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  • Nerdus schrieb:

    … jetzt hat mich die Frustkeule übrigens doch erwischt. Nachdem meine Siedlung (die wirklich gut lief ) an Tag 39 von einem einzelnen Zombie gekillt wurde. Trotz doppelten Wällen an allen Eingängen … der Zombie hat sich gemütlich durch die Wälle geknuspert und leider gab es keine entsprechende Meldung vom Spiel – die kam erst, als schon die Hälfte der Häuser gefallen war und Zombies die ganze Siedlung geflutet hatten. Da hätte ich sie auch nicht mehr gebraucht.
    Ich bin mittlerweile auch raus. Ich habe noch mal ein Spiel in den Dark Moorlands begonnen und es lief auch alles ganz gut, bis plötzlich aus dem Osten eine riesige Horde in die Kolonie rannte. Es gab keinerlei Ankündigung oder Countdown wie sonst üblich sodass meine Armee auf der anderen Seite stand und folglich verspätet eintraf um gerade noch rechtzeitig Zombiefutter zu werden. :sweat:

    Ich warte jetzt bis zum nächsten größeren Update :innocent:
  • … jetzt hat mich die Frustkeule übrigens doch erwischt. Nachdem meine Siedlung (die wirklich gut lief :disappointed: ) an Tag 39 von einem einzelnen Zombie gekillt wurde. Trotz doppelten Wällen an allen Eingängen … der Zombie hat sich gemütlich durch die Wälle geknuspert und leider gab es keine entsprechende Meldung vom Spiel – die kam erst, als schon die Hälfte der Häuser gefallen war und Zombies die ganze Siedlung geflutet hatten. Da hätte ich sie auch nicht mehr gebraucht.

    Also so ein paar Kinderkrankheiten hat das Spiel noch, gerade beim Micromanagment der Einheiten und bei solchen Geschichten, wo die Dinge einfach nicht so laufen, wie man sich das wünschen/erwarten würde. Zumindest hab ich daraus gelernt, jetzt doch von Anfang an wieder überall Ballisten aufzustellen, die erledigen so was zuverlässig und man bekommt einen eindeutigen Radius angezeigt, den sie abdecken. Bei losen Einheiten und Wachtürmen hab ich zu oft das Problem, das Zombies, die ein paar Pixel zu weit entfernt sind, einfach ignoriert werden.
  • Ich wünschte, ich würde es mal bis Tag 120 schaffen :ugly: Meinem letzten Versuch ging bei Tag 87 die Luft aus – die Verteidigung war an einer Stelle leider zu dünn und dann schlug der Zombie-Fluch zu … kaum war das erste Haus gefallen, war’s nicht mehr aufzuhalten. Kurioserweise hat meine Siedlung die Sache sogar überlebt, aber nur auf dem Papier. Command Center, ein Titan und ein Ranger stehen noch, der Rest ist komplett der Zombiehorde zum Opfer gefallen. Neuaufbau ist so natürlich nicht mehr möglich (schon gar nicht ~30 Tage vor Schluss). Wirklich ärgerlich, weil theoretisch schon viel Umland erschlossen war, ressourcentechnisch sah es gerade auch gut aus und im Großen und Ganzen war ich mit der Befestigung und Verteidigung auch zufrieden – aber natürlich haben sich die Zombies gerade den einen Flaschenhals ausgesucht, wo nach zwei Reihen Steinwall direkt der Weg zu den Häusern und dem Command Center frei war, statt irgendeine andere Ecke, wo überall noch Pufferzonen gewesen wären :sweat:

    Trotzdem hab ich im Moment zumindest das Gefühl, das noch Lerneffekt da ist und entsprechend ist auch die Motivation, es beim nächsten Mal besser zu machen, noch vorhanden. Hier also der frischeste Anlauf, Tag 14 und 23:


    Startbedingungen waren sehr durchwachsen, zwar relativ leicht zu sichernde Zugänge, aber insgesamt wenig Ressourcen rund ums Command Center. Ein bisschen Holz, kein Wasser, kaum Raum für Farmen, Plätze für Jagdhütten sind schon ausgereizt … Aber die kritische Anfangsphase ist überstanden, inzwischen ist rundherum doppelt mit Wällen, Toren und Türmen gesichert und jeder Eingang mit Soldaten oder Rangern besetzt. Außerdem laufen zweimal fünf Ranger draußen herum und jagen Zombies (und hoffentlich sind es bald vier Fünfergruppen, die ein bisschen Platz schaffen und leveln können). Dann kann ich hoffentlich bald ein stein-/eisenreiches Gebiet erschließen, Steinwälle und Shock Tower bauen und … keine Ahnung, dann vielleicht mal bis zum Ende überleben :ugly:

    Gefühlt hab ich die Balance zwischen Macro und Micro inzwischen aber schon besser im Griff und fühle mich beim Platzieren von Gebäuden und Wällen nicht mehr ganz so ahnungslos wie am Anfang. Diesmal sogar daran gedacht, bei den Häusern Platz für Marktplatz (und später Bank) zu lassen, Freiräume für die Farmen zu lassen, genug Platz für doppelte Wälle zu haben und so weiter … inzwischen bin ich auch nicht mehr so zimperlich damit, Gebäude und Wälle noch mal abzureißen und neu zu platzieren, wenn es sein muss.

    Aber an Tag 23 ist es natürlich auch noch einfach, große Töne zu spucken :ugly: Mal schauen, wie es um Tag 80 herum aussieht, falls die Siedlung überhaupt so lange steht …
  • Ich glaube das werde ich mal übernehmen, wenn es meine Ressourcen hergeben. Derzeit knabbere ich gerade an der Beschaffenheit der Lowlands. Ohne die natürlichen Barrieren des Dark Moorlands muss man doch einiges mehr an Wällen und Türmen bauen, inklusive Balliste usw.
    Die dann alle auch auf Stein aufzurüsten bzw. überhaupt entsprechend zu schließen scheint fast unmöglich. Derzeit geht mir jedenfalls das Geld aus und es ist kein mehr an Einkommen in Sicht. Neue Wohngebiete zu erschließen ist nur mittelfristig möglich, bringt dann aber gleich auch wieder neue Wälle,Türme, Balliste und Verteidigungstruppen mit sich, die wiederum kosten…
    Dabei tickt natürlich die Uhr unaufhaltsam. Da ich diesmal 120 Tage als Ziel gewählt habe, ist nur noch wenig Zeit. Zu wenig fürchte ich. Die letzte Welle führte schon fast zum Durchbruch in den Kernbereich der Kolonie und machte zudem eine größere Fläche eines Erweiterungsvorhabens platt. :thinking: Die Lowlands hätten an sich auf jeden Fall einen höheren Score-Factor verdient. Ich finde sie jedenfalls deutlich schwieriger zu spielen als die Moorlands. :disappointed_relieved:
  • Nexan schrieb:

    Geht so: Die aus Holz sind schnell kaputt aber die aus Eisen sind recht nützlich. Allerdings eher in 2er oder 3er Reihen und nicht nur einer. Dann verschaffen sie wertvolle Sekunden.
    Ich baue die inzwischen ziemlich inflationär an allen Wällen entlang auf :ugly: Bei kleinen Wellen scheint es mir eher Verschwendung zu sein, weil sie wirklich schnell kaputt sind, aber insgesamt scheint mir das schon ziemlich gut zu funktionieren, gerade in großen Mengen. Teilweise erreichen die Zombies meine aktive Verteidigungslinie gar nicht mehr (und sie sind so schnell zu bauen, dass man sie auch nach der Ankündigung einer Welle noch setzen kann und sie trotzdem rechtzeitig fertig werden). Im Moment bin ich also ganz klar pro Fallen :thumbsup:


    Nexan schrieb:

    Hhm ja, werde ich vielleicht auch mal ausprobieren.
    Ich hab das jetzt zum ersten Mal gegen eine größere Welle (Tag 78) testen können und bin sehr angetan. Es zieht viel Agressivität von den Hauptwällen weg und wenn der Posten doch fällt (ganz oder teilweise) ist nicht viel verloren. Der Testlauf sah bei mir so aus:


    (Die zweite Reihe Steinwall ist gerade im Bau, als die Welle kam, hatte ich nur eine Reihe plus Fallen außenrum.) Das Prinzip ist noch ausbaufähig, mit einer Balliste und einem Shock Tower ist die Feuerkraft noch nicht gerade ausgereizt :ugly: Aber den Executor hab ich noch nicht entwickelt und Ressourcen waren allgemein ein bisschen knapp gerade. Dafür haben sich die zwei Tore bezahlt gemacht, da kann man eine ganze Menge Einheiten durchschleusen (oder drin lassen, um bei der Verteidigung zu helfen).
    Drin sind also dann ein Tesla Tower (als Zentrum), daneben ein Lookout Tower, in der Mitte ein Durchgang zwischen den Toren und links und rechts jeweils ein Angriffsturm. Geht auch kompakter mit einem Angriffsturm, einem Tesla Tower und ohne Lookout und Tore, wobei ich es schon sehr nützlich fand, die Einheiten da zwischenparken zu können :thinking:
  • Nerdus schrieb:

    Ich denke ja immer noch, dass kleine vorgelagerte Außenposten eine gute Idee wären. Die könnten ein paar Einheiten auffangen und es ist nicht tragisch, wenn sie fallen, weil kaum neue Zombies entstehen. Richtig den Bach runter geht’s ja eigentlich immer erst, wenn die ersten Häuser fallen.
    Hhm ja, werde ich vielleicht auch mal ausprobieren.

    Nerdus schrieb:

    Und wo ich die Bilder gerade sehe: Nützen die Stake Traps eigentlich was? Hatte vorhin ein paar gebaut, aber zu spät, um einen Unterschied zu sehen
    Geht so: Die aus Holz sind schnell kaputt aber die aus Eisen sind recht nützlich. Allerdings eher in 2er oder 3er Reihen und nicht nur einer. Dann verschaffen sie wertvolle Sekunden.

    Nerdus schrieb:

    Für mich liegt die Herausforderung (und der Reiz) des Spiels aber gerade in der Perfektionierung von Build Order, Macro- und Micro-Managment. Bis jetzt ist da bei mir auch noch viel Luft nach oben
    Mich hat es jetzt auch noch mal gepackt und ich habe ein Spiel mit Score-Factor 60% in den peaceful lowlands angefangen. Mehr als verlieren kann man ja nicht. :ugly:
  • Nexan schrieb:

    Hier braucht der Titel einfach noch etwas mehr Anreize, als den puren Masochismus des Spielers. Aber das könnte ja noch kommen
    Ich denke, der Kampagnenmodus wird da passender sein. Mich stört am Survival-Modus auch ein bisschen diese große Varianz bei der Mapgeneration, teilweise kann man richtig Glück haben und teilweise richtig verkackt haben :ugly: Für mich liegt die Herausforderung (und der Reiz) des Spiels aber gerade in der Perfektionierung von Build Order, Macro- und Micro-Managment. Bis jetzt ist da bei mir auch noch viel Luft nach oben :ugly:

    … entsprechend ist meine Kolonie dann auch bei Tag 77 baden gegangen :neutral_face: Alles nur wegen einer »Infected Harpy«, die es irgendwie über meine Verteidigung geschafft und zügig einen Tesla-Turm nach dem anderen ausgeschaltet hat. Und meine Sniper und Soldaten und Ranger leider auch noch :unamused: Letzteres schiebe ich auf die etwas nervige KI der Einheiten, die stur laufen anstatt direkt anzugreifen, wenn ein Gegner in Reichweite wäre. Dann laufen sie halt leider auch gerne mal direkt in ihren Untergang und sind weg, bevor sie überhaupt einen Schuß abgegeben haben.

    Als dann noch eine Gegnerwelle kam, war nichts mehr zu machen. Dabei war ich so kurz davor, ein riesiges neues Gebiet zu erschließen :sweat:


    Nexan schrieb:

    Meine Strategie bestand jedoch darin möglichst viele Türme zu bemannen und mithilfe von 2 kleineren Armeen alles zu verteidigen. Bessere wäre es wohl aber gewesen die Truppen, insbesondere die Thanatos Einheiten, zu verteilen. Ebenfalls fatal erwies sich meine Einschätzung, dass aus dem Osten weniger Gefahr droht, da dort ein See eine natürliche Barriere bildete …
    :thinking:
    Ich denke ja immer noch, dass kleine vorgelagerte Außenposten eine gute Idee wären. Die könnten ein paar Einheiten auffangen und es ist nicht tragisch, wenn sie fallen, weil kaum neue Zombies entstehen. Richtig den Bach runter geht’s ja eigentlich immer erst, wenn die ersten Häuser fallen.

    Und wo ich die Bilder gerade sehe: Nützen die Stake Traps eigentlich was? Hatte vorhin ein paar gebaut, aber zu spät, um einen Unterschied zu sehen :ugly:
  • Nexan schrieb:

    Hast du da aber nicht einen auf den Bildern? Oder kam der zu spät?
    … den hab ich tatsächlich gebaut und dann vergessen und erst wieder gefunden, als ich nach langem Sparen und viel Frust einen weiteren bauen wollte :ugly: Da hätte ich mir viel Ärger erspart, wenn ich mir einfach ein paar Steine gekauft hätte :unamused:

    Nexan schrieb:

    In einer Partie ohne direkten Zugang zu wichtigen Ressourcen baue ich gerne auch mal waghalsig komplett ohne Verteidigung eine Linie aus Teslatürmen zum Vorkommen und pflanze ebenso ungeschützt den Betrieb dahin. Ein paar Scouts verteidigen das dann und kommt eine Horde dort entlang wird es halt so lange aufgegeben, bis sie vorbei ist.
    Das hat bei mir nicht geklappt, die Teslatürme fallen wahnsinnig schnell :pensive: Leider hatte ich auch noch so ein Zombiedorf ums Eck, wo immer mal wieder Läufer und Fettwänste herausgeströmt kamen. In Kombination mit ein bisschen Wall und einem Ballistenturm ging es dann aber und bis jetzt lebt die Kolonie auch noch :slight_smile: Eisenvorräte sind inzwischen auch aufgefüllt und das Gebiet ordentlich vergrößert, mal schauen, ob ich es diesmal bis zum Ende schaffe …


    Nexan schrieb:

    Davon bin ich persönlich abgegangen, da die Balliste einfach zu früh zu viele Ressourcen und Worker binden und, nunja, eben unbeweglich sind. Stattdessen Verteile ich die Verteidigungstürme alle 4 Felder entlang der Mauer und baue so früh es geht eine kleine Truppe aus Bogenschützen oder Soldaten auf.
    Hmm, ich geh inzwischen kaum noch auf Militär, zumindest nicht am Anfang :thinking: Ich benutz den Soldaten zur Absicherung von frischen Gebäuden und die Ranger als Scouts/um neue Gebiete zu säubern und baue dann so schnell wie möglich Wälle und Ballisten. Gefühlt halten die besser stand als Ranger in Türmen und für Soldaten/Sniper bräuchte man ja schon Eisen.


    Nexan schrieb:

    Ebenso habe ich bereits einen großen Soldatentrupp inklusive Scharfschützen aufgestellt, der dabei ist ein verseuchtes Dorf im Norden auszuheben. Die Taktik ist dabei die Scharfschützen auf die Gebäude schießen zu lassen und die Soldaten die herausströmenden Zombies niedermähen zu lassen. Dabei braucht es natürlich Geduld, da diese Taktik nur Haus für Haus funktioniert und auch der Beschuss der Häuser immer mal wieder pausiert werden muss. Sonst übermannen die Horden den Trupp schnell.
    Das werd ich jetzt auch mal probieren. Ich hab ein bisschen die Befürchtung, dass das das Ende meiner Kolonie sein könnte :ugly: