Nerdus’ Sammlung 5

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Batman

    Dunkler Ritter. Größter Detektiv der Welt. Säuberer der Straßen Gothams. Nicht der Held, den wir verdienen, aber der, den wir brauchen. Symbol der Hoffnung für Millionen von Untedrückten und Vorbild hunderter schwerreicher Waisenkinder. Der capebewehrte Rächer der Enterbten und Entrückten, der Bullterrier, der am Knöchel des Verbrechens nagt, der Taxometer an der Droschke der Gerechtigkeit, kurz gesagt: der Schrecken, der die Nacht durchflattert! Naja, das war Darkwing Duck, aber das Prinzip bleibt das gleiche. [Weiterlesen]
  • »Das Testament des Sherlock Holmes« ist der sechste und jüngste Teil der von Frogwares entwickelten Reihe von Point-and-Click-Adventures im Sherlock-Holmes-Universum. Der am 21. September 2012 erschienene Titel verspricht düsteres und undurchsichtiges Spielvergnügen: Es warten grausame Morde, moralische Grauzonen und die finale Frage, ob der wohl berühmteste aller Detektive wirklich unverrückbar auf der richtigen Seite des Gesetzes steht oder nicht doch selbst ordentlich Dreck am Stecken hat. Dazu passt auch die vergleichsweise hohe Altersfreigabe von 16 Jahren – im »Testament von Sherlock Holmes« wird im Hinblick auf Gewaltdarstellungen nicht gekleckert, sondern geklotzt; auch wenn man als Spieler dabei immer eine passive Rolle beibehält und nie selbst Blut vergießt, ist das Spiel nichts für empfindliche Gemüter und schwache Mägen. Schnell wird klar, dass der Entwickler hier einen möglichst erwachsenen, kompromisslosen und düsteren Titel abliefern wollte und dafür gerne bereit ist, über… [Weiterlesen]
  • »Bastion«, ein Action-Rollenspiel aus dem Jahre 2011 von Entwickler »Supergiant Games«, kann wohl als der Wochenendausflug unter den Hack-and-Slays betrachtet werden. Das Spiel hat alles, was seine größeren Brüder wie etwa »Diablo III« auch haben – abwechslungsreiche Landschaften und Gegnertypen, ein ganzes Arsenal an verschiedenen aufrüstbaren Waffen und verschiedene Skills, die sich im Laufe der Zeit erwerben lassen – nur eben in geringerem Umfang. Damit eignet sich »Bastion« vor allem auch für Gelegenheitsspieler, die sich nicht stundenlang mit dem Studium von Skilltrees, dem Grinden von Erfahrungspunkten oder der endlosen Suche nach dem Drop der richtigen Items herumschlagen wollen. Alles geht etwas einfacher und schneller, als man es gewohnt ist – aber vor allem in Punkten Story und Atmosphäre könnte so mancher größerer Vertreter des Genres noch einiges von diesem kleinen Juwel lernen.

    Die »Bastion«, der das Spiel seinen Namen verdankt, dient dabei als Ausgangspunkt der Reisen und Zentrum der… [Weiterlesen]
  • »Antichamber«, das sicht selbst als »Mind-Bending Psychological Exploration Game« bezeichnet, sackte schon während seiner fast siebenjährigen Entwicklungszeit reihenweise Preise ein, hauptsächlich für Design und technische Raffinesse. Wer mal einen Blick auf Screenshots oder Videos aus dem Spiel geworfen hat, wird das verstehen können: »Antichamber« brilliert mit einer minimalistischen Grafik, die jeden neuen Bruch mit gewohnten spielerischen und physikalischen Konventionen noch verblüffender und eindrucksvoller wirken lässt. Vor einem Hintergrund aus strahlend weißen Wänden mit klaren schwarzen Konturen und gelegentlichen farbigen Lichtspielen gibt es nichts, was den Spieler von dem ablenken könnte, was vor seinen Augen geschieht, und doch ist spätestens, wenn man einem Raum oder einem Gang den Rücken zuwendet, meistens nichts mehr, wie es war. Was aussieht, wie eine solide Wand, verhält sich gerne mal wie Luft. Was aussieht wie Luft, entpuppt sich beim Betreten als fester Boden. Wer im… [Weiterlesen]
  • Mit »Hitman: Absolution« veröffentlichten die Entwickler von IO Interactive im November des letzten Jahres den fünften Teil der beliebten Reihe rund um den namensgebenden »Hitman« – Spielern besser bekannt als Agent 47, dem im Labor gezüchteten Auftragskiller mit der unverwechselbaren Glatze und dem Barcode-Tattoo auf dem Hinterkopf. Anders als in den vorangegangenen Teilen soll in »Hitman: Absolution« vor allem die Story in den Vordergrund gerückt werden; statt einzelner in sich abgeschlossener Missionen, die der Hitman im Auftrag der Agentur erfüllt und die oft kaum oder gar keinen Bezug zur Hintergrundgeschichte hatten, erwartet den Spieler diesmal eher eine Art Roadtrip der Vergeltung – 47 wendet sich von der Agentur ab, nachdem er selbst in seinem letzten offiziellen Auftrag seine langjährige Kontaktperson und engste Vertraute, Diana (die ihn im letzten Teil der Reihe noch das Leben rettete), zum Ziel bekommen hatte. Fortan verfolgt der Mann mit der Glatze sein ganz eigenes Ziel – ein… [Weiterlesen]