der Spieler mal ein wenig Geld ausgeben kann ist jetzt nicht unbedingt beeindruckend, aber auch nicht erschütternd. Die Zielgruppe von FO2 ist auch eher ein Teenie-Publikum, das macht bei der Zielgruppe Eindruck, also wieso nicht, *gähn* :D

      Wieso glaubt eigentlich jeder, dass die Welt nach einem solchen Krieg überhaupt noch bewohnbar ist?

      Ich kenne niemanden, der so einen Krieg schon einmal erlebt hat und seine Erfahrungen austauschen konnte. :> Sogar die Theorien über Nukleare Winter, usw. sind unter bestimmten Aspekten nicht haltbar. Es kann also alles oder auch gar nichts passieren.
      [/quote]
      Ja, stimmt, guter Punkt, hoffen wir, dass es so bleibt.
      Gerade deshalb finde ich, kann man bei postnuklearen Spielen mal so richtig auf die Kacke hauen und die Umwelt so richtig demolieren - also nicht nur ein bisschen. Wenn's ein paar Jahre nach der Katastrophe wieder so aussieht, als könnte man eigentlich gut Leben und eine ruhige Kugel schieben, dann haben die Designer was ganz entsetzlich falsch gemacht. Am Ende glaubt das noch jemand und ich glaube nicht, dass wir das wollen :D.

      Jedenfalls würde der atomare Weltkrieg in der Realität höchstwahrscheinlich das Ende der menschlichen Rasse auf der Erdoberfläche bedeuten. Das ist - denke ich - relativ realistisch.

      ---
      Ich will jetzt aber garnicht erst anfangen, was bei FO2 alles "komplett falsch" ist (meiner Meinung nach). Das beginnt ganz am Anfang bei dem Eingeborenenstamm, dem Maja-Tempel, den Höhlenzeichnungen, den Dialogen, den Aufgeben und Quests, der Story, ... *lieber nicht mehr drüber nachdenk* ... denn es ist unterm Strich ein tolles Spiel, das es nicht verdient hat, dass man es in Grund und Boden stoffelt, aber:
      Wetten dass Fallout eine ganz andere Entwicklung genommen hätte, wenn man den zweiten Teil besser in das Fallout-Universum eingebaut hätte? Die schleichende Entfernung vom eigentlichen Szenario beginnt nämlich hier, im zweiten Teil.

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    • Das klappt, wenn überhaupt, nur in einem sehr sehr kleinen Rahmen und Megaton wäre vielleicht sogar ein eher glaubhaft als Vault City oder the Den oder *Whatever*.


      Vault City wurde mit einem GECK errichtet. Außerdem kamen die Leute aus einer Vault. Ich finde es viel unglaubwürdiger, dass irgendwelche Leute sich über 200 Jahre lang um eine nicht explodierte Atombombe setzen und dabei eine Stadt aus einem abgestürztem Flugzeug drum herum bauen.

      Dass man von diesem Kompromiss in FO2 übrigens so gut wie garnichts mehr spürt, da sich die Siedlungen ja offenbar super entwickelt haben, kann man davon ausgehen, dass der nukleare Hintergrund in den Köpfen eher eine Frage des Styles gewesen ist, aber darüber hinaus keine Bedeutung hat, außer dass die Gegner irgendwie anders sind.


      Das sich Fallout zu einem Science-Fiction Szenario, weg von Endzeit, entwickelt hätte, wäre alles wie in Fallout 2 fortgesetzt hätte, ist offensichtlich. Hier kam aber dann Van Buren dazu und hat die NCR in einen Krieg mit der Brotherhood versetzt, wobei beide Seiten übelste Verluste eingefahren haben und wir wieder in der Endzeit gewesen sind.

      Wenn dein Problem mit Fallout 2 auf dem Wiederaufbau basiert, dann prophezeie ich, dass dir New Vegas auch nicht gefallen wird. Das, was ich bis jetzt davon mitbekommen habe, handelt vom Wiederaufbau. :p
    • Vault City wurde mit einem GECK errichtet. Außerdem kamen die Leute aus einer Vault. Ich finde es viel unglaubwürdiger, dass irgendwelche Leute sich über 200 Jahre lang um eine nicht explodierte Atombombe setzen und dabei eine Stadt aus einem abgestürztem Flugzeug drum herum bauen.

      Die Bombe ist natürlich Quark. Aber das Konzept Megatons, also dass man aus Blechen, Überresten von Flugzeugen, Eisenstangen etc sich eine kleine Stadt zusammen-improvisiert ist, da es wenig Baumaterial gibt und das Ödland, wie das Wetter extrem feindlich sind, garnicht so weit hergeholt. Dass Megaton am Ende im Spiel leider zu designt wirkt und zu wenig improvisiert stört mich allerdings selber. Wo die Leute letztendlich hergekommen sind wird ja garnicht so recht erklärt, aber ich ich mag das Konzept hinter Megaton. Dass man zB auch das Wrak eines alten Flugzeugträger bewohnt hat auch eine gewisse Logik, wenn auch die Umsetzung im Spiel leider etwas krankt.


      Das sich Fallout zu einem Science-Fiction Szenario, weg von Endzeit, entwickelt hätte, wäre alles wie in Fallout 2 fortgesetzt hätte, ist offensichtlich. Hier kam aber dann Van Buren dazu und hat die NCR in einen Krieg mit der Brotherhood versetzt, wobei beide Seiten übelste Verluste eingefahren haben und wir wieder in der Endzeit gewesen sind.

      Wenn dein Problem mit Fallout 2 auf dem Wiederaufbau basiert, dann prophezeie ich, dass dir New Vegas auch nicht gefallen wird. Das, was ich bis jetzt davon mitbekommen habe, handelt vom Wiederaufbau. :p

      Jupp, damit rechne ich tief und fest.
      Also die Reihenfolge, wie ich Fallout gespielt hab, ist so: FOT, FO3, FO1, FO2

      Das witzige daran ist, dass ich erst mit dem spielen von FO2 wirklich begriffen hab, wie tot Fallout eigentlich schon war. Das war eigentlich ein kleiner Schock für mich. Ich hätte FO2 vor FO1 spielen sollen, dann wäre die kalte Dusche nicht ganz so harsch ausgefallen. ^^
      Naja, jedenfalls denke ich, dass Obsidian meine Erwartungen, die ich in einen Fallout-Titel stecke, nicht erfüllen wird. Trotzdem bin ich natürlich gespannt wie ein Flitzebogen, wie das Spiel letztendlich wird. Aber mit einem wirklichen Fallout-Titel wie ich mir das so vorstelle rechne ich eigentlich frühestens mit FO4 wieder, wenn überhaupt.

      Vielleicht kommt ja auch noch ein ganz anderer Titel dazwischen, der den Bethesdas, Interplays, Black Isles und den Obsidians mal zeigt, wie man ein richtiges postnukleares Abenteuer auf die Beine stellt. :pinch:
    • Ich will gar keine völlig zerstörte Umgebung in einem Fallout Spiel sehen. Ruinen, usw. klar. Aber Müll-Gebiete, wie in DC sollten wirklich die Ausnahme bleiben. Dadurch, dass New Vegas im Gebiet der Mojave-Wüste spielt, ist zumindest gesichert, dass mehr Wüste und weniger Trümmer alle paar Meter zu finden sind. Alles andere ist meiner Meinung nach mittlerweile einfach bereits übelst ausgelutscht und Klischee... Hey-ho, übertriebene Endzeit-Settings, das neue Schwarz.