Dragon Age: Origins

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Dragon Age: Origins

      Dragon Age

      Jeder kennt sie!
      Vorallem in der "Ära der zerplatzten Erwartungen" (also die Zeit um Oblivion und Gothic 3) fallen ihre Namen
      immer und immer wieder. Als Beispiel, wie es besser geht ... als Referenz, nach der man sich richten sollte ...
      oder einfach nur aus Sehnsucht nach "besseren Zeiten".

      Die Rede ist von den beiden legendären Bioware-Rollenspielen "Baldurs Gate II" und "Knights of the old Republic I"!
      Obwohl schon älter, sind sie immer noch die Referenz in Sachen Story , Spielgefühl und Speiltiefe. Und die Interaktion
      mit den NPCs (und den NPCs untereinander) ist in anderen Rollenspielen bisher nicht einmal in Ansätzen so gut
      umgesetzt worden.

      Aber diese "besseren Zeiten" müssen ja noch nicht vorbei sein...
      Denn es gibt mal wieder frische Infos zu BioWares derzeitigem RPG-Projekt "Dragon Age"!

      Und da ist erfreulich zu hören, dass sie im Gegensatz zu den anderen grossen Rollenspielen der letzten Zeit nicht
      auf den "massentauglichen" Weg setzen, sondern stattdessen ihrem alten Weg treu bleiben. Man spricht intern von
      einem "Next-Gen-Baldur's Gate".

      Auf der E3 2004 wurde das Projekt erstmals vorgestellt, doch seitdem war es still geworden um das ambitionierte Projekt.
      Nun haben sie sich aber wieder zu Wort gemeldet ... und sofort ist klar: Hier könnte endlich wieder ein RPG-Meilenstein entstehen!!!

      Wieder einmal verschlägt es uns in eine packende Fantasy-Welt voller Zwerge, Elfen, Orks usw., allerdings basiert diese nun nicht mehr
      (wie Baldur's Gate) auf das "Dungeons&Dragons-Universum", stattdessen entwickelt man ein komplett eigenes Universum. Dieses soll
      vorallem auch sehr stimmig sein ... bis ins letzte Detail!
      Es wird dabei beispielsweise erwähnt, wie sich ein paar der Autoren mal stundenlang darüber unterhalten haben, wie sich wohl Drachen
      fortpflanzen und wie die Rangordnung/Stellung der jeweiligen Geschlechter bei Echsenwesen sein könnte ...
      Und es soll auch alles noch ein wenig "düsterer" werden als die üblichen "Standard-Fantasy-Welten". Man nennt hierfür als Beispiel die
      Welt aus dem Roman "Das Lied von Eis und Feuer".
      Die "Rahmenhandlung" ist der Konflikt zweier Rassen um die Vorherrschaft der (Spiel-)Welt. Es wird allerdings schon jetzt betont,
      dass man hier nicht eine gute und eine schelchte Rasse erwarten sollte... Es wird kein EINDEUTIGES gut oder böse mehr geben
      (wie etwa beispielsweise in KOTOR), denn anstatt schwarz und weiss gibt es in Dragon Age eher unzählige Grautöne dazwischen.
      Man hat sich auch ausdrücklich gegen eine riesige, frei begehbare Welt wie in Oblivion oder Gothic 3 ausgesprochen, da den Entwicklern
      bei diesen Welten "die Seele fehlt" ... stattdessen wird es wieder ein Reisesystem und eben entsprechend "Reisepunkte" wie etwa Städte
      oder so geben. Innerhalb solcher Zonen wird es aber keine Ladebalken geben.

      Bei der Charakterwahl hat man zu Beginn die Wahl zwischen den drei Hauptklassen "Kämpfer, Magier oder Dieb". Diese können dann im
      Spiel immer weiter ausgebaut werden. Das ist soweit sicherlich noch keine RPG-Revolution, aber jetzt kommt’s:
      Abhängig von der gewählten Rasse, der Herkunft und der Klassenwahl des eigenen Charakters beginnt das Spiel jedesmal komplett anders.
      Und dieses "komplett anders" ist sehr viel wörtlicher zu nehmen, als dass man dies normalerweise bei dieser Aussage im "Computerspiele-
      bereich" tun würde...
      Das geht von einem Spielstart als Prinz im Königsschloss des Vaters bis zum Fischer in der Holzhütte am anderen Eck der Spiel-Welt.
      Aber nicht nur der "Startpunkt" differenziert, nein, der komplette Anfang der Story entwickelt sich abhängig vom erstellten Charakter. Sogar
      einen eigenen individuellen (und ebenfalls abhängig vom erstellten Charakter) Erzfeind lernt man in den ersten Stunden kennen. Dieser
      "persönliche Erzfeind" soll sich dann durch das ganze Spiel ziehen und man begegnet ihm demnach wohl immer mal wieder. Auch die restlichen
      NPCs sollen sehr dynamisch auf den eigenen Charakter und dessen Taten reagieren.
      Und wenn einer es schafft, dieses Feature auch spürbar in einem RPG unterzubringen, dann wohl nur BioWare!!!

      Die Heldengruppe kann aus maximal vier Mitstreitern bestehen, die natürlich aber auch jederzeit wieder "abgestellt" und ausgetauscht
      werden können. Diese NPCs sollen natürlich wieder neue Maßstäbe in Sachen Interaktion setzen. So soll es z.B. sogar möglich sein,
      dass die drei "nicht so netten“ Partymitglieder etwas "nicht so nettes" tun wollen, aber der vierte "eher brave" ist strikt dagegen und will
      nicht mitmachen. Evtl. würde sich der NPC dann nur erstmal aus der Party entfernen, aber rein theoretisch könnte eine solche Situation
      (je nachdem, wie die einzelnen zueinander stehen) auch in einem handfesten Streit zwischen zwei NPCs und einem daraus resultierendem
      Kampf enden...

      Die Steuerung wird scheinbar ähnlich wie in KOTOR werden. In der 3rd-Person-Ansicht läuft man durch die Spielwelt mit dem Hauptcharakter,
      der Rest der Party folgt dann auf dem Fusse. Bei Kämpfen wechselt die Ansicht dann in eine Art Iso-Ansicht, in der man das Geschehen von
      schräg oben sieht. Hier kann man dann wieder nach altbekannter Manier mit der Leertaste pausieren und den einzelnen Helden Befehle erteilen.
      Die Kampfanimationen sollen dabei auch aufeinander abgestimmt sein. D.h. dass die Charaktere unterschiedliche Attacken abhängig vom
      Gegner und dessen Grösse, ausführen. Alternativ kann man auch in der 3rd-Person-Ansicht mit einer "actionorientierten" Steuerung kämpfen,
      wobei die restlichen Partymitglieder in dem Falle dann KI-gesteuert sind. Dies wäre aber wohl eher als so ’ne Art Gag zwischendurch gedacht,
      bei kleineren, einfachen Kämpfen... Ausserdem kann auch die unmittelbare Umgebung in den Kampf miteinbezogen und genutzt werden.
      Demnach gibt es wohl auch in Dragon Age einstürzbare Holzbauten und dergleichen, die man dann über den Gegnern zusammenbrechen lassen
      kann usw.

      Technisch gab es noch nicht sehr viel zu sehen, aber das, was man sieht, sieht sehr gut aus.
      Natürlich sind eine volle 3.0 Shader-Unterstützung und HDR Rendering enthaltene Features.
      Auch scheinen detaillierte und komplexe Formen beim Leveldesign kein Problem zu sein.

      Alles in allem sehe ich imo das potentiell beste Rollenspiel aller Zeiten, aber so was hatte man
      auch von Oblivion und Gothic 3 gedacht... Beide Titel hatten ihre Schwächen...
      Und sicherlich wird auch Dragon Age die eine oder andere Schwachstelle haben, aber da hier der Entwickler BioWare heisst,
      bin ich guter Hoffnung, dass diese Schwachstellen dann nur im Detail zu finden sind und vor allem nicht in den zentralen Kernpunkten,
      die ein gutes RPG ausmachen (also Story, Charakter, Spielwelt, NPCs und die Entwicklung des Charakters sowohl von den Attributen her
      als auch dessen "menschliche" bzw. geschichtliche Entwicklung im Spiel), stecken werden.

      Doch endgültige Gewissheit haben wir natürlich erst, wenn wir das Spiel in den Händen halten, was aber noch eine Weile dauern wird.
      Erst gegen Ende 2007 dürfte wohl frühestens mit einem Release gerechnet werden.
    • RE: Dragon Age

      Original von Riot23
      1... und sofort ist klar: Hier könnte endlich wieder ein RPG-Meilenstein entstehen!!!

      ....
      2
      Und es soll auch alles noch ein wenig "düsterer" werden als die üblichen "Standard-Fantasy-Welten". Man nennt hierfür als Beispiel die
      Welt aus dem Roman "Das Lied von Eis und Feuer".
      Abhängig von der gewählten Rasse, der Herkunft und der Klassenwahl des eigenen Charakters beginnt das Spiel jedesmal komplett anders.

      .....
      3
      Alternativ kann man auch in der 3rd-Person-Ansicht mit einer "actionorientierten" Steuerung kämpfen,
      wobei die restlichen Partymitglieder in dem Falle dann KI-gesteuert sind. Dies wäre aber wohl eher als so ’ne Art Gag zwischendurch gedacht,
      bei kleineren, einfachen Kämpfen... Ausserdem kann auch die unmittelbare Umgebung in den Kampf miteinbezogen und genutzt werden.

      .....
      4
      Erst gegen Ende 2007 dürfte wohl frühestens mit einem Release gerechnet werden.


      zu 1:
      sofort klar???? versprechen tun uns immer alle den blauen himmel - also ich weiß nicht so recht ... hat aber sicher potential ein gutes game zu werden! das beste aller zeiten? kA .. bin eher skeptisch!

      zu 2:
      hat jemand von euch diese buch gelesen? lesenswert??? wie ist "düster" definiert???

      zu 3:
      arghhhhhh ... warum son hybridmodell machen ... entweder rundenbasierend ODER hack&slay ... aber doch bitte keine komib ... denn wer die wahl hat, ....
      -> ein minuspukt ... aber wenn ich würde dann doch zu 99% zum klasssichen kotor/nwn kampfsystem tendieren!

      zu 4:
      rechtzeitig, wenn ich meinen high end rechner kaufe^^ YES! (hoffentlich stellt sich crysis auch erst im herbst vor^^)
      it's not easy when it's icy
    • RE: Dragon Age

      Original von Stone

      zu 1:
      sofort klar???? versprechen tun uns immer alle den blauen himmel - also ich weiß nicht so recht ... hat aber sicher potential ein gutes game zu werden! das beste aller zeiten? kA .. bin eher skeptisch!


      Ja, deshalb sagte ich ja "könnte das beste aller Zeiten werden"... :wink:
      Versprechen tun sie uns zwar alle das blau vom Himmel, aber wie gesagt,
      wenn ich das noch einem Entwickler glaube, dann nur BioWare!

      Original von Stone
      zu 2:
      hat jemand von euch diese buch gelesen? lesenswert??? wie ist "düster" definiert???


      Also selbst gelesen hab ich die noch nicht, ich kenne aber jemanden,
      der sie schon gelesen hat (sind vier Bänder), und er meint, ihm gefallen
      die sogar noch besser als Herr der Ringe...
      Du kannst dich ja hier mal ein bißchen darüber erkundigen.

      Original von Stone
      zu 3:
      arghhhhhh ... warum son hybridmodell machen ... entweder rundenbasierend ODER hack&slay ... aber doch bitte keine komib ... denn wer die wahl hat, ....
      -> ein minuspukt ... aber wenn ich würde dann doch zu 99% zum klasssichen kotor/nwn kampfsystem tendieren!


      Ja, hier weiss ich auch noch nicht, inwiefern das zu bewerten ist.
      Wenn es wirklich nur ein Zusatzfeature für diejenigen, die drauf stehen, ist,
      dann meinetwegen. Ich werd aber wohl nur zu 100% mit dem klassischen Kampfsystem kämpfen...

      Original von Stone
      zu 4:
      rechtzeitig, wenn ich meinen high end rechner kaufe^^ YES! (hoffentlich stellt sich crysis auch erst im herbst vor^^)


      Also Crysis wird ganz bestimmt erst im Herbst kommen ... und Dragon Age vermute ich mal, wird noch später erscheinen...
    • Abwarten und Kaffee trinken. Bis zum Release haben die Entwickler noch alle Möglichkeiten der Welt, dicke Böcke zu schießen...

      Schon vom Konzept her bezweifle ich allerdings, dass es für mich "das beste RPG aller Zeiten wird". Kämpfe, die rundenbasiert sind (oder zumindest teilweise), sind IMHO grundsätzlich langweiliger als Echtzeit-Action. 3rd Person-Steuerung normal, im Kampf Iso-Perspektive. Ah ne... Ich will Ego-Perspektive. 8) Und keine frei begehbare Welt? Halte ich auch nicht so für den Brüller.
      Im Grunde klingt das nach einer verbesserten Version von NWN2. Und NWN2 fesselt mich jedenfalls nur durch das tolle, hochkomplexe Klassensystem und die geniale Story. Die Kämpfe sind nicht so der Hit, und so richtig in die Welt eintauchen kann man dank des modularen Aufbaus derselben und einer wirklich unmöglichen Steuerung auch nicht....

      Für mich wäre "das beste Rollenspiel aller Zeiten" eher Inhalt in den Dimensionen von Morrowind, das Kampfsystem von Dark Messiah (kann man ja etwas entschärfen, so brutal und blutig muss es nicht sein), die Grafik von Obi und dazu ein besseres Charakter-System (in der Hinsicht überzeugen mich weder Obi noch G3 wirklich). Dass man solche großen, zusammenhängenden Welten auch mit den derzeitigen technischen Mitteln alles andere als "seelenlos" und "steril" gestalten kann, zeigen zahlreiche Obi-Mods. Dass Beth und PB das mit der lebendigen Welt nicht so hinbekommen haben, bedeutet nicht, dass es nicht gehen würde.

      Grüße,

      Algabar
      "Ich bin nur toll bei Nordnordwest; wenn der Wind südlich ist, kann ich einen Kirchturm von einem Leuchtenpfahl unterscheiden."
      (Shakespeare, Hamlet)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Algabar ()

    • Zu das Lied von Eis und Feuer wer es noch nicht gelesen hat ist selber schuld es ist die beste Romanreihe die ich je gelesen habe wer nur ein fünkchen interesse an Fantasy hat muss es lesen!

      Hier mal nen Wikitext dazu da ich selber net so gut beschreiben kann ^^

      edit: in der Deutschen Version sind sogar bisher 8 Bücher!

      Der Großteil der Geschichte, die auf einer an das europäische Mittelalter angelehnten Welt angesiedelt ist, findet auf dem Kontinent Westeros statt, auf dem im späteren Handlungsverlauf die Adelshäuser Stark, Lannister und Baratheon um die Königskrone kämpfen; die offensichtlichste Anlehnung ist die an die englischen Rosenkriege im 15. Jahrhundert. Laut Aussage des Autors war auch der Albigenserkreuzzug eine Inspirationsquelle für die Handlung. George Martin verweist jedoch darauf, dass er Geschichte nur als „flavor“ verwendet, und eine 1-zu-1-Übertragung von Charakteren und Ereignissen nicht möglich ist. Mit jedem weiteren Band gewinnt die Handlung an Komplexität, so dass später auch weitere Adelshäuser Einfluss auf das Geschehen nehmen und die Gesamtanzahl, der in den Büchern erwähnten Charakteren spätestens mit dem dritten Originalband die 1000er Grenze überschreitet. Im Hintergrund deutet sich dazu noch eine größere Handlung an, die aber in den bis heute erschienen Bänden nur ansatzweise erkennbar ist.

      Das Lied von Eis und Feuer besticht vor allem durch die Glaubwürdigkeit der handelnden Personen und die Liebe zu Details. Jedes Kapitel wird aus der Sichtweise einer bestimmten Person beschrieben, wobei sogar die meisten Kapitel keine Titel, sondern nur den Namen der jeweiligen Hauptperson aufweisen. Mit jedem Buch bringt Martin weitere Sichtweisen-Charaktere hinzu, so dass sich der Eindruck, den man aus bisherigen Kapiteln über eine bestimmte Person hatte, sich nach dem Lesen der eigenen Kapitel dieser Person schnell ändern kann. Dementsprechend findet man im „Lied von Eis und Feuer“ keine stereotypischen Bösewichte und keine reinen Helden. Weiterhin auffallend an den Büchern ist, dass Martin einen für das Fantasygenre bemerkenswerten Realismus beim Schreiben von Gewalt- oder auch Sexszenen an den Tag legt. Dabei dienen diese Szenen jedoch nicht der Glorifizierung von Gewalt oder der pornografischen Darstellung, sondern sind Stilmittel des Autors, um seine Charaktere eingehend darzustellen und auch eine düstere, realistische Atmosphäre seiner literarischen Welt zu erreichen. Weitere Kriterien dafür ist auch die (besonders in den ersten Bänden) fast vollkommene Abwesenheit von magischen Kreaturen, wobei der Anteil und die Bedeutung der Magie mit jedem weiteren Buch der Reihe steigt. Martin ist als Autor auch dafür bekannt, nicht davor zurückzuschrecken auch Hauptpersonen seiner Geschichte sterben zu lassen, womit es ihm gelingt eine sehr große Spannung aufzubauen, da man sich eben nicht sicher sein kann, dass ein Charakter die Handlung unversehrt übersteht.

      Mit diesen Aspekten hat Martin ein durchaus wegweisendes Werk im Fantasy-Genre geschaffen, das sich in vielen Bereichen von Stereotypen der klassischen Fantasy-Literatur abwendet. In näherer Vergangenheit haben eine ganze Reihe von Fantasy-Autoren viele Aspekte aus dem „Lied von Eis und Feuer“ aufgegriffen und als Grundlage für ihre eigenen Fantasy-Werke verwendet, so dass im Fantasy-Genre ein eigener Bereich von Literatur entstanden ist, der in grundlegendem Widerspruch zur klassischen und oftmals klischeehaften Fantasy-Literatur steht. Beispiele für solche Werke sind Greg Keyes Die verlorenen Reiche, R. Scott Bakkers Prince of Nothing, J.V. Jones Schwert der Schatten, Tad Williams Shadowmarch oder in bestimmten Aspekten auch Steven Eriksons Das Spiel der Götter.
      http://www.schnitzel-blowjob-tag.de/

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Maceman ()

    • ich hab das spiel auch schon länger im auge - hoffe auf einen echten kracher, der mal wieder die grundfeste der rpg-szene zum erzittern bringt...

      klar versprechen uns alle das blaue vom himmel - aber bioware gehört mit crytek und vllt noch ein oder 2 andern schmieden zu den einzigen, denen ich das dann auch abnehm!

      "das lied von feuer und eis" hab ich noch nicht gelesen, da ich aber diverse sehr gute feedbacks dazu bekommen hab, werd ichs evtl aml auf meine amazon-weinachtswunschliste setzen...oder danach dann kaufen ^^

      was den release angeht: ende 07/anfang 08 (bissl verzögerung immer mit einrechnen)? perfekt! bis dahin hab ich (hoffentlich) nen neuen geilen pc, crysis und elveon durch und auch mal oblivion und g3 in schön gespielt...

      was das kampfsystem angeht: wird halt in die richtung von baldurs gate und neverwinter nights gehn - und taugt mir damit absolut!

      mfg dj
      1338 - One step ahead of the average Nerd!!!
    • Original von Algabar
      ...Kämpfe, die rundenbasiert sind (oder zumindest teilweise), sind IMHO grundsätzlich langweiliger als Echtzeit-Action. 3rd Person-Steuerung normal, im Kampf Iso-Perspektive. Ah ne... Ich will Ego-Perspektive. 8)


      Ja, also eine Ego-Perspektive würde ich mir auch noch wünschen, da ich diese der 3rd-Person-Ansicht prinzipiell vorziehe...
      Aber was die Kämpfe angeht...
      Ist es wirklich "langweiliger" mit rundenbasierten Kämpfen?
      Es ist nicht so hektisch und actionreich, das stimmt wohl,
      aber dafür kann man wesentlich authentischere Kämpfe machen.
      Bei "Action-Kämpfen" ist halt das Problem, dass es nicht möglich ist,
      eine gescheite KI (vorallem bei den Mitstreitern) umzusetzen.
      Am Ende ist es dann immer das
      "Gegner sieht mich - Gegner rennt auf mich zu - ich hack Gegner tot - Mitstreiter ist dabei mehr oder weniger teilnahmsloser Statist"-Prinzip...
      Bei den rundenbasierten Kämpfen wird halt zumindest der taktische Anspruch der Kämpfe tragender...
      Und die Umsetzung der Attribute auf die Kämpfe wirkt sich authentischer aus.
      Denn bei der Action-Steuerung kann mann zu niedrige Charakter-Attribute mit gutem Mausgeschick
      ausgleichen und somit Kämpfe gewinnen, für die der Char evtl. eigentlich noch zu schwach wäre...

      Original von Algabar
      Und keine frei begehbare Welt? Halte ich auch nicht so für den Brüller.
      ...und so richtig in die Welt eintauchen kann man dank des modularen Aufbaus derselben auch nicht...
      ...Dass man solche großen, zusammenhängenden Welten auch mit den derzeitigen technischen Mitteln alles andere als "seelenlos" und "steril" gestalten kann, zeigen zahlreiche Obi-Mods....


      HIerbei sollte man aber eins nicht vergessen. Die Obi-Mods sind modifizierung einer bereits bestehenden Welt von unzähligen Usern.
      D.h. jeder User, der einen Mod macht, legt 100% Einsatz in seinen Mod.
      Das ist aber nicht in Relation zu setzen mit einem Team von Entwicklern,
      die DIE KOMPLETTE WELT von grundauf erstellen müssen.
      Und danach jeden Fleck detailliert zu bearbeiten und zu verschönern ist ein Aufwand, den sich ein 20-50köpfiges Team nicht im Entferntesten
      leisten könnte, es sei denn sie wollen 10 Jahre lang dran rumbasteln.
      Würde jeder dieser Mitabreiter nur "einen kleinen Fleck" Landschaft (in einer bereits existenten Welt)
      erstellen müsste, wären diese sicherlich auch nicht so steril geworden, aber es sind halt nunmal ein bißchen grössere Dimensionen zu bewältigen...

      Mir wäre natürlich auch eine komplette freie Welt vom Prnzip her lieber,
      aber die Realität hat ja gezeigt, welche Schwächen das noch beinhaltet...
      Es ist einfach noch nicht gescheit möglich ... auch für die KI (denn die NPCs sollen ja auch möglichst frei
      und authentisch ihr eigenes Leben innerhalb der Welt führen) bräuchte man ganz andere Ansätze
      und die nötige Leistung hierfür wäre vielleicht irgendwann mal (mit diesen KI-Chips oder so) möglich, aber nicht heute...
      Zurzeit sind halt nur die mehr oder weniger Statisten aus Obi bzw. Gothic 3 drin...

      Aus all diesen Gründen geb ich mich nun lieber mit einem "Welt-Aufbau" wie in KOTOR oder so zufrieden, denn imo wird das Spielerlebnis dadurch nur besser...

      EDIT
      @Mace
      Thx für die kleine Zusammenfassung der Romane...
      Klingt wirklich sehr gut ...
      wandert somit auf meinen Weihnachtswunschzettel :slight_smile:
    • Hm klingt auf jeden Fall imo verdammt gut. Bleibt halt wirklich nur zu hoffen, dass die das echt nicht verhunzen, wäre schade...

      Den Roman kenne ich auch nicht, klingt aber auch sehr gut. Bei Gelegenheit mal reinschauen, auch wenn ich noch "Der Schwarm" rumliegen hab, aber das ist ein anderes Thema.

      Zurück zum Spiel: Die "Facts" klingen imo vielversprechend. Nur wurden schon so viele gute Konzepte verhunzt...

      Gibt es denn Concepts oder so? Weil Screens kann man ja wohl noch nicht erwarten oder?
    • In der neuen Gamestar gibt es ein paar erste Screenshots.
      Es waren aber wohl erst ein paar Szenen bzw. Räume fertig,
      aber zum Vermittlen des Potenzials der Engine hat's ausgereicht.
      Sieht schon sehr schön aus ...
      auf einem der Screenshots war der Char in einer Stadt ...
      und dieses eine Bild Stadt hat mich optisch schon mehr angesprochen als
      die Städte aus Oblivion oder Gothic3.
    • Original von Riot23
      Ist es wirklich "langweiliger" mit rundenbasierten Kämpfen?
      Es ist nicht so hektisch und actionreich, das stimmt wohl,
      aber dafür kann man wesentlich authentischere Kämpfe machen.
      Bei "Action-Kämpfen" ist halt das Problem, dass es nicht möglich ist,
      eine gescheite KI (vorallem bei den Mitstreitern) umzusetzen.


      Naja, dazu müsste es eine vernünftige KI aber erstmal geben. Bislang habe ich da nicht sooo viel überzeugende Beispiele gesehen.

      Bei den rundenbasierten Kämpfen wird halt zumindest der taktische Anspruch der Kämpfe tragender...
      Und die Umsetzung der Attribute auf die Kämpfe wirkt sich authentischer aus.
      Denn bei der Action-Steuerung kann mann zu niedrige Charakter-Attribute mit gutem Mausgeschick
      ausgleichen und somit Kämpfe gewinnen, für die der Char evtl. eigentlich noch zu schwach wäre...


      Warum soll persönliches Geschick des Spielers keine Rolle spielen? Außerdem glaube ich nicht, dass Echtzeit-Action kein taktisches Vorgehen zulässt. Es gibt halt andere Arten von Taktiken. Bei Echtzeit spielt zum Beispiel die Bewegung eine wesentlich größere Rolle. Ausweichen, in Deckung gehen etc. Würde nicht sagen, dass es da keine Taktik gibt. Wenn das Ganze zu sehr von Attributen usw. abhängt, kommt am Ende sowas wie Heroes of Might and Magic V raus: Da braucht man keine Kämpfe mehr selber durchkämpfen. Ein besseres Ergebnis als der Computer erreicht man eh nur selten. Warum sich also Zug um Zug durch den x-ten immer gleich ablaufenden Kampf klicken? Okay, das ist jetzt nen Extrembeispiel und ein anderes Genre. Aber ich bin gegenüber rundenbasierten Ansätzen halt grundsätzlich skeptisch...

      HIerbei sollte man aber eins nicht vergessen. Die Obi-Mods sind modifizierung einer bereits bestehenden Welt von unzähligen Usern.
      D.h. jeder User, der einen Mod macht, legt 100% Einsatz in seinen Mod.
      Das ist aber nicht in Relation zu setzen mit einem Team von Entwicklern,
      die DIE KOMPLETTE WELT von grundauf erstellen müssen.
      Und danach jeden Fleck detailliert zu bearbeiten und zu verschönern ist ein Aufwand, den sich ein 20-50köpfiges Team nicht im Entferntesten
      leisten könnte, es sei denn sie wollen 10 Jahre lang dran rumbasteln.


      Klar. Auf der anderen Seite finde ich die vorhandenen Spiele mit komplett begehbarer Welt sooo furchtbar aber auch nicht. Ich finde halt, dass sehr viel Spielgefühl verloren geht, wenn man nicht auch einfach mal nen schönen Sonnenuntergang am Meer genießen kann, oder seinen Lieblingshändler besuchen oder einfahc mal ein paar Banditenhöhlen ausräuchern, wenn einem nach Krawall ist...


      Mir wäre natürlich auch eine komplette freie Welt vom Prnzip her lieber,
      aber die Realität hat ja gezeigt, welche Schwächen das noch beinhaltet...
      Es ist einfach noch nicht gescheit möglich ... auch für die KI (denn die NPCs sollen ja auch möglichst frei
      und authentisch ihr eigenes Leben innerhalb der Welt führen) bräuchte man ganz andere Ansätze
      und die nötige Leistung hierfür wäre vielleicht irgendwann mal (mit diesen KI-Chips oder so) möglich, aber nicht heute...


      Naja, kommt auf die eigenen Erwartungen an. Selbst in den Modulen von NWN2 rennen teilweise Massen von Statisten rum. Die NPCs in Niewinter sind deutlich öder als die in der Kaiserstadt... Das Problem, dass man in interessante Quest-NPCs einiges an Arbeit investieren muss, hat man immer.

      Aber mal sehen. Neues Rollenspiel klingt immer gut, Enttäuschungen gabs zuletzt auch genügend... Von daher bin ich immer für was Neues offen. Ich persönlich liebe halt an Rollenspielen vor allem die Möglichkeit, in eine andere Welt einzutauchen. Und dafür sind eine komplett begehbare Welt und eher auf Action ausgerichtete Kämpfe halt IMHO besser geeignet. Rundenbasierte Kämpfe finde ich persönlich halt nur bei Pen&Paper wirklich angebracht. Aber das ist Geschmackssache. Und Spiele iwe KOTOR oder NWN sind ja sooo übel auch nicht.

      Grüße,

      Algabar
      "Ich bin nur toll bei Nordnordwest; wenn der Wind südlich ist, kann ich einen Kirchturm von einem Leuchtenpfahl unterscheiden."
      (Shakespeare, Hamlet)
    • Meine sehr verehrte Damen und Herren, darf ich vorstellen: Der Messiahs!
      [IMG:http://www.pcgames.de/screenshots/original/2007/11/00088023.jpg]

      In einer Vorschau auf pcgames.de wurden einige neue Infos bekannt bzw bestätigt und letzten Endes lässt all das nur einen Schluss zu: Die Erlösung ist nahe, worauf wir seit Baldur's Gate sehnsüchtig gewartet haben, wird kommen :drooling_face:
      Einige Auszüge aus der Vorschau werd ich hier mal zitieren, ums euch ebsonders schmackhaft zu machen:
      Das Entwicklerstudio, Bioware, ist legendär(...): Neverwinter Nights, Baldur's Gate, Jade Empire, Star Wars: Knights of the old Republic.
      Düsterer als andere Spiele wird Dragon Age ausfallen, fantasy-artig, aber nicht generisch. Denken Sie an A Song of Ice and Fire (Das Lied von Eis und Feuer, Buchserie von George R. R. Martin), nicht an World of Warcraft. Sie laufen durch die mit Tolkien'scher Detailliebe ausgearbeitete Welt Ferelden, später hinab in zwergische Untergrundstädte.
      Zusätzlich zum Einzelspielermodus gibt [es] eine kooperative Kampagne mit anderem Verlauf...
      Sie [werden] in wirklich große Kämpfe verwickelt werden, in regelrechte Schlachten (wie der Anfang von Gothic 3, nur besser). Denken Sie an, wie könnte es anders sein, den Herrn der Ringe...
      Im Kampf auf den Rücken eines Drachen springen, hinter einem Tisch Deckung suchen? Schon länger.
      Eine Physik-Engine? Check.
      Verschiedene Enden? Ehrensache.
      Verschiedene Anfänge, je nach gewählter Klasse und Herkunft, Edelmann, Landstreicher? Klar doch.
      Ob das Entscheidungssystem kurzfristig-durchschaubar ist oder auf langfristige, nicht sofort absehbare Auswirkungen (The Witcher) zielt, lässt sich derzeit nicht sagen. Ein simples Gut-Böse-System allerdings liegt nicht im Dragon Age-Inventar.
      ...die Ankündigung, keine um jeden Preis große, sondern eine um jeden Preis glaubwürdige Welt zu zimmern.
      Im Vergleich zu Knights of the old Republic möchte Bioware die emotionale Glaubwürdigkeit aller Charaktere auch signifikant verbessern.
      Ich platze mittlerweile fast vor Freude und kann mich da nur dem Fazit von Christian Burtchen anschließen: "Epic is to small a word!" :drooling_face:
      Die komplette Vorschau, sowie einige (alte, bereits bekannte) Bilder finden sie hier: Dragon Age-Vorschau auf pcgames.de

      mfg dj
      1338 - One step ahead of the average Nerd!!!
    • EA gab nun bekannt, das Biowares neues Rollenspielepos, das bereits vor vier Jahren angekündigt wurde, uns bis zuletzt aber nur spärlich mit Bildern und Videos versorgte, im Geschäftsjahr 2009 (beginnend mit dem 01. April 2008) erscheinen soll.
      Das ganze ist natürlich ein zweischneidiges Schwert, denn das Game ist wie gesagt schon lange genug in der Entwicklung und es war sowieso ein Release 2008 sehr wahrscheinlich. Andererseits ist die Angst natürlich groß, das EA als neuer Publisher Termindruck ausübt und Bioware zwingt, ein unfertiges Game auf den Markt zu werfen. Sicherheit wird da wohl wirklich erst der Release bringen, wobei es bei einem 2008er Release sicher bald neue Videos und Screenshots geben wird.

      mfg dj
      1338 - One step ahead of the average Nerd!!!
    • Nach der Ankündigung 2004 wurde es größtenteils recht ruhig um unsere Rollenspielhoffnung und der ein oder andere bekam vielleicht schon ein mulmiges Gefühl. Doch nun können wir euch beruhigen, der Bioware-Entwickler Matt Atwood bestätigte, das die Arbeiten weiter gut vorangingen und der Titel noch vor April 2009 in den Regalen steht. Wir können also davon ausgehn, das Bioware einen Release im Weihnachtsgeschäft anstrebt, die Veröffentlichung zugunsten der Bugbekämpfung aber auch noch 2-3 Monate in 2009 rein verschieben könnte.
      Und abgesehn davon konnt Atwood mal wieder Sympathien für Bioware sammeln, indem er betonte: "Wenn man Aussagen macht wie 'Das ist das Rollenspiel, auf das alle immer gewartet haben', dann sollte man auch wirklich was in der Hinterhand haben! Und man sollte besser eine ganze Menge Zeit investieren!"
      Recht hat er und wenn sie das schon so erkennen und umsetzen, dann dürfen wir eigentlich guter Dinge sein :thumbsup:

      mfg dj
      1338 - One step ahead of the average Nerd!!!
    • Von Taufen und Trailern...

      Was für eine bekloppte Überschrift. Aber doch irgendwie zutreffend und Neugier erweckend oder? :ugly:
      Was hat es denn mit der Taufe auf sich? Nein Dragon Age wird nicht zum Christenspiel umprogrammiert, es bleibt eine herrlich heidnische Fantasyerfahrung mit Drachen, Rittern und Zauberern. Aber es bekommt einen neuen Namen spendiert, zumindest fast. Statt Dragon Age heißt der Titel nun nämlich Dragon Age: Origins. :sunglasses:

      Und was hat es mit dem Trailer auf sich? Ja, der kommt Freitag Nacht... und damit gibt's nach langer Funkstille endlich wieder neue Infos zur größten Rollenspielhoffnung seit Baldur's Gate II :drooling_face:

      mfg dj
      PS Wie ihr vielleicht schon erfahren habt, ist ein Release im jahre 2008 nicht mehr möglich. Aber Anfang 2009 könnte drin sein :sunglasses:
      1338 - One step ahead of the average Nerd!!!